Mittwoch - 3. Februar 2021

Bayer erreicht Einigung mit Klägeranwälten zum Umgang mit künftigen Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten

Antrag auf vorläufige Genehmigung wird bei Gericht eingereicht

Leverkusen, 3. Februar 2021 – Bayer hat eine formelle Einigung mit Klägeranwälten erreicht, um künftige Klagen im Zusammenhang mit Roundup™ (Wirkstoff: Glyphosat) zu managen und beizulegen. Die Klägeranwälte reichen an diesem Mittwoch den Antrag auf vorläufige Genehmigung des entsprechenden Class Settlement Agreements bei Richter Vince Chhabria ein, der für die sogenannte Monsanto-Multi-District-Litigation verantwortlich ist, in der mehrere Gerichtsverfahren gebündelt sind. Teil der Einigung ist eine Zusage von bis zu 2 Milliarden US-Dollar, für die das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr Rückstellungen gebildet und kommuniziert hatte, die für künftige Ansprüche und weitere Komponenten des Vergleichs bereitgestellt werden sollen. Die Einigung soll Teil einer umfassenden Lösung für die Roundup™-Rechtsstreitigkeiten von Monsanto sein.

Mit dem heutigen Antrag auf vorläufige Genehmigung beginnt der Prüfungsprozess des Gerichts. Die Parteien sind mit der überarbeiteten Einigung gewissenhaft auf die Fragen eingegangen, die das Gericht zuvor aufgeworfen hatte.

Elemente der Einigung sind ein Fonds, aus dem in Frage kommende künftige Kläger zunächst in den kommenden vier Jahren Kompensationszahlungen erhalten sollen, ein wissenschaftliches Beratungsgremium, dessen Erkenntnisse zwar nicht rechtlich bindend wären, in künftige Gerichtsverfahren mit Klägern dieser Gruppe aber als Beweismittel einfließen können, sowie ein umfassendes Programm zur Bekanntmachung des Vergleichs gegenüber künftigen Klägern. Die Einigung umfasst auch Programme zu Forschung und Diagnosemöglichkeiten, die bereits Teil der ursprünglichen Vereinbarung waren. Im Rahmen der Maßnahmen für mehr Transparenz und Zugang zu Glyphosat-Studien will Bayer auch die Genehmigung der US-Umweltbehörde EPA für einen Link auf den Etiketten der Glyphosat-Produkte einholen. Über diesen Link sollen Kunden Zugang zu Studien und Informationen bekommen, soweit Bayer diese veröffentlichen darf bzw. sie bereits öffentlich sind.

Die Vereinbarung enthält Richtlinien für die abgestufte Höhe der Entschädigung in Frage kommender künftiger Kläger für die kommenden vier Jahre.

Die vollständige Vereinbarung können Sie hier nachlesen (auf Englisch).

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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