Mittwoch - 8. Dezember 2021

Bayer startet Project Carbonview, die branchenweit erste digitale Lösung zur Messung des CO2-Fußabdrucks in der Landwirtschaft

Die Lösung wurde von Bayer konzeptualisiert und in Zusammenarbeit mit Bushel und Amazon Web Services (AWS) entwickelt / Mit Project Carbonview können Ethanol-Produzenten in den USA ihre CO2-Bilanz für die gesamte Lieferkette erfassen, analysieren und besser bewerten / Damit erhalten sie die Möglichkeit, Akteure auf den sich entwickelnden Märkten für CO2-armen Kraftstoff zu werden
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Mit Project Carbonview können Landwirte ihre CO2-Bilanz für die gesamte Lieferkette erfassen, analysieren und besser bewerten.

Monheim, 8. Dezember 2021 – Bayer startet Project Carbonview, eine branchenweit einzigartige digitale Lösung, die Landwirten in den USA dabei hilft, den CO2-Fußabdruck ihrer Lieferkette zu messen. Sie stellt die CO2-Bilanz der Endprodukte auf und ermöglicht so, die Nachhaltigkeit der Lieferketten zu erhöhen und die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft zu verringern. Project Carbonview wurde von Bayer konzeptualisiert und gemeinsam mit der US-Softwarefirma Bushel und Amazon Web Services (AWS) entwickelt. Die Lösung ist das neueste Beispiel für die Bemühungen von Bayer, Landwirte stärker in die Wertschöpfungsketten einzubeziehen, um ihren CO2-Beitrag besser zu erfassen und das Netto-Null-Ziel für CO2-Emissionen zu erreichen. Landwirte haben mit dieser Lösung die Möglichkeit, ein Teil von umweltfreundlicheren Lieferketten zu werden. Davon profitiert sowohl ihr Betrieb als auch die Umwelt.

Project Carbonview startet mit einer Pilotphase, um Aufmerksamkeit und Akzeptanz für CO2-arme Kraftstoffmärkte zu schaffen. Sobald die entsprechende Marktakzeptanz erreicht wurde, haben Landwirte die Möglichkeit, für die Anwendung nachhaltiger Praktiken vergütet und an den finanziellen Anreizen dieser Märkte beteiligt zu werden.

Die Lösung steht zunächst Ethanol-Erzeugern in den USA zur Verfügung, zum Beispiel Mais-Produzenten. Sie können damit CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette – von der Aussaat bis zur Produktion – bestimmen und dann umweltschonendere Praktiken anwenden. Die durch Project Carbonview bereitgestellten Daten liefern den Landwirten Informationen für bessere Einkaufsentscheidungen und reduzieren die CO2-Emissionen. Klarer Mehrwert für teilnehmende Landwirte: Project Carbonview gleicht Daten mit der Digital-Farming-Lösung von Bayer Climate FieldView™ ab und verknüpft diese mit Liefer- und Transportdaten der 54.000 aktiven Nutzer der Daten-Plattform von Bushel.

Project Carbonview basiert auf der AWS-Infrastruktur. Nutzer erhalten über die Bushel-Plattform Zugang zu Transaktions- und Agrarmarktdaten produzierender Betriebe, um den Einfluss von Einkaufs- und Verkaufsentscheidungen auf die Umwelt zu bewerten.

„Diese Lösung hilft, die Wertschöpfungskette in der Agrar- und Ernährungswirtschaft von Grund auf neu zu gestalten. Sie ebnet den Weg für eine stabile, regenerative und klimaneutrale Entwicklung“, erklärt Leo Bastos, Leiter Global Commercial Ecosystems bei Bayer Crop Science. „Während FieldView™ den Landwirten hilft, umweltfreundlichere Entscheidungen in ihrem Betrieb zu treffen, unterstützt sie Project Carbonview dabei, die Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern. Die Integration unserer führenden digitalen Technologien und Datenanalysen in Project Carbonview erweitert die Auswahlmöglichkeiten der Landwirte. Damit können sie produktiver und umweltschonender wirtschaften.“

Im Rahmen eines Pilotprojekts konnte Project Carbonview Optimierungspotenziale bei den Partnern in der Lieferkette identifizieren, um die Scope-3-Emissionen (also die Emissionen nachgelagerter Wertschöpfungsstufen) in nur einem Jahr zu reduzieren.

Project Carbonview verschafft Einkäufern und Produzenten von Getreide einen genaueren Einblick in die CO2-Bilanz der Produktion. Sie können damit die Effekte verschiedener landwirtschaftlicher Praktiken besser einschätzen, die Nachhaltigkeit erhöhen und ihren Kunden helfen, bessere Einkaufsentscheidungen zu treffen“, sagt Elizabeth Fastiggi, Leiterin Worldwide Business