Dienstag - 9. November 2021
Telefon-Pressekonferenz zum 3. Quartal 2021

Aus den Ausführungen von Werner Baumann und Wolfgang Nickl

Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG / Finanzvorstand der Bayer AG

(Es gilt das gesprochene Wort)

Werner Baumann:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

auch ich begrüße Sie herzlich zu unserer heutigen Telefonkonferenz. Zusammen mit Wolfgang Nickl werde ich zunächst die wichtigsten Entwicklungen zum dritten Quartal 2021 zusammenfassen.


(2021-1505-1)

Wir haben in diesem Quartal eine starke operative Performance erzielt – mit einem deutlichen Plus sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Alle Divisionen entwickelten eine starke Wachstumsdynamik.

Unser Agrargeschäft erzielte im Vergleich zum Vorjahr ein außergewöhnlich starkes Wachstum, das vor allem auf Mengen- und Preissteigerungen in Nordamerika zurückzuführen ist. Wir sehen hier auch einen guten Start in die Saison in Lateinamerika.

Unser Pharmageschäft erzielte ebenfalls ein gutes Wachstum und profitierte besonders von großen Zuwächsen bei unserem Augenmedikament Eylea™.

Auch unsere Division Consumer Health zeigte in allen Regionen und Produktkategorien sehr gute Umsätze. Insbesondere die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln zog weiter an.

Auf Basis der guten Performance im dritten Quartal passen wir heute unsere im August angehobene Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr noch einmal an. Das bestätigt unsere gute Geschäftsentwicklung.

Auch bei der Markteinführung und Entwicklung neuer Produkte sind wir im dritten Quartal gut vorangekommen.

Bei Crop Science haben wir eine ganze Reihe neuer Produkte sehr erfolgreich eingeführt. Das betrifft zum Beispiel neues Saatgut für Sojabohnen in Nordamerika und Brasilien oder Innovationen beim Pflanzenschutz im Maisanbau.

Im Pharmabereich sehen wir erfreuliche Fortschritte bei unseren Produkteinführungen und der Weiterentwicklung unserer Pipeline. Wir haben im dritten Quartal unser Medikament Kerendia™ in den USA eingeführt. Es ist das erste Präparat seiner Art für Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes.

Für Verquvo™ gegen chronische Herzinsuffizienz haben wir im dritten Quartal die EU-Zulassung erhalten – ein weiterer Meilenstein bei der weltweiten Markteinführung. Auch bei unserem Krebsmedikament Nubeqa™ kommen wir gut voran, mit einem vielversprechenden Wachstum vor allem in den USA. Zudem haben wir mit dem klinischen Entwicklungsprogramm der Phase III für Elinzanetant™ begonnen, einem Produkt für Frauen in den Wechseljahren. Alle diese neuen Medikamente sehen wir als Blockbuster-Kandidaten mit einem jeweiligen Spitzen-Umsatzpotenzial im Milliarden-Bereich.

Zudem haben wir im dritten Quartal das amerikanische Unternehmen Vividion übernommen. Damit sind wir nun in der Lage, neuartige chemische Verbindungen zu entwickeln, die Zielproteine adressieren, die bislang nicht angesprochen werden können. Das stärkt unseren Pharmabereich deutlich – mit positiven Auswirkungen auf mehrere Therapiefelder.

Darüber hinaus gab es vor kurzem eine positive Nachricht zu Xarelto™. Das Europäische Patentamt hat eine erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben und unser Patent für die am breitesten genutzte, einmal tägliche Verabreichung von Xarelto™ bis Mitte Januar 2026 aufrechterhalten – und damit fast zwei Jahre länger als bisher angenommen. Auf der Ebene einzelner Länder kann das Patent weiterhin angefochten werden.

Auch bei Consumer Health haben wir unter dem Dach unserer bekannten Produktmarken weitere Innovationen auf den Markt gebracht. Das betrifft zum Beispiel den weltweiten Launch von Bepanthen Derma™, der in mehreren Ländern erfolgreich vorangetrieben wurde.

