Donnerstag - 12. Juli 2018

Bayer setzt sich mit einem Symposium beim ISFM-Kongress weiter für die Verbesserung der Gesundheit von Katzen ein

Bayer hat kürzlich den Europäischen Kongress 2018 der International Society of Feline Medicine (ISFM) als Platinsponsor unterstützt / Bei einem von Bayer während des Kongresses organisierten Symposium diskutierten führende Experten über die jüngsten Erkenntnisse zu zwei Infektionskrankheiten bei Katzen / Zu den Kernbotschaften gehörten Wege, um das Risiko einer Mykoplasmeninfektion und die Bedrohung von Katzen durch Leishmaniose zu senken
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Bayer engagiert sich für Forschung und Entwicklung, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Katzen zu verbessern.

Monheim, 12. Juli 2018 – Bayer setzt mit seiner Unterstützung des Europäischen Kongresses 2018 der International Society of Feline Medicine (ISFM) als Platinsponsor sein Engagement für die Verbesserung der Gesundheit und der medizinischen Behandlung von Katzen fort. Vom 28. Juni bis zum 1. Juli diskutierten Experten für Katzengesundheit neueste Entwicklungen in der medizinischen Behandlung von Katzen. Rund 600 Tierärzte aus 35 Ländern nahmen an dem Kongress teil. Im Rahmen der Veranstaltung richtete Bayer ein Symposium aus, um die Bedeutung von zwei Infektionskrankheiten bei Katzen zu unterstreichen. Führende Spezialisten waren eingeladen worden, um zu diesem Thema zu referieren.

Professorin Barbara Kohn von der Freien Universität Berlin sprach über hämotrophe Mykoplasmeninfektionen bei Katzen. Diese Mykoplasmen sind weit verbreitet und können ernsthafte Erkrankungen auslösen. Der häufigste Erreger ist Candidatus Mycoplasma haemominutum, wobei das relative Vorkommen je nach Region und Gruppe der überprüften Katzen variiert. Am stärksten krankheitserregend ist Mycoplasma haemofelis.

Die Krankheit kann unterschiedlich verlaufen. Immunsuppression, Stress und zusätzliche Erkrankungen fördern die Manifestation klinischer Anzeichen der Krankheit, doch auch immunkompetente Katzen können Symptome zeigen. Zu den klinischen Anzeichen gehören Lethargie, Schwäche, Gewichtsverlust, intermittierendes Fieber und Anämie.

Da Mykoplasmeninfektionen schwer zu diagnostizieren sein können, lautete eine der Kernbotschaften von Dr. Kohn, wie wichtig es sei, das Risiko einer Infektion zu verringern. „Diese Krankheit ist von globaler Bedeutung und – auch wenn ein Beweis bisher noch ausgeblieben ist – scheinen Arthropoden-Vektoren für die Übertragung von Hämoplasmen verantwortlich zu sein. Also ist ein Schutz vor Flöhen und Zecken für alle Katzen geboten“, betonte Kohn.

Der zweite Rednerin Maria Grazia Pennisi, Professorin an der Universität Messina und Gründungsmitglied von LeishVet, sprach über Leishmaniose bei Katzen, eine weitere Krankheit von globaler Bedeutung, die allerdings häufig unterschätzt wird.

Pennisi unterstrich, dass Leishmaniose bei Katzen als Krankheit gilt, die auf dem Vormarsch ist, auch wenn die Forschungsergebnisse hierzu noch begrenzt sind. Katzen könnten unter den Haustieren zusätzliche Reservoirwirte für L. infantum darstellen und so zur Verbreitung der Krankheit beitragen. „Nach vorherrschender Meinung sind vermutlich Sandfliegen die häufigsten Überträger der Krankheit bei Katzen. Der Prozentsatz an Katzen, der positiv auf Antikörper oder PCR getestet wurde, ist in endemischen Gebieten oft beträchtlich. Daher sollte das Risiko einer Infektion nicht verharmlost werden“, so Pennisi.

„Individueller Schutz der Katzen reduziert das Risiko einer Infektion mit L. infantum und das Auftreten klinischer Anzeichen. Der Schutz eines Großteils der Katzenpopulation sollte als Maßnahme im Rahmen der One-Health-Strategie zur regionalen Bekämpfung von Infektionen mit L. infantum in Betracht gezogen werden“, fügte sie hinzu.

Kernbotschaft beider Rednerinnen war die große Bedeutung, die der verantwortungsbewussten Haltung von Katzen und dem Schutz vor Ektoparasiten in endemischen Gebieten zukommt. Damit werden nicht nur einzelne Tiere geschützt, sondern auch die Weiterverbreitung der Krankheit eingedämmt.

Ronan Fitzgerald, Global Veterinary Scientific Affairs bei Bayer, erläuterte, dass das Unternehmen bereit sei, in die Forschung und Entwicklung zur Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Katzen zu investieren: „Für Katzenbesitzer gibt es nichts Wichtigeres als zu wissen, dass ihre Tiere gesund und glücklich sind. Deswegen liegt uns die Förderung der Katzengesundheit am Herzen. Wir sind stolz darauf, bereits eine Reihe von innovativen Katzenprodukten auf den Markt gebracht zu haben und das Portfolio durch Forschung und Entwicklung sowie durch Schulungen für Tierärzte und Katzenbesitzer weiter zu entwickeln. Unser Ziel ist es, dass die Katzen gesund bleiben, damit ihre Halter noch viele besondere Momente mit ihnen erleben dürfen.“

Mehr über Bayers Engagement für die Katzengesundheit und die verantwortungsbewusste Haltung von Katzen, finden Sie hier: www.bayer4animals.com.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.animalhealth.bayer.com./
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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