Donnerstag - 15. November 2018

Intacta RR2-PRO™-Sojabohnen bringen in Südamerika Vorteile für die Umwelt

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Auf diesem Feld in Mato Grosso, Brasilien, werden Intacta RR2-PRO™-Sojabohnen angebaut.

Monheim, 15. November 2018 – Eine kürzlich veröffentlichte, fünfjährige Peer-Review-Studie zu Intacta RR2-PRO™-Sojabohnen zeigt, dass diese Technologie von Bayer Landwirten in Südamerika dabei helfen kann, Treibhausgasemissionen und Umwelteinflüsse zu reduzieren.

Seit 2013 wurden in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay auf 73,6 Millionen Hektar Intacta RR2-PRO™-Sojabohnen angepflanzt. Bei diesen Sorten können Landwirte den Herbizid- und Insektizideinsatz effizienter gestalten und nachhaltigere Praktiken wie die konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat anwenden. Der Verbrauch fossiler Brennstoffe konnte somit gesenkt und mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert werden, was zu insgesamt 6,8 Milliarden Kilogramm weniger Kohlendioxidemissionen führte. Dies entspricht in etwa den Emissionen von rund 3,3 Millionen Autos innerhalb eines Jahres.

„Diese Studie zeigt, dass Landwirte mit Innovationen wie der Sojabohnen-Technologie von Intacta höhere Erträge erzielen können, ohne dafür zusätzliche Ackerfläche in Anspruch zu nehmen“, sagte Mark Kidnie, Technologieleiter Mais und Sojabohnen von Bayer für die Region Südamerika. „Beim Anbau von Intacta-Sojabohnen verbringen Landwirte weniger Zeit auf dem Traktor, um Pflanzenschutzmittel auszubringen oder ihre Felder zu pflügen. Das führt zu erheblichen Umweltvorteilen.“

Insgesamt konnten die Umwelteffekte gemessen am weltweit anerkannten Umweltquotienten EIQ (Environmental Impact Quotient) um 30,6 Prozent gesenkt werden. Dies ist laut der Studie vor allem auf den effizienteren Einsatz von Ressourcen und Pflanzenschutzmitteln, Kraftstoffeinsparungen und die schonendere Bodenbearbeitung zurückzuführen. So konnten zum Beispiel die eingesetzten Herbizid- und Insektizidmengen im überprüften Zeitraum um 10,4 Milliarden Kilogramm reduziert werden. Beim Wasser betrugen die Einsparungen 200 Millionen Liter, was in etwa dem Volumen von 80 Olympia-Schwimmbecken entspricht.

Zudem wird mit der zweiten Generation von Sojabohnen mit eingebautem Schutz vor Insekten das Wirksamkeitsspektrum auf weitere Schädlinge wie den Heerwurm und den sogenannten Podworm, einer anderen Raupenart, ausgeweitet und somit ein noch effizienterer Einsatz von Herbiziden und Insektiziden ermöglicht.

Die Studienergebnisse unterstreichen das Engagement von Bayer für Nachhaltigkeit und eine sichere Ernährungsgrundlage. Technologien wie Intacta RR2-PRO™-Sojabohnen ermöglichen Landwirten auf der ganzen Welt, jetzt und in Zukunft zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung mit Lebensmitteln beizutragen. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von Bayer finden Sie im Geschäftsbericht 2017.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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