Wir haben bei Bayer aber auch sehr ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, an denen wir mit Hochdruck arbeiten – zum Beispiel, wenn es um den Klimaschutz geht.

Wie Sie wissen, haben wir uns verpflichtet, bis zum Jahr 2030 in unserer eigenen Produktion klimaneutral zu sein. Das bedeutet, dass wir unsere eigenen Emissionen bis zum Jahr 2029 um 42 Prozent reduzieren werden. Wir sind im Plan, um unsere Minderungsziele für 2021 zu erreichen.

Neben Investitionen in effizientere Anlagen und Gebäudetechnik setzen wir auch großflächig auf Strom aus Erneuerbaren Energien. Bis zum Ende des dritten Quartals haben wir in diesem Jahr Verträge über rund 400.000 Megawattstunden grünen Strom abgeschlossen.

Als Teil der LEAF-Koalition haben wir darüber hinaus gemeinsam mit Regierungen, NGOs und anderen Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar mobilisieren können, um Regenwälder in Asien, Afrika und Lateinamerika zu schützen. Damit werden wir mit dazu beitragen, das Ziel der gerade stattfindenden Weltklimakonferenz, die globale Entwaldung zu stoppen, auch erreichen zu können.

Zudem hatten wir angekündigt, dass wir den Zugang zu Familienplanung gerade in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen verbessern wollen. In diesem Zusammenhang haben wir in den vergangenen Wochen den Bau einer neuen Produktionsstätte in Costa Rica und den Ausbau unserer bestehenden Produktionsanlage in Finnland angekündigt.

An beiden Orten sollen künftig langfristig wirkende, reversible Verhütungsmittel hergestellt werden. Für unser Nachhaltigkeitsziel, 100 Millionen Frauen bis zum Jahr 2030 Zugang zu modernen Verhütungsmitteln zu verschaffen, sind diese aktuellen Investitionen über insgesamt 400 Millionen Euro in Costa Rica und Finnland ein echter Meilenstein.

Innovation, Performance und Nachhaltigkeit – das sind die Ankerpunkte für die langfristige Ausrichtung unseres Unternehmens. Darauf werde ich gleich noch kurz eingehen. Aber davor übergebe ich an Wolfgang Nickl für einen spezifischen Blick auf die Zahlen des dritten Quartals und den Ausblick für das Gesamtjahr 2021.


Wolfgang Nickl:

Vielen Dank, Werner, und auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen.


(2021-1505-2)

Ich komme zunächst zu den Zahlen für den Gesamtkonzern im dritten Quartal und dann zur Geschäftsentwicklung in unseren drei Divisionen. Bitte beachten Sie dabei, dass ich beim Umsatz stets von währungs- und portfoliobereinigten Veränderungen spreche, wenn es nicht explizit anders erwähnt wird.

Bayer ist bei Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal jeweils zweistellig gewachsen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Alle drei Divisionen haben zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen.
Unsere zentrale Steuerungsgröße beim Ergebnis, das bereinigte EBITDA, stieg um 16 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 21,4 Prozent.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 81 Cent auf 1,05 Euro – ein Plus von 30 Prozent. Hierzu trug vor allem die starke Ergebnisentwicklung von Crop Science bei. Der Free Cash Flow stieg gegenüber dem Vorjahr um fast 60 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro.


(2021-1505-3)

Damit komme ich zu den Zahlen der Divisionen, und ich beginne mit unserem Agrargeschäft.

Die Division Crop Science konnte den Umsatz im dritten Quartal kräftig steigern – um 26 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Besonders deutlich legte dabei das Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften zu. In Nordamerika lag dies hauptsächlich an geringeren Produktrückgaben im Vergleich zum Vorjahresquartal und an höheren Lizenzeinnahmen. In Südamerika profitierte das Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften von Preis- und Mengensteigerungen sowie von der Markteinführung einer neuen Pflanzeneigenschaft beim Mais. Das Geschäft mit Herbiziden wuchs aufgrund von höheren Preisen, insbesondere in Nordamerika.

