Montag - 29. November 2021
Zwei Dissertationen ausgezeichnet

Bayer Bitterfeld GmbH verleiht erneut Wissenschaftspreis in Kooperation mit dem Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg

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Dr. Reinhard Walter und Dr. Miriam Elisabeth Klein

Bitterfeld/Halle-Saale, 29. November 2021 – Zum vierzehnten Mal verleiht die Bayer Bitterfeld GmbH den Wissenschaftspreis des Unternehmens für eine hervorragende Dissertation an der Martin-Luther-Universität Halle (MLU), Institut für Pharmazie. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe an die Absolventen des Jahres 2021 der Fachrichtung Pharmazie der Martin-Luther-Universität im ehrwürdigen Steintor-Varieté.

In diesem Jahr hatten sich fünf junge Wissenschaftler*innen für den Unternehmenspreis mit ihren Dissertationen beworben. Die Jury zur Bewertung der Arbeiten setzte sich aus zwei Professoren der MLU und einem Vertreter der Bayer Bitterfeld GmbH zusammen. Bei der Auswertung ließ sich die Jury vom wissenschaftlichen Wert, von der internationalen Sichtbarkeit der Erforschungen und von der Anfertigung der Arbeiten an der Martin-Luther-Universität leiten.

Zwei Dissertationen ausgewählt

Dr. Miriam Elisabeth Klein erhält den Preis für ihre Dissertation zum Thema „Phosphatidylserin- (PS) und Phosphatidylglycerol- (PG) angereicherte nanoskalige Formulierungen als antiinflammatorische Agentien: Herstellung und umfassende Charakterisierung“.

Die Preisträgerin hat eine interessante und ausführliche Untersuchung über antiinflammatorische Agentien vorgelegt – ein Arbeitsgebiet, das einigen der bei Bayer Bitterfeld hergestellten Produkte nahe liegt. Neben der komplexen und vollständigen akademischen Erarbeitung ihres Promotionsthemas, war der erfolgreiche Abschluss ihrer Arbeit an die enge Kooperation zwischen pharmazeutischer Technologie, physikalischer Chemie, Medizin und Tiermedizin der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg gekoppelt. Wissenschaftlich betreut wurde sie von Professor Karsten Mäder, MLU.

Dr. Steffen Breinlinger wurde als Preisträger für seine Dissertation „Investigations into bioactive natural products from cyanobacteria – a search for drug leads and the discovery of a novel cyanotoxin“ ausgewählt.

Für die Dissertation erforschte Dr. Breinlinger Naturstoffe, die für die Entwicklung neuer Arzneimittel-Wirkstoffe eine bedeutende Rolle spielen. Dabei stellen verhältnismäßig wenig erforschte Cyanobakterien eine vielversprechende Quelle neuer Naturstoffe dar. Cyanobakterien sind auch berühmt-berüchtigt für die Produktion von Toxinen, die insbesondere bei massiver Vermehrung der Cyanobakterien, Algenblüten, problematisch sind. Wissenschaftlich betreut wurde er von Professor Timo Niedermeyer, MLU. Dr. Breinlinger lebt seit einem Jahr in Spanien. Der Preis wird ihm zugestellt.

Dr. Reinhard Walter, Juror und Head of Process Technology der Bayer Bitterfeld GmbH, sagte: „Wir gratulieren sehr herzlich zur Verleihung der Wissenschaftspreise der Bayer Bitterfeld GmbH an den akademischen Nachwuchs. Wir würdigen damit die hohen wissenschaftlichen Leistungen in beiden Themen. Bayer ist ein forschendes Unternehmen. Wir glauben, dass die Wissenschaft die Grundlage ist, mit der wir gesellschaftlichen Fortschritt ermöglichen können.“

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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