Mittwoch - 28. Februar 2018
Bilanz-Pressekonferenz

Aus den Ausführungen von Johannes Dietsch

Mitglied des Vorstands der Bayer AG

(Es gilt das gesprochene Wort)


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr, Ihnen heute Zahlen und Fakten zum Finanzbericht des Bayer-Konzerns zu erläutern. Ich beginne meine Ausführungen mit einem Bericht zur Geschäftsentwicklung im 4. Quartal, bevor ich auf weitere Details zum Gesamtjahr 2017 eingehe.


(2018-1501-1)

Der Konzernumsatz betrug im 4. Quartal des letzten Jahres 8,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 2,7 Prozent. Bitte beachten Sie, dass ich beim Umsatz immer von währungs- und portfoliobereinigten Veränderungen spreche.

Unser Segment Pharmaceuticals verbesserte seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Insbesondere die gute Geschäftsentwicklung unserer Hauptwachstumsprodukte Xarelto™, Eylea™, Xofigo™, Stivarga™ und Adempas™ trugen dazu bei. Bei Consumer Health sank der Umsatz um 4,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro im Vergleich zu 1,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Ursache für diesen Umsatzrückgang ist unter anderem die von Herrn Baumann erwähnte Umklassifizierung zweier Produkte in China. Der Umsatz von Crop Science lag mit einer Veränderung von 1,1 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro leicht über Vorjahr. Animal Health erhöhte seinen Umsatz um 1,8 Prozent auf 322 Millionen Euro. Bei der Betrachtung der nominalen Umsatzentwicklung für den Konzern stellen wir einen Rückgang in Höhe von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr fest. Hier belasteten negative Währungseffekte von fast 470 Millionen Euro beziehungsweise -5,3 Prozent unsere nominale Umsatzperformance. Die Schwächung des US-Dollars, des brasilianischen Reals und des japanischen Yens im 4. Quartal im Vergleich zum Vorjahr waren die Haupttreiber.

Auch das EBITDA vor Sondereinflüssen wurde durch ungünstige Währungseffekte im 4. Quartal belastet. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Bayer-Konzerns verringerte sich leicht um 1,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Aber schauen wir uns die Ergebnisentwicklung etwas genauer an: Bei Pharmaceuticals stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen leicht um 1,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Vor allem ein erfreuliches Mengenwachstum trug dazu bei. Jedoch belasteten negative Preis- und Währungseffekte das Ergebnis im Segment Pharmaceuticals. Das bereinigte EBITDA von Consumer Health sank deutlich um 32,5 Prozent auf 251 Millionen Euro – unter anderem wegen eines Mengenrückgangs und ungünstiger Währungseffekte. Des Weiteren verzeichnete Crop Science einen Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen um 13,4 Prozent auf 304 Millionen Euro. Auch hier belasteten negative Preis- und Währungseffekte das Ergebnis. Das bereinigte EBITDA von Animal Health stieg merklich um 28,9 Prozent auf 49 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft erhöhte sich um 28,2 Prozent auf 1,41 Euro im Vergleich zu 1,10 Euro im Vorjahresquartal. Haupttreiber für diese Entwicklung waren im Wesentlichen günstige Steuereffekte sowie der Beitrag aus Covestro, da wir Covestro seit dem 4. Quartal als assoziiertes Unternehmen im Abschluss berücksichtigen. Außerdem wirkt sich, wie bereits von Herrn Baumann erwähnt, die unterschiedliche Aktienanzahl aus, die sich aufgrund der im November 2016 ausgegebenen Pflichtwandelanleihe im Jahr 2017 signifikant erhöht hat. Bei gleicher Aktienanzahl hätte sich das bereinigte Ergebnis je Aktie sogar um 31,8 Prozent auf 1,45 Euro erhöht.


(2018-1501-2)

Kommen wir zum Gesamtjahr 2017:

Der Umsatz des Bayer-Konzerns erhöhte sich 2017 um 1,5 Prozent auf 35 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen belief sich auf 9,3 Milliarden Euro. Trotz negativer Währungseffekte in Höhe von 195 Millionen lag das bereinigte EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres. Hier wirkten sich insbesondere die Schwächung des brasilianischen Reals und des britischen Pfunds aus. Dank gesunkener Abschreibungen und Wertminderungen stieg das EBIT vor Sondereinflüssen um 4,5 Prozent von 6,8 Milliarden Euro 2016 auf 7,1 Milliarden Euro 2017. Des Weiteren belasteten Sondereinflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro das Ergebnis. Diese lagen mit 139 Millionen Euro beziehungsweise 12,8 Prozent über dem Vorjahr. Während die Sondereinflüsse für Wertminderungen und Restrukturierung zurückgingen, stiegen die Sondereinflüsse für Portfolioveränderungen und Rechtsfälle an. Allein 2017 entstanden 304 Millionen Euro als Sonderaufwendungen in Verbindung mit der geplanten Übernahme von Monsanto.

