Donnerstag - 10. September 2020

Bayer: Aufsichtsrat verlängert Vertrag mit Vorstandsvorsitzendem Werner Baumann bis Ende April 2024

Unternehmen erzielt Fortschritte bei Vergleichsvereinbarungen im Glyphosat-Rechtskomplex
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Werner Baumann

Leverkusen, 10. September 2020 – Der Aufsichtsrat der Bayer AG hat den zur Hauptversammlung 2021 auslaufenden Vertrag mit dem Vorsitzenden des Vorstands, Werner Baumann (57), einstimmig bis zum 30. April 2024 verlängert. Baumann arbeitet seit 1988 für Bayer, wurde 2010 in den Vorstand berufen und ist seit Mai 2016 Vorsitzender des Vorstands. „Bayer ist als fokussiertes Life-Science-Unternehmen mit führenden Geschäften in den attraktiven Wachstumsmärkten Gesundheit und Ernährung strategisch sehr gut aufgestellt. Das zeigt sich gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen der COVID-19-Krise. Sowohl die strategische Stärke als auch die robuste operative Performance sind ein großes Verdienst von Werner Baumann und dem gesamten Führungsteam von Bayer“, sagte Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG.

Unter der Führung von Werner Baumann gelte es nun in den kommenden mehr als dreieinhalb Jahren, Bayer in einem sehr herausfordernden Umfeld erfolgreich weiterzuentwickeln. Das bedeutet: die Auswirkungen der Corona-Krise erfolgreich bewältigen, die Weichen für profitables Wachstum nach Ablauf der Patente wichtiger Pharma-Produkte stellen, die führende Position des Crop-Science-Geschäfts mit Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausbauen, das Wachstum von Consumer Health beschleunigen und die Effizienz- und Strukturprogramme konsequent fortsetzen.

„Der Aufsichtsrat ist fest davon überzeugt, dass Herr Baumann die richtige Führungspersönlichkeit ist, um diese umfassende Transformation weiter zielgerichtet und entschieden voranzutreiben. Seine tiefgreifende Kenntnis der Märkte, Geschäfte, Organisation und Stärken von Bayer sind dafür wesentlich“, so Winkeljohann. „Wir erwarten zudem, dass der Rechtskomplex Glyphosat in einer für das Unternehmen zufriedenstellenden Weise gehandhabt wird, die wirtschaftlich sinnvoll und so strukturiert ist, dass mögliche künftige Fälle effizient geregelt werden können.“

Auch die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat unterstützen und begrüßen die Vertragsverlängerung von Werner Baumann: „Wir schätzen seine Verbindlichkeit sowie sein offenes Ohr für die Belange der Arbeitnehmer. Auf der Basis der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit gilt es auch weiterhin, die Dinge bei Bayer im Sinne des Unternehmens und insbesondere für die Beschäftigten gemeinsam voranzubringen“, sagte Oliver Zühlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

„Ich bin dem Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen sehr dankbar. Ebenfalls freue ich mich, dass der Aufsichtsrat meinem Wunsch entsprochen hat, meinen Vertrag bis Ende April 2024 anstatt der maximal möglichen vier Jahre zu verlängern – und damit meiner persönlichen Lebensplanung entgegenkommt. Ich werde meinerseits alles dafür tun, Bayer in den nächsten Jahren zum Wohle unserer Eigentümer, Belegschaft und übrigen Stakeholdergruppen erfolgreich und nachhaltig zu führen“, sagte Baumann.

Zudem teilte das Unternehmen mit, dass es mit den Klägeranwälten Fortschritte bei einem überarbeiteten Konzept für ein Class Settlement (d. h. einen Vergleich mit einer bestimmten Gruppe von Klägern) zur Handhabung und Beilegung möglicher künftiger Ansprüche im Zusammenhang mit Roundup™ (Wirkstoff: Glyphosat) erzielt habe. Die Details des überarbeiteten Konzepts werden in den kommenden Wochen finalisiert. Nach Abschluss der formellen Vereinbarung wird ein Antrag auf vorläufige Genehmigung eingereicht. Der Plan zur Handhabung und Beilegung möglicher künftiger Rechtsstreitigkeiten steht im Einklang mit der seit langem bestehenden Position von Bayer, dass das Unternehmen eine Beilegung in Betracht zieht, solange sie zu angemessenen finanziellen Bedingungen erreicht werden kann und sowohl aktuelle als auch mögliche künftige Ansprüche berücksichtigt. Diesem ganzheitlichen Ansatz folgend, wird das Unternehmen nun den Abschluss der am 24. Juni verkündeten vorläufigen Vereinbarungen beschleunigen, um aktuelle Klagen und Ansprüche beizulegen.

Werner Baumann wurde am 6. Oktober 1962 in Krefeld geboren. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Aachen und Köln trat er 1988 in die Bayer AG ein. In Leverkusen übernahm er seine ersten Aufgaben im Ressort Konzernfinanzen. 1991 ging er als Controller zur Bayer Hispania Comercial nach Barcelona, Spanien. Hier wurde er 1995 Assistent der Geschäftsführung. Ein Jahr später wechselte Baumann zur Bayer Corporation nach Tarrytown, USA. Im Juli 2002 kehrte Baumann nach Deutschland zurück und wurde Mitglied des Executive Committees und Leiter Central Administration & Organization von Bayer HealthCare. Im Oktober 2003 erfolgte die Berufung in den Vorstand des neu gegründeten Teilkonzerns Bayer HealthCare AG. Zum 1. Januar 2010 wurde Baumann zum Finanzvorstand der Bayer AG ernannt. Vom 1. Oktober 2014 bis zu seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden war er im Konzernvorstand für die Bereiche Strategie und Portfoliomanagement und darüber hinaus für die Region Europa, Naher Osten und Afrika zuständig. Baumann ist seit dem 1. Mai 2016 Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Seit 1. Januar 2020 ist er zudem Arbeitsdirektor der Bayer AG und Chief Sustainability Officer. Baumann ist verheiratet und hat vier Kinder.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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