FACHPRESSE
Dienstag - 11. Februar 2020
Älterwerden mit Hämophilie meistern:

Bayer präsentiert Ratgeber zum Älterwerden mit Hämophilie

Neues Buch soll Patienten und Angehörigen Hilfestellung im Alltag sein / Medizinische, psychosoziale und rechtliche Themen zum Altern mit Hämophilie werden aufgegriffen / Interdisziplinäres Autoren-Team aus Klinik und Praxis sowie der Psychosozialen Beratung Hämophilie

Leverkusen, 11. Februar 2020 – Die Lebenserwartung von Menschen mit Hämophilie, der sogenannten „Bluterkrankheit“, ist heutzutage dank moderner Medikamente nahezu auf dem Stand von gesunden Menschen. Doch das Älterwerden mit Hämophilie weist – neben typischen altersbedingten Beschwerden – Besonderheiten auf, die speziell mit der chronischen Erkrankung in Verbindung stehen, beispielsweise bei einer gleichzeitig vorhandenen Hepatitis C oder bei Gelenkschäden. Ein fünfköpfiges, interdisziplinäres Autoren-Team hat in dem Ratgeber „Älter werden mit Hämophilie“ Informationen speziell für Patienten und Angehörige zusammengetragen, um sie in dieser Lebensphase zu unterstützen. Die von Bayer unterstützte Publikation umfasst verschiedene Schwerpunkte: Basiswissen zu Hämophilie, Alterungsprozess, Prävention, Psyche, Sozialrecht sowie ein Fokus auf Leber, Herz und Knochen. Ab sofort können Patienten das Buch über ihr Hämophilie-Zentrum erhalten. Es ist zudem auch online über die Webseite www.faktorviii.de kostenfrei bestellbar.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Autoren

Ob zu medizinischen, psychosozialen oder rechtlichen Fragen – der Ratgeber gibt Interessierten Antwort zu verschiedensten Aspekten rund ums Altern mit Hämophilie. Um dieses breite Themenspektrum abbilden zu können, haben hochkarätige Experten verschiedener Fachdisziplinen zusammengearbeitet: Neben Fachärzten aus Klinik und Praxis ergänzt eine Spezialistin der Psychosozialen Beratung Hämophilie das Autoren-Team.

Die Autoren im Überblick: Univ.-Prof. Dr. med. Hermann Eichler, Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes; Dipl. Soz.-Wiss. Carola Kindermann-Isakovic, Psychosoziale Beratung Hämophilie; Dr. med. Beate Krammer-Steiner, Klinikum Südstadt Rostock; Prof. Dr. med. Wolfgang Miesbach, Universitätsklinikum Frankfurt; Dr. med. Peter Staritz, Gerinnungspraxis Freiburg

Themenbreites Nachschlagewerk für Patienten und Angehörige

Das Buch „Älter werden mit Hämophilie“ gibt dem Leser ein fundiertes Basiswissen rund um die angeborene Bluterkrankheit. Es beschreibt, was genau während des Alterungsprozesses im Körper passiert und wie sich dieser auf die Erkrankung Hämophilie auswirkt, wie beispielsweise ein verändertes Blutungsmuster. Wie wichtig Prävention und Vorsorgeuntersuchungen sind, wird ebenfalls näher erläutert. Denn mit steigender Lebenserwartung können auch typische Alterskrankheiten wie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselkrankheiten zu den Folgekomplikationen der Hämophilie hinzukommen.

Welche Symptome eine Leberzirrhose aufweist oder warum eine Herzkatheteruntersuchung bei Hämophilie-Patienten zu vermeiden ist, wird neben weiteren Aspekten rund um Leber, Herz und Knochen in einem anschließenden Teil des Buches behandelt. Zwei Schwerpunkte zum Thema Psyche umfasst die Publikation: die Angst vor Einsamkeit und Depressionen im Alter. Das Buch gibt u.a. verschiedene Tipps sich sozial zu integrieren oder führt Behandlungsoptionen von Depressionen auf. Bürokratie bleibt auch im Alter nicht aus: Ein Extra-Kapitel zum Thema Sozialrecht soll Klarheit im Vorschriftendschungel schaffen. Checklisten und Abbildungen helfen dem Leser die Inhalte in der Praxis umzusetzen und das Wissen zu festigen. Das Buch erscheint im TRIAS Verlag in Georg Thieme Verlag.

Über Hämophilie A
Bei Hämophilie handelt es sich um eine erbliche Erkrankung, bei der eines der Proteine, das für die Blutgerinnung erforderlich ist, fehlt oder nur in geringer Konzentration vorhanden ist. Weltweit sind ungefähr 400.000 Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Hämophilie A ist die häufigste Form der Hämophilie, bei der die Blutgerinnung durch den fehlenden oder defekten Gerinnungsfaktor VIII gestört ist. Bei an dieser Krankheit leidenden Patienten treten häufige Blutungen in Muskeln, Gelenken und Geweben auf, die im Laufe der Zeit chronische Gelenkschäden verursachen können. Verletzungen können schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht angemessen behandelt werden, da das Blut bei Patienten mit Hämophilie langsamer gerinnt als bei gesunden Menschen. Von Hämophilie A sind Menschen weltweit betroffen, mit einer geschätzten Häufigkeit von 1 zu 5.000 männlichen Lebendgeburten. So gibt es derzeit ungefähr 6.000 Betroffene in Frankreich, 4.000 in Deutschland und 13.000 in den USA.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Ansprechpartner


Svenja Krämer

Bayer Vital GmbH Communication
General Medicine und Oncology
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