Dienstag - 5. Juni 2018
Bayer-Stiftung unterstützt Bildungsinnovation des Gymnasiums an der Stenner:

Auf den Spuren von Paracelsus

Projekt zur Toxikologie stärkt Gesundheitsbewusstsein junger Menschen / Seit Programmstart 2007 bereits 509 Bildungsinitiativen im Umfeld der deutschen Unternehmensstandorte mit rund fünf Millionen Euro gefördert
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Vertreter aus Schule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung ehrten Lehrerin Meike Voß für ihre beispielhafte Projektarbeit.

Bergkamen, 5. Juni 2018 – Ob eine Substanz giftig ist, entscheidet allein ihre Menge. Das wusste im 16. Jahrhundert schon der bekannte schweizerische Arzt Paracelsus. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Stenner geben sich damit nicht zufrieden. Sie untersuchen in einem Projektkurs, welche Substanzen sich schädlich auf Organismen auswirken und betrachten dabei auch Feuchtigkeitscremes und Lakritz. Initiiert hat das Projekt Meike Voß, Studienrätin an der Iserlohner Schule. Sie möchte Jugendlichen auf diese Weise bewusst machen, wie vielfältig der Bereich der Toxikologie ist. Diese außergewöhnliche Initiative fördert die Bayer-Bildungsstiftung im Rahmen ihres Schulförderprogramms mit einem Betrag in Höhe von 2.000 Euro.

Es geht in dem Kurs nicht nur darum, Experimente durchzuführen und wissenschaftliche Vorgänge nachzuvollziehen. Vielmehr wird speziell das Gesundheitsbewusstsein junger Menschen angesprochen – und das anhand von konkreten Beispielen aus dem täglichen Leben. Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bayer-Standortes in Bergkamen, freut sich, das nachhaltige und zukunftsorientierte Programm unterstützen zu können: „Der Kurs ist eine sinnvolle Ergänzung zum Schulunterricht und vermittelt disziplinübergreifend Wissen über das Zusammenwirken von Biologie und Chemie in Alltagssituationen.“

Nicht nur der Forschungsgegenstand, auch die Herangehensweise ist speziell. Voß hat dafür eine besondere Systematik entwickelt, bei der lediglich ein übergeordnetes Dachthema vorgegeben ist: „Ich möchte die Projektarbeit bewusst offen gestalten, damit sich die Schülerinnen und Schüler während ihrer Recherche ermutigt fühlen neue Gebiete zu erschließen.“ Diese offene Auseinandersetzung mit dem Thema baue Vorurteile ab und trage dazu bei, sich individuell zu entfalten. Ihre eigene Aufgabe sieht Voß darin, Beispiele für Substanzen mit schädlichen Wirkungen aufzuzeigen: Nitrate, Salmonellen und Nikotin.

Neben Experimenten, die auf klassischen Forschungsmethoden basieren, bietet das Projekt den Jugendlichen die Möglichkeit, Drogenberatungsstellen und Universitäten zu besuchen sowie Einblicke in die Arbeit von Pharmaunternehmen zu gewinnen. Das soll einen differenzierten Zugang zur Toxikologie gewährleisten und verschiedene Berufsbilder in diesem Bereich aufzeigen. So kann der Kurs dabei helfen, Perspektiven zu schärfen und Disziplinen miteinander zu verknüpfen.

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte in der aktuellen Förderrunde 41 Initiativen aus den Einzugsgebieten der deutschen Bayer-Unternehmensstandorte aus. Seit Programmstart 2007 wurden bundesweit bereits 509 Initiativen mit einem Gesamt-Fördervolumen in Höhe von rund fünf Millionen Euro ins Bayer-Schulförderprogramm aufgenommen. In Bergkamen und Umgebung wurden bisher 53 Projekte mit rund 285.000 Euro unterstützt.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern. Vor allem werden wegweisende Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Bio- und Medizinwissenschaften im Schulförderprogramm des Bayer-Konzerns unterstützt.

Nächster Bewerbungsschluss für das Schulförderprogramm ist im Frühjahr 2019.
Eine Bewerbung ist online möglich unter:
https://secure.bayer.com/foundations/BewerbungSchulfoerderung.aspx

Bayer Science & Education Foundation
Als Bildungsstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Science & Education Foundation als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum ihrer Programme stehen Menschen mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist – talentierte Schüler, aufstrebende Studenten und renommierte Spitzenforscher, die sich für den Fortschritt in Gesundheits- und Ernährungsfragen einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 51 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de

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Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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