Das bereinigte EBITDA von Crop Science lag im dritten Quartal bei 471 Millionen Euro – nach einem Minus von 34 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dabei konnte die gute Geschäftsentwicklung gestiegene Herstellungskosten sowie höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich überkompensieren.

Zum Umgang mit dem Rechtskomplex Glyphosat in den USA möchte ich hier nur noch einmal kurz auf unseren 5-Punkte-Plan verweisen, zu dem wir im Sommer konkrete Informationen gegeben hatten. Wir machen hier gute Fortschritte. Im Dezember könnte der US Supreme Court entscheiden, ob er den Fall Hardeman zur Prüfung annimmt. Ein positives Urteil im kommenden Jahr könnte dann die Rechtsstreitigkeiten effektiv beenden. Für den Fall eines negativen Ergebnisses haben wir bekanntlich bereits im zweiten Quartal vorgesorgt und zusätzlich 4,5 Milliarden Dollar vor Steuern und Abzinsung zurückgestellt, um mögliche langfristige Risiken abzubilden.


(2021-1505-4)

Damit kommen wir zu unserem Pharmageschäft. Der Umsatz von Pharmaceuticals stieg im dritten Quartal auf rund 4,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7 Prozent.

Insbesondere unser Augenmedikament Eylea™ trug zu dieser deutlichen Steigerung bei. In allen Regionen konnte das Geschäft mit Eylea™ deutlich ausgeweitet werden und wuchs insgesamt um fast 20 Prozent. In einem wachsenden Markt konnten Marktanteile hinzugewonnen werden, auch durch die fortlaufende Vermarktung der Eylea™-Fertigspritze. Hinzu kam, dass sich das Geschäft – insbesondere in Europa – von den Einschränkungen durch COVID-19 weiter erholte.

Der Umsatz mit dem Gerinnungshemmer Xarelto™ stieg um 4 Prozent. Dazu trug insbesondere ein höherer Absatz in Russland und Deutschland bei. In China war das Geschäft mit Xarelto™ aufgrund sinkender Preise rückläufig.

Erfreulich sind auch die Fortschritte bei der Markteinführung von Nubeqa™ und Verquvo™. Darauf hat Werner Baumann schon hingewiesen. Im dritten Quartal erzielten wir zudem die ersten Umsätze mit unserem neuen Medikament Kerendia™, das im Juli in den USA zugelassen wurde.

Das bereinigte EBITDA von Pharmaceuticals lag im dritten Quartal bei 1,4 Milliarden Euro und damit um etwa 10 Prozent unter dem Vorjahr. Das lag an höheren Investitionen in Forschung und Entwicklung, unter anderem im Bereich der Zell- und Gentherapie. Dazu kamen gestiegene Aufwendungen für die Markteinführung unserer neuen Produkte.


(2021-1505-5)

Bei unserem Geschäft mit frei verkäuflichen Gesundheitsprodukten konnten wir die starke Wachstumsdynamik fortsetzen. Auch im Vergleich zu einem sehr starken Quartal im Vorjahr wuchs das Geschäft über Regionen und Produktkategorien hinweg. Insgesamt lag der Umsatz von Consumer Health bei 1,3 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 11 Prozent.

Wichtigster Treiber der Wachstumsdynamik war erneut die Kategorie Nahrungsergänzung mit einem Zuwachs von 20 Prozent. Auch die Kategorie Schmerz und Kardio legte erheblich zu – mit einem Anstieg von 17 Prozent. Dazu trug unter anderem eine Produktlinienerweiterung bei Aleve™ bei.

In der Kategorie Allergie und Erkältung stiegen die Umsätze um 7 Prozent. Hier hatten im Vorjahr die COVID-19-Maßnahmen zu einem Rückgang des Geschäfts geführt.

Das bereinigte EBITDA von Consumer Health stieg um 2 Prozent auf 308 Millionen Euro. Ergebnismindernd wirkten sich höhere Investitionen in Innovationen und Produkteinführungen aus.


