Donnerstag - 30. August 2018
Digital Health

Bayer beschleunigt sechs weitere Startups

Startup-Lösungen ermöglichen Patienten mehr Transparenz über ihren Gesundheitszustand und personalisierte Hilfe / Bayer unterstützt Startups für 100 Tage mit Büroräumen in Berlin, Experten als Mentoren und jeweils 50.000 Euro Förderung
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Bayer fördert sechs junge Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Israel, Kanada, Spanien und den USA im Rahmen des G4A Accelerator-Programms.

Berlin, 30. August 2018 – Gesundheitslösungen anders erleben: Darum geht es bei den sechs Startups, die das G4A-Team von Bayer dieses Jahr in das Accelerator-Programm aufnimmt. Die jungen Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Israel, Kanada, Spanien und den USA haben sich gegen mehr als 1800 Bewerber aus 100 Ländern durchgesetzt. Jetzt können sie ihre Produkte und Lösungen innerhalb von 100 Tagen mit der Unterstützung von Bayer schneller weiterentwickeln. Dafür stellt ihnen der Konzern Räume in Berlin, Top-Manager aus dem Pharmabereich und Branchenexperten als Mentoren sowie jeweils 50.000 Euro zur Verfügung.

„Digitale Lösungen sind essentiell, wenn wir Innovationen in einer sich veränderten Gesundheitsbranche vorantreiben wollen. Bayer will sie für die gesamte Wertschöpfungskette im Pharmabereich nutzen, um Krankheiten früher zu erkennen, Medikamente schneller zu entwickeln und individuelle Behandlungen für Patienten zu ermöglichen. Dabei profitieren wir immens von Kooperationen sowie dem Austausch von Wissen und Fähigkeiten mit innovativen Startups“, sagt Dieter Weinand, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Leiter der Division Pharmaceuticals.

Die Kooperation mit Startups ist fester Bestandteil der digitalen Transformation von Bayer insgesamt. Das Unternehmen hat mit „Advancing Digital“ ein konzernübergreifendes Programm aufgesetzt, um digitale Lösungen im Gesundheitsbereich und für die Landwirtschaft voranzutreiben.

Für die Kooperation mit Startups im Gesundheitsbereich gibt es bei Bayer bereits seit sechs Jahren das G4A-Programm, das Eugene Borukhovich leitet. „Der Einfluss, den einige unserer Startups auf die Gesundheitsbranche haben, ist enorm. Die Reife und Bedeutung ihrer innovativen Lösungen beeindrucken mich sehr. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Accelerator-Programm einen entscheidenden Beitrag dazu leisten können, die Gesundheitslösungen, wie wir sie bisher kennen, zu verändern. Wir rücken den Menschen in den Mittelpunkt seiner Gesundheitsversorgung“, so Borukhovich. Die Startups, die sich beworben haben, entwickeln digitale Lösungen, die die gesamte Wertschöpfungskette im Gesundheitsbereich abdecken. Erstmals wurde für die Wahl der Gewinner auch eine Patientenjury eingesetzt.

Die diesjährigen Gewinner:
Agamon (Israel, GB): Healthcare-Intelligence-Plattform, über die Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Quellen zusammengebracht und strukturiert werden, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. www.agamon.io
Cyclica (Kanada): Cloud-Plattform, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Biophysik die Medikamentenentwicklung beschleunigen will. www.cyclicarx.com
KinAptic (USA): Eine Lösung zur Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten, bei der mit Hilfe virtueller Realität und elektrischer Stimulation neurale Signale festgestellt und Nerven stimuliert werden. www.kinaptic.com
OME (GB): Personalisiertes Gesundheitscoaching, das auf Basis von umfassenden Datenanalysen individuelle Programme (Ernährung, Schlaf, Bewegung) zusammenstellt, um Krankheiten zu vermeiden. www.ome.health
S-There Technologies (Spanien): Smartes Gerät, das Gesundheitsdaten aus dem Urin in der Toilette analysiert und Patienten darüber informiert. https://s-there.com/
Zencorlabs (Deutschland): Smartphone-Lösung, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Patienten vor Herzinsuffizienzen warnt.

Über G4A
Unter G4A bündelt Bayer die Digital-Health-Initiativen des Konzerns. Dazu gehört neben der Identifizierung neuer Technologien, Geschäftsmodelle und Markttrends auch die Kooperation mit Startups. Kern der Zusammenarbeit ist das Accelerator-Programm, bei dem Bayer Startups für 100 Tage Räume in Berlin, erfahrene Manager als Coaches und jeweils 50.000 Euro zur Verfügung stellt. Ergänzend sucht Bayer über das Dealmaker-Programm reifere Startups, um konkrete Herausforderungen aus dem Gesundheitsbereich zu bearbeiten. Bayer hat G4A 2013 gestartet, damals um die Appentwicklung im Gesundheitsbereich zu fördern (deshalb Grants4Apps). Mit G4A ist Bayer heute weltweit in mehr als 13 Ländern aktiv, um Kooperationen im Gesundheitsbereich zu entwickeln und voranzutreiben. www.grants4apps.com

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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