Freitag - 19. Juni 2020

Bayer spendet weitere 50 Millionen Einheiten Faktor VIII an das humanitäre Hilfsprogramm der Weltföderation für Hämophilie (WFH)

Seit dem Beginn der Partnerschaft mit der Weltförderation für Hämophilie (WFH) im Mai 2019 profitieren bereits 34 einkommensschwache Länder von Bayers rekombinanten Faktor-VIII-Präparaten (FVIII) / Bayer betont, dass die Lieferungen lebensverändernder Arzneimittel an einkommensschwache Länder fortgesetzt werden

Berlin, 19. Juni 2020 – Während des virtuellen Gipfels der Weltföderation für Hämophilie (WFH) hat Bayer bekanntgegeben, dass das Unternehmen weiterhin mit 50 Millionen Einheiten an Hämophilie-Präparaten zum humanitären Hilfsprogramm der WFH beitragen wird. Das Programm verfolgt das Ziel, Menschen mit vererbten Gerinnungsstörungen in einkommensschwachen Ländern den Zugang zu medizinischer Versorgung und Behandlung zu ermöglichen. Bayers Vision „Health for all, hunger for none“ deckt sich weitgehend mit den Zielen des humanitären Hilfsprogramms der WFH. Gemeinsam können beide Organisationen einen Beitrag leisten, damit die Welt die Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht und Hämpophiliepatienten besseren Zugang zur Versorgung erhalten. Während der globalen Gesundheitskrise durch COVID-19 und der damit einhergehenden logistischen Einschränkungen arbeiten Bayer und die WFH mit Nachdruck daran, die Lieferungen von Arzneimitteln aufrecht zu erhalten und die Auswirkungen für die Patienten zu minimieren.

Seit dem Beginn der Partnerschaft im Mai 2019 hat das humanitäre Hilfsprogramm der WFH Bayer-Produkte an 34 Länder ausgeliefert, in denen die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt sind. Bayer gehört zu den Partnern, die am meisten zu diesem Programm beitragen, und hat im Rahmen seiner langfristigen Partnerschaft 2019 und 2020 insgesamt 100 Millionen Einheiten Faktor VIII gespendet, von denen jährlich rund 5.000 Menschen mit Hämophilie A profitieren.

„Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass wir 2020 weitere 50 Millionen Einheiten an das humanitäre Hilfsprogramm der WFH spenden werden, vor allem da die COVID-19-Krise deutlich zeigt, dass globale Herausforderungen gemeistert werden können, wenn wir solidarisch miteinander sind“, sagte Dr. Michael Devoy, Leiter Medical Affairs & Pharmacovigilance bei der Bayer-Division Pharmaceuticals und Chief Medical Officer von Bayer. „Seit dem Beginn der Partnerschaft 2019 haben wir bereits die positive Wirkung des Engagements von Bayer für Menschen in 34 Ländern beobachtet. In den vergangenen Wochen ist weltweit sehr deutlich geworden, wie wichtig die Versorgung mit Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen ist. Bayer wird die Versorgung für Hämophilie-Patienten weiterhin unterstützen, und zwar nicht nur durch Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen der nächsten Generation, sondern auch, indem der Zugang zur Versorgung für die Betroffenen gesichert wird.“

„Dass der Zugang zu medizinischer Versorgung und Behandlung in einkommensschwachen Ländern eingeschränkt ist, stellt ein dringendes und wichtiges Problem im öffentlichen Gesundheitswesen dar. Genau darum kümmert sich das humanitäre Hilfsprogramm der WFH“, betonte Dr. Assad Haffar, Medical and Humanitarian Aid Director der WFH. „Im Zuge der durch COVID-19 ausgelösten, globalen Gesundheitskrise, die einkommensschwache Länder besonders hart trifft, ist es noch wichtiger als zuvor, dass humanitäre Hilfsprogramme wie dieses, das Menschen mit Hämophilie Hoffnung auf mehr Lebensqualität macht, aufrechterhalten werden.“