(2021-1505-6)

Damit kommen wir zu unserem Ausblick für das Gesamtjahr 2021. Wir hatten die Prognose im August nach dem zweiten Quartal angehoben, und basierend auf der anhaltend starken Entwicklung im dritten Quartal können wir diese Prognose heute erneut aktualisieren.

Wir erwarten nun mehr Wachstum für unsere Divisionen Crop Science und Consumer Health, während unser Ausblick für Pharmaceuticals konstant bleibt. Damit gehen wir auch auf Konzernebene von einem Umsatzwachstum von währungs- und portfoliobereinigt etwa 7 Prozent aus, statt zuvor 6 Prozent.

Auf der Folie sehen Sie den Ausblick für unsere Finanzkennzahlen, jeweils mit unterschiedlichen Annahmen zu den Währungseffekten. Dort können Sie erkennen, dass wir auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie mit leichten Verbesserungen rechnen. Wir gehen auch von einem besseren Free Cashflow aus, da sich ein Teil der Zahlungen für die Vergleiche im Rechtskomplex Glyphosat in das Jahr 2022 verschieben werden.

Im Agrarbereich sind wir in Lateinamerika erfolgreich in die Saison gestartet und bereiten uns nun in Nordamerika auf die Saison 2022 vor. Unsere Produktionsanlage in Luling im amerikanischen Bundesstaat Louisiana war durch die Auswirkungen des Hurrikans Ida zwischenzeitlich für rund fünf Wochen außer Betrieb. Inzwischen läuft die Anlage wieder in vollem Umfang. Wir gehen davon aus, dass der negative Effekt der Produktionsausfälle im vierten Quartal durch die anhaltend positive Wachstumsdynamik bei Crop Science weitgehend ausgeglichen wird.

Auch im Pharmageschäft gehen wir davon aus, dass wir unsere Prognose erreichen. Trotz des Preisdrucks in China rechnen wir für Xarelto™ weiterhin mit einem stabilen Wachstum. Für Eylea™ erwarten wir in diesem Jahr ein Wachstum im mittleren bis hohen zehnprozentigen Bereich. Auch bei Consumer Health sind wir weiterhin voll auf Kurs, um in allen Kategorien und Regionen zu wachsen. Etwas volatil bleibt die Situation bei unsere Husten- und Erkältungsmitteln. Hier beobachten wir die weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie genau.

Und damit gebe ich zurück an Werner Baumann.


Werner Baumann:

Vielen Dank, Wolfgang.

Wie Sie sehen, zeigt die Entwicklung im dritten Quartal, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Das betrifft sowohl unsere operative Entwicklung als auch die Markteinführung neuer Produkte. Diese Fähigkeit, in wissenschaftliche Forschung zu investieren und Innovationen zu entwickeln, war schon immer die Lebensader von Bayer – und das ist so bis heute.

Wir haben unsere Unternehmensstrategie und damit auch unser Innovationspotenzial auf die systemrelevanten Bereiche Gesundheit und Ernährung ausgerichtet. Damit wollen wir bei der Lösung einer der essenziellen Kernfragen mitwirken: Wie sichern wir in Zeiten des Klimawandels die Nahrungs- und Gesundheitsversorgung von immer mehr Menschen?

Die Frage ist ebenso relevant wie aktuell. Es ist eine der Fragen, die in diesen Tagen beim Weltklimagipfel in Glasgow diskutiert werden. Wir sehen dort, dass sich immer mehr Staaten konkret dazu verpflichten, in den nächsten Jahrzehnten klimaneutral zu werden.

Als Unternehmen begrüßen wir diese Entwicklung. Wir können dem Ergebnis der Verhandlungen in Glasgow in den nächsten Tagen nicht vorgreifen, aber ich hoffe, dass die Chance ergriffen wird und sich eine große Gruppe von Staaten als eine Art Klimaklub zusammenschließt, der klare Ziele und notwendige Maßnahmen definiert.