Unter Berücksichtigung der Sondereinflüsse stieg das EBIT des Bayer-Konzerns dennoch um 2,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.


(2018-1501-3)

Ich komme nun zum Finanzergebnis. Es verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 37 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Wesentliche Treiber für diese Entwicklung waren erhöhte Kurssicherungskosten sowie sonstige finanzielle Aufwendungen. Innerhalb des Finanzergebnisses sind negative Sondereinflüsse von 611 Millionen Euro ausgewiesen, die im Wesentlichen in Verbindung mit der geplanten Übernahme von Monsanto sowie der im Juni 2017 begebenen Umtauschanleihe auf Covestro-Aktien stehen. Diese Sondereinflüsse werden im bereinigten Ergebnis je Aktie herausgerechnet.

Der Ertragsteueraufwand belief sich auf 1,3 Milliarden Euro. Darin enthalten ist ein negativer Einmaleffekt in Höhe von 455 Millionen Euro. Dieser Einmaleffekt steht im Zusammenhang mit der US-Steuerreform. Zum einen wird der Aktivüberhang latenter Steuern neubewertet. Und zum anderen werden zusätzliche Steuern auf nicht repatriierte Gewinne erfasst.

Lassen Sie mich noch kurz auf die US-Steuerreform eingehen. Die in den Vereinigten Staaten verabschiedete Steuerreform setzt für multinational tätige Unternehmen zusätzliche Anreize, Exporte in die USA abzubauen und Wertschöpfung zunehmend vor Ort anzusiedeln. Für ein Unternehmen wie Bayer, das bisher bereits stark auf dem amerikanischen Markt vertreten ist und sich zukünftig dort noch mehr engagieren wird, ist dies zunächst einmal eine positive Botschaft. Sorgen bereitet uns allerdings, wenn bestimmte unternehmerische Entscheidungen durch „Strafsteuern“ erzwungen werden sollen. Protektionismus ist nicht der richtige Weg. Das ist jedoch kein rein amerikanisches Phänomen, sondern etwas, das wir aktuell auch auf dieser Seite des Atlantiks erleben. Arbeitsplätze und Wohlstand – und damit in letzter Konsequenz auch sprudelnde Steuereinnahmen – entstehen aber nur durch Zusammenarbeit aller Beteiligten und vor allem Investitionsanreize. Auch Deutschland könnte hier noch eine Menge tun und zum Beispiel eine steuerliche Forschungsförderung einführen, die auch große Unternehmen dazu ermuntert, neue Forschung und Entwicklung in Deutschland anzusiedeln. Weiterhin gilt es auch hierzulande, die Körperschaftssteuersätze deutlich zu senken. Während andere Länder den Steuerwettbewerb anheizen, ist Deutschland bereits seit Jahren ein „Hochsteuerland“. Der Abstand zu anderen Wirtschaftsnationen wird immer größer.

Kommen wir zurück zum Geschäftsjahr 2017. Nach Abzug des Ertragsteueraufwands sowie unter Berücksichtigung des Ergebnisses nach Steuern aus dem nicht fortgeführten Geschäft und Anteilen anderer Gesellschafter ergab sich für das Jahr 2017 ein Konzern-ergebnis von 7,3 Milliarden Euro. Dies lag fast 62 Prozent über Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich 2017 von 5,44 Euro auf 8,41 Euro. Hierin enthalten ist die im 3. Quartal 2017 erfolgte Neubewertung der Anteile an Covestro, die sich im Ergebnis aus dem nicht fortgeführten Geschäft widerspiegelt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie für das fortzuführende Geschäft erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 6,74 Euro. Ohne den zuvor erläuterten Effekt durch die Platzierung der Pflichtwandelanleihe, also bei gleicher Aktienanzahl, hätte sich das bereinigte Ergebnis je Aktie sogar um 5,8 Prozent auf dann 7,06 Euro erhöht.


(2018-1501-4)

Schauen wir auf unsere Cashflow-Entwicklung im Jahr 2017:

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit aus fortzuführendem Geschäft erhöhte sich um 2,7 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Dies ist auf ein verbessertes EBIT, aber auch auf eine verringerte Mittelbindung im Working Capital zurückzuführen. Hierin enthalten ist der operative Anteil der von Dow Chemicals erhaltenen Zahlungen im Rahmen eines Patenrechtsstreits in Höhe von rund 300 Millionen Euro. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit insgesamt, also sowohl aus fortzuführendem als auch aus nicht fortgeführtem Geschäft, betrug 8,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber dem hohen Vorjahreswert, in dem der Zufluss aus dem Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts enthalten war.

Unsere Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände für das fortzuführende Geschäft gingen 2017 um 3,7 Prozent zurück. Dennoch beliefen sich unsere Investitionen im Jahr 2017 auf einen Gesamtbetrag von 2,1 Milliarden Euro. Sowohl bei Pharmaceuticals als auch bei Consumer Health investieren wir zum Beispiel kontinuierlich in unser globales Produktionsnetzwerk. Durch das aktuell mit insgesamt rund 800 Millionen Euro größte Investitionsprogramm von Pharmaceuticals werden an den deutschen Standorten Wuppertal und Leverkusen Produktionskapazitäten zur Herstellung der Hämophilie-A-Präparaten aufgebaut. Bei Crop Science investieren wir sowohl in unsere Produktionskapazitäten als auch in Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Zwischen 2014 und 2017 gaben wir hier insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro für Sachanalagen aus, um der erhöhten Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln und Saatgut gerecht zu werden.

Wir freuen uns, dass wir unsere Nettofinanzverschuldung im Jahr 2017 deutlich reduzieren konnten, von 11,8 Milliarden Euro Ende 2016 auf nun 3,6 Milliarden Euro Ende 2017. Hierzu trugen sowohl Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit bei als auch die Ausbuchung der Nettofinanzverschuldung von Covestro aufgrund der Entkonsolidierung. Hinzu kamen Einnahmen aus der Veräußerung von Covestro-Anteilen. Lassen Sie mich deshalb kurz auf die diversen Covestro-Transaktionen im Jahr 2017 eingehen.


(2018-1501-5)

Anfang Oktober 2015 fand der Börsengang von Covestro statt. Der Ausgabepreis lag bei 24 Euro pro Aktie. In den Jahren 2016 und 2017 entwickelte sich die Aktie sehr positiv. Aktuell liegt sie bei über 90 Euro. Die positive Aktienkursentwicklung haben wir vor allem im vergangenen Jahr genutzt und einige Covestro-Anteile veräußert. Von Anfang an war unser Ziel, dass wir uns mittelfristig vollständig von Covestro trennen. Zwischen März und September 2017 realisierten wir deshalb insgesamt sechs Transaktionen und reduzierten unseren Anteil kontinuierlich.

Lassen Sie mich einige Highlights erwähnen:

Im Jahr 2017 realisierten wir drei Aktienplatzierungen mit einem Bruttoverkaufserlös von insgesamt 3,7 Milliarden Euro und zu einem durchschnittlichen Preis von rund 64 Euro je Aktie. Im Juni 2017 erzielten wir einen weiteren Bruttoerlös in Höhe von 1 Milliarde Euro durch die Umtauschanleihe. Zusätzlich haben wir weitere 8 Millionen Aktien mit einem Wert von 0,5 Milliarden Euro in den Bayer Pension Trust e.V. eingelegt. Ende September 2017 veräußerten wir dann weitere Covestro-Aktien im Rahmen einer privaten Aktienplatzierung mit einem Gesamtwert von 1 Milliarde Euro und unterzeichneten einen Entherrschungsvertrag mit der Covestro AG. Damit gab Bayer die faktische Kontrolle über Covestro im 3. Quartal 2017 auf.

Dem Ziel, uns vollständig von Covestro zu trennen, sind wir im Geschäftsjahr 2017 also einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Zusammengefasst reduzierten wir unseren Anteil an der Covestro-Gruppe deutlich von 64,2 Prozent Ende 2016 auf 24,6 Prozent per Ende 2017. Für die Fälligkeit der Umtauschanleihe werden wir etwa 6,5 Prozent der ausgegebenen Covestro-Aktien verwahren. Neben der Einlage in den Bayer Pension Trust e.V. und der Umtauschanleihe, erzielten wir im Jahr 2017 Erlöse in Höhe von 4,7 Milliarden Euro.

Auch in diesem Jahr waren wir schon aktiv und veräußerten im Januar weitere 10,4 Prozent an Covestro-Aktien, wodurch unser derzeitiger direkter Anteil bei nur noch 14,2 Prozent liegt. Insgesamt wurden 21 Millionen Aktien zu einem attraktiven Preis von 86,25 Euro abgegeben. Angesichts des starken Interesses der Investoren lag das Platzierungsvolumen bei 1,8 Milliarden Euro und damit über den zunächst angestrebten 1,5 Milliarden Euro.

Meine Damen und Herren,

wir können festhalten, dass wir bisher deutlich von dem positiven Aktienkursverlauf der Covestro AG im Rahmen der Veräußerung diverser Aktienpakte profitiert haben. Wir werden diese – um rund 4 Milliarden Euro höher als zuvor erwarteten – Erlöse sorgfältig bei der Festsetzung der noch ausstehenden Eigenkapitalmaßnahmen berücksichtigen. Natürlich ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass noch weitere sowohl positive als auch negative Effekte bezüglich der Höhe der noch ausstehenden Eigenkapitalfinanzierung zu berücksichtigen sind.

Ich möchte Ihnen jetzt noch die positive Entwicklung der Nettofinanzverschuldung seit 2014 mit einem Ausblick für 2018 aufzeigen.


(2018-1501-6)

Akquisitionsbedingt stieg die Nettofinanzverschuldung im Jahr 2014 auf 19,6 Milliarden Euro. In den folgenden Jahren beziehungsweise vor allem 2017 reduzierten wir unseren Verschuldungsgrad deutlich. Wie schon vorhin erwähnt, lag die Nettofinanzverschuldung Ende 2017 bei nur noch 3,6 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von weiteren Kapital- und Portfoliomaßnahmen – wie zum Beispiel für die geplante Monsanto-Übernahme – erwarten wir sogar eine Nettoliquidität, sprich einen vollständigen Schuldenabbau im Jahr 2018. Damit sind wir gut für die anstehenden Finanzierungsaktivitäten der geplanten Monsanto-Akquisition gerüstet.


(2018-1501-7)

Abschließend möchte ich die Geschäftsentwicklung im Kontext der vergangenen Jahre zusammenfassen:

- Bitte beachten Sie zunächst, dass lediglich die Jahre 2016 und 2017 in dieser Darstellung um Covestro bereinigt sind, jedoch nicht die Jahre 2013 bis 2015.

- Der Bayer-Konzern erreichte im Geschäftsjahr 2017 operativ das Vorjahresniveau.

- Unser Konzern-Umsatz lag nominal – vor allem aufgrund von negativen Währungseffekten – auf Vorjahr. Währungs- und portfoliobereinigt konnten wir unseren Umsatz dank eines Mengenwachstums um 1,5 Prozent auf 35 Milliarden Euro steigern.

- Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte trotz negativer Währungseffekte das Niveau des Vorjahres. Dabei überzeugte Pharmaceuticals erneut mit einer Ergebnissteigerung, die primär auf die starke Entwicklung unserer Hauptwachstumsprodukte zurückzuführen ist.

- Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7 Cent.

- Unsere angepasste Konzern-Prognose, haben wir beim Umsatz erfüllt, das bereinigte EBITDA lag knapp unter unseren Erwartungen. Und beim bereinigten Ergebnis je Aktie haben wir unsere Erwartungen übertroffen.

- Vorstand und Aufsichtsrat der Bayer AG schlagen der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende um 10 Cent auf 2,80 Euro je Aktie mit Auszahlung im Jahr 2018 vor. Wir freuen uns, dass unsere Aktionäre damit zum achten Mal in Folge eine höhere Ausschüttung erwarten können.

Vielen Dank!

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem: Ungewissheiten bezüglich des Zeitpunkts des Vollzugs der Transaktion; das Risiko, dass die Parteien die von dem Unternehmenszusammenschluss erwarteten Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums (oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs der Monsanto Company („Monsanto“) in die Bayer Aktiengesellschaft („Bayer“) nicht gelingt; dass die Integration von Monsanto schwieriger, zeitaufwendiger oder teurer verläuft als erwartet; dass die Umsätze nach dem Vollzug der beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen als angenommen; dass Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder Störungen des gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der Ankündigung der Transaktion (einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung bestehender Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw. schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung des Managements vom operativen Tagesgeschäft durch die Transaktion; dass die Bedingungen für den Vollzug der beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden oder die erforderlichen behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den erwarteten Bedingungen eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der Erwartungen der Parteien hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der steuerlichen und bilanziellen Behandlung des Unternehmenszusammenschlusses; die Folgen der Refinanzierung der im Zusammenhang mit der Transaktion aufgenommenen Kredite, die Folgen der Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit der Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von Bayer; die Auswirkungen des Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto, einschließlich der zukünftigen Finanzlage, des operativen Ergebnisses, der Strategie sowie der Pläne des kombinierten Unternehmens; weitere Faktoren, die in dem von Monsanto bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission („SEC“) eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2017 zu Ende gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei der SEC eingereichten Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die in den von Bayer veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite www.bayer.de) beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben, übernehmen Bayer und Monsanto keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren Wirkung lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine unangemessene Bedeutung beigemessen werden.

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