Im Rahmen seines Engagements für dieses Programm stellt Bayer sein komplettes Portfolio an rekombinanten FVIII-Präparaten zur Verfügung, von denen im Laufe der Partnerschaft Menschen in zukünftig über 60 Ländern mit eingeschränktem Zugang zu Behandlungsoptionen profitieren könnten. Um sicherzustellen, dass das Programm nachhaltige Wirkung zeigt, leistet Bayer außerdem seinen Beitrag zur Schulung und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal, damit Therapien für akute Blutungen, als Prophylaxe, bei Operationen und zur Induktion immunologischer Toleranz präzise und sicher verabreicht werden. Dank der Unterstützung durch Bayer können im Rahmen des Programms Kinder an einer prophylaktischen Therapie teilnehmen, die Blutungen und Komplikationen verhindert.

Über das humanitäre Hilfsprogramm der WFH
Das humanitäre Hilfsprogramm der WFH verbessert den Zugang zu medizinischer Versorgung und Therapien, indem Menschen mit erblichen Gerinnungsstörungen in Entwicklungsländern die dringend benötigte Unterstützung erhalten. Mithilfe von besser planbaren und langfristigen Spenden ermöglicht das humanitäre Hilfsprogramm der WFH Patienten einen konsistenten und zuverlässigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Ohne die großzügige Unterstützung von den Founding Visionary Contributors Sanofi Genzyme und Sobi, dem Visionary Contributor Bayer, den Leadership Contributors Grifols und Roche und dem Contributor CSL Behring wäre das alles nicht möglich. Die WFH und die WFH in den USA organisieren und steuern das humanitäre Hilfsprogramm der WFH gemeinsam. Mehr zu diesem Programm erfahren Sie auf www.treatmentforall.org.

Über Bayer und Hämophilie
Bayer setzt sich für Menschen mit Hämophilie ein. Seit über 30 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit der Hämophilie-Gemeinschaft – wir verstehen die Bedürfnisse und Hoffnungen von Hämophilie-Betroffenen. Faktor VIII-Ersatztherapien sind der Behandlungsstandard, um Blutungen zu stillen oder zu verhindern. Das Bayer-Portfolio an Faktor VIII-Produkten bietet Menschen mit Hämophilie A in allen Lebensphasen eine auf ihre individuellen Bedürfnisse und Lebensweisen abgestimmte Behandlung. Wir arbeiten eng mit Forschern, Medizinern und Patientengruppen zusammen, um die Hämophiliegemeinschaft weiter zu stärken und Menschen mit Hämophilie ein erfülltes Leben zu ermöglichen. Bayer engagiert sich mit Leidenschaft in der Spitzenforschung und investiert in die Entwicklung der nächsten Generation von Therapien, wie Gentherapie und TFPI, sowie Lösungen, die Menschen mit Hämophilie in Zukunft helfen sollen.

Über Hämophilie A
Hämophilie betrifft nahezu 400.000 Menschen weltweit. Es handelt sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei der eines der für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlichen Proteine fehlt oder fehlerhaft gebildet wird. Hämophilie A ist die am häufigsten auftretende Form der Hämophilie, bei der die Blutgerinnung durch einen Mangel oder Defekt des Faktor VIII beeinträchtigt ist. Patienten sind daher von wiederholten Blutungen in Muskeln, Gelenken oder anderen Gewebearten betroffen, die mit der Zeit zu dauerhaften Gelenkschäden führen können. Da die Blutgerinnung langsamer erfolgt als bei gesunden Individuen, können äußere Verletzungen schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht angemessen behandelt werden. Von Hämophilie A sind Menschen weltweit betroffen, mit einer geschätzten Häufigkeit von 1 zu 5.000 männlichen Lebendgeburten. So leben heute etwa 6.000 Menschen in Frankreich, 3.500 in Deutschland und 13.000 in den USA mit Hämophilie A.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Ansprechpartner


Dr. Dieter Hilla

Nachhaltigkeit
Telefon: +49 214 30-58992