Bei allen konkreten Schritten in Richtung Klimaneutralität liegt es auf der Hand, dass neuen Technologien eine überragende Bedeutung zukommt. Was wir brauchen, ist vereinfacht gesagt: mehr Fortschritt und mehr Offenheit für Innovationen. Ich glaube, dass die Zeit reif dafür ist. Erstens weil wir derzeit einen enormen wissenschaftlichen Fortschritt sehen. Zweitens weil wir handeln müssen – und zwar zügig. Und drittens weil wir mit den Impfstoffen gegen COVID-19 gerade alle gemeinsam den Wert von Forschung für die Gesellschaft ganz konkret erleben. Diese Erfahrung sollten gerade wir in Europa auch auf andere Technologien übertragen.

Bei Bayer arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern an zahlreichen Projekten, bei denen neue Technologien einen echten Mehrwert für die Gesellschaft darstellen.

Nehmen Sie das Beispiel Dünger. Stickstoffdünger ist heute die Voraussetzung für etwa 40 Prozent der weltweiten Ernährung, aber auch verantwortlich für etwa 4 Prozent aller globalen CO2-Emmissionen. Deshalb brauchen wir Alternativen. Wir sind über unsere Leaps-Einheit an einer Reihe von Biotech-Startups beteiligt, die mit unterschiedlichen Technologien an der Veränderung von Mikroben forschen. Wenn es klappt, könnten sich schon ab Mitte dieses Jahrzehnts mehr Pflanzen, vereinfacht gesagt, selbst düngen. Das wäre eine echte Entlastung für das Klima.

Oder nehmen Sie das Beispiel Parkinson. Aktuell werden zwei unterschiedliche Ansätze gegen die Nervenkrankheit Parkinson in klinischen Phase-I-Studien untersucht. In beiden Fällen handelt es sich um völlig neuartige Therapien: eine Zelltherapie und eine Gentherapie. Parkinson ist bisher eine unheilbare Krankheit, bei der es seit Jahrzehnten keinen wirklichen Fortschritt gibt. Wenn uns hier ein Durchbruch gelingen würde, wäre das eine bahnrechende Innovation für Millionen Patientinnen und Patienten.

Das sind nur zwei der langfristigen Innovationen, an denen wir forschen. Wir investieren in die Zukunft. Mit mehr als 13.000 Forscherinnen und Forschern, die jeden Tag mit großer Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen. Mit mehr als fünf Milliarden Euro, die wir jedes Jahr in Forschung und Entwicklung investieren. Und mit unzähligen Partnerschaften auf der ganzen Welt.

Viele unserer konkreten Projekte drehen sich um das, was Experten als die Bio-Revolution bezeichnen. Sie verstehen darunter den großen Fortschritt in der Welt der Zellen und Gene, der durch künstliche Intelligenz und den digitalen Wandel exponentiell gesteigert wird. Bayer ist wie kein anderes Unternehmen aufgestellt, um das Innovationspotenzial der Bio-Revolution in den Bereichen Gesundheit und Ernährung zu realisieren. Daran werden wir auch weiterhin mit Hochdruck arbeiten.

Meine Damen und Herren,
wie Sie gesehen haben, gab es heute Morgen nicht nur eine Pressemitteilung zum dritten Quartal, sondern auch zu einer Personalie.

Nach mehr als 30 Jahren bei Bayer hat Liam Condon sich entschlossen, eine neue berufliche Herausforderung wahrzunehmen, und dafür wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg. Ich danke Liam sehr herzlich für unsere langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er hat sich große Verdienste um Bayer erworben und wir werden ihn Ende des Jahres in angemessener Weise verabschieden.
Mit Rodrigo Santos übernimmt zum 1.1.2022 ein ausgewiesener Experte mit über 25-jähriger Industrieerfahrung die Führung der Agrarsparte und auch den Sitz im Vorstand von Liam Condon. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und jetzt antworten wir gerne auf Ihre Fragen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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