Mittwoch - 19. Mai 2021

Bayer bringt weitere Tomatensorten mit mittlerer Resistenz gegen das Jordan-Virus auf den Markt und hat Sorten mit hoher Resistenz in der Entwicklungspipeline

Die neuen Sorten ermöglichen es Landwirten, den Ertrag zu schützen und Schäden an Blättern und Früchten zu vermeiden / Zukünftige Resistenzenkombinationen von Bayer könnten auch unter schwierigen Bedingungen vor Jordan-Virus schützen
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Bayer bringt neue Tomatensorten auf den Markt, die Landwirten mehr Schutz vor dem Jordan-Virus ermöglichen, einer Viruserkrankung, die Tomatenpflanzen auf der ganzen Welt befällt.

Monheim, 19. Mai 2021 – Bayer hat neue Tomatensorten gezüchtet, um Landwirte bei der Bewältigung ihrer Probleme mit dem Tomato Brown Rugose Fruit Virus (ToBRFV- oder Jordan-Virus) zu helfen. Dazu gehören Cocktailtomaten, Fleischtomaten und Tomaten vom Typ Roma, die eine starke „Intermediate-Resistenz“ gegen die ToBRFV-Symptome auf Blättern und Früchten gewährleisten.

ToBRFV wurde erstmals 2014 beobachtet und verbreitete sich rasch in verschiedenen Gebieten der Welt. Diese Viruskrankheit, die Tomatenpflanzen befällt, stellt eine Herausforderung für die Landwirtschaft dar, da sie sehr leicht durch viele Übertragungswege wie landwirtschaftliche Werkzeuge und Geräte, Hände der Arbeiter, Pflanzen, Wasser, Boden und Menschen übertragen werden kann.

Bei der Intermediate-Resistenz, wie sie von der International Seed Federation definiert wird, kommt es bei der Kulturpflanze trotz des Vorhandenseins von Viruspartikeln nur zu wenigen oder gar keinen Symptomen im Blatt und/oder in der Frucht. Für den Erzeuger bedeutet dies die Möglichkeit, einen vermarktbaren Ertrag zu ernten, was zugleich die Versorgung der Verbraucher sichert.

Als integraler Bestandteil seiner Strategie für dauerhafte Resistenzen haben die globalen Forschungs- und Entwicklungsteams von Bayer ToBRFV-Resistenzen zusammengeführt und diese unter Bedingungen mit hohem Krankheitsdruck mit dem Ziel getestet, hochresistente Sorten zur Marktreife zu führen.

Zusätzlich zu den aktuellen kommerziellen Angeboten für Intermediate-Resistenz hat Bayer in seiner vorkommerziellen Pipeline Resistenzkombinationen identifiziert, die das Potenzial haben, die Produktion von Pflanzen und Früchten zu ermöglichen, die auch unter extremer Jordan-Virus-Belastung keine sichtbaren Symptome zeigen. Vorkommerzielle Versuche mit diesen Pflanzensorten beginnen jetzt. Bayer hofft, diese Sorten in den nächsten zwei bis drei Jahren kommerziell verfügbar machen zu können.

„Die Stärke und Organisation unserer globalen Zuchtpipelines und unsere Keimplasmabibliothek, unterstützt von unseren Markertechnologieplattformen und Pathologieprogrammen, ermöglichen schnelle Züchtungszyklen – was bedeutet, dass diese Kombination von Resistenzen bereits in unseren Elterngenerations-Zuchtlinien auf der ganzen Welt enthalten ist“, sagte J.D. Rossouw, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Gemüsesaatgut der Bayer-Division Crop Science. „Im Rahmen unseres Engagements für die Weiterentwicklung einer dauerhaften Resistenzstrategie gegen ToBRFV kombiniert Bayer Resistenzanlagen, um einen stärkeren Schutz für die Erzeuger zu schaffen, und bezieht neuartige Quellen für hohe Resistenz von Wildtomatenarten ein. Unsere globalen Tomaten-Entwicklungspipelines werden den Virenschutz für die Erzeuger weiter ausbauen.“

Das ToBRFV-Resistenzprogramm ist Teil unseres Engagements für Health for all, hunger for none. Es ergänzt das SHIELD-Programm des Unternehmens, einen umfassenden Ansatz, um Landwirte auf der ganzen Welt in jeder Anbausaison mit sauberem Saatgut zu versorgen. Seit mehr als zehn Jahren liegt der Schwerpunkt von SHIELD auf der Prävention, dem Nachweis und der Eliminierung von Krankheitserregern in unseren eigenen Produktions- und Verarbeitungsstätten sowie in den Produktions- und Verarbeitungsstätten Dritter für die Gemüsesaatgut-Marken Seminis und De Ruiter.

Das SHIELD-Programm bezieht zudem führende Best Practices in die Saatgutproduktion und -versorgung ein. Zusätzlich zu den strikten Produktionsprotokollen, die unabhängig von der Anbauumgebung (Freiland oder unterschiedliche Gewächshaustypen) gelten, hat Bayer stets strenge Testmaßnahmen in Übereinstimmung mit den Richtlinien der International Seed Health Initiative (ISHI) und den jeweiligen nationalen Gesetzen durchgeführt und wird dies auch weiterhin tun. Dazu gehört auch die Prüfung unseres Saatguts auf ToBRFV, bevor es an die Kunden ausgeliefert wird.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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