Mittwoch - 13. Februar 2019
Bayer-Stiftung richtet NRW-Seminar zur 51. „Internationalen Chemie-Olympiade“ aus

Nachwuchs-Wissenschaftler unternehmen eine Reise in die faszinierende Welt der Chemie

20 Schüler bereiten sich in mehrtägigen Praxis-Workshop auf nationale Auswahlrunde vor / Bayer Science & Education Foundation stellt 17.050 Euro zur Verfügung
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Chemie-Olympioniken trainieren im Ausbildungslabor

Leverkusen, 13. Februar 2019 – Bis Ende Januar 2019 kämpften 24 Nationen um den Weltmeistertitel des Handballsports. Bis Mitte Juli 2019 kämpfen derweil insgesamt 1.500 Nachwuchs-Wissenschaftler allein in Deutschland, um sich für die Teilnahme am Finale der 51. „Internationalen Chemie-Olympiade“ in Paris zu qualifizieren. Ein Weg dahin ist das von Bayer ausgerichteten Landesseminar, wo sich die besten 20 NRW-Teilnehmer vom 09. bis 12. Februar 2019 mit kniffligen theoretischen und praktischen Chemie-Aufgaben auseinandersetzen. Ein intensives Laborpraktikum zum Thema „Nitrierung von 2-Chlorbenzoesäure“ rundete den komplexen Praxis-Workshop ab. Insgesamt fünf Nachwuchsforscher aus Nordrhein-Westfalen qualifizierten sich im Anschluss für die nächste auf Bundesebene stattfindende Auswahlrunde. Hiermit kommen sie ihrem Traum der Teilnahme am Finale der 51. „Internationalen Chemie-Olympiade“, einen bedeutenden Schritt näher. Dieses findet im Juli 2019 in Paris statt. Die Bayer-Stiftung unterstützte das jährliche NRW-Vorbereitungsseminar erneut mit 17.050 Euro.

Einen Platz für die dritte Wettbewerbsrunde, die mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland vom 28. Februar bis 02. März 2019 in Göttingen stattfindet, haben erreicht: Timo Hülße, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Hamm, Oliver Iwanek, Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde, Marharyta Okhrymenko, Helmholtz-Gymnasium, Hilden, Max Schreier, Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Dormagen, Timo Vladimirskij, Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium, Detmold.

Alle Teilnehmer des Landesseminars auf einen Blick:

· Leonard Auperle, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Bonn
· Esben Bertgen, Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg
· Hannah Boß, Gymnasium Augustinianum, Greven
· Yann Fabian Gomez, August-Dicke-Schule, Solingen
· Miguel Angel Gouzy Bothert, Hüffertgymnasium, Warburg
· Jonas Groteguth, Gymnasium Fabritianum, Krefeld
· Timo Hülße, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Hamm
· Oliver Iwanek, Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde
· Emil Lüpfert, Paul-Klee-Gymnasium, Overath
· Cedric Meysing, Helmholtz-Gymnasium, Hilden
· Marharyta Okhrymenko, Helmholtz-Gymnasium, Hilden
· Said Assiel Rahimy, Ratsgymnasium, Münster
· Annika Rasche, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Hilden
· Angelina Rüster, Bischöfliche Liebfrauenschule, Eschweiler
· Dominik Schlothane, Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg
· Julia Alina Stammkötter, Heinrich-Heine-Gymnasium, Bottrop
· Timo Vladimirskij, Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium, Detmold
· Toni Weise, Gymnasium der Stadt Frechen, Frechen
· Ivonne Zitzmann, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn
· Jasmin Zitzmann, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn

„Unsere Nachwuchs-Wissenschaftler haben in den zurückliegenden Tagen die faszinierende Welt der Chemie sehr praxisnah erleben dürfen“, sagt Birgit Vieler, Dormagener Studiendirektorin und Landesbeauftragte NRW der Internationalen Chemie-Olympiade. „Im Labor haben unsere Teilnehmer dann beim gemeinsamen Forschen mit gestandenen Chemie-Profis besonders wertvolle Erfahrungen gemacht. Ich bin mir sicher, dass sie davon profitieren werden.“

Zum Abschluss des Landesseminars wurden die Teilnehmer von Daniela Neuendorf, Programm-Managerin der Bayer-Stiftung, und Guido Opheys, Ministerialrat im Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen einer feierlichen Abendstunde ausgezeichnet.

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO)

Die erstmals 1968 in Prag ausgetragene Internationale Chemie-Olympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb Schüler an allgemein bildenden Schulen, der in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für die Organisation ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel verantwortlich. Der Entscheidung auf Bundesebene gehen Regionalausscheidungen auf Landesebene voraus. Deutsche Schüler gehen seit 1974 ins Medaillen-Rennen. Bei den Wettbewerben müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren schreiben und mehrere Laborexperimente gemäß den Prüfungsvorgaben ausführen und dokumentieren. Die Anforderungen liegen dabei weit über dem Abitur-Niveau. Von der Internationalen Chemie-Olympiade 2018 in Bratislava und Prag kehrten die vier deutschen Teilnehmer mit drei Bronze-Medaillen zurück.

Zu einem ähnlichen Erfolg beim diesjährigen Wettbewerb soll der ereignisreiche Besuch in Leverkusen beitragen. Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehörten, neben der wissenschaftlichen Betrachtung der Auswirkung von 3D Schwarzlicht auf die Trefferwahrscheinlichkeit beim Minigolf, auch eine Führung durch die Welt des Parfüms und eine Chempark-Besichtigung mit Besuch des Makrolon-Technikums.

Bayer Science & Education Foundation
Als Bildungsstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Science & Education Foundation als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum ihrer Programme stehen Menschen mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist – talentierte Schülerinnen und Schüler, aufstrebende Studenten und renommierte Spitzenforscher, die sich für den Fortschritt in Gesundheits- und Ernährungsfragen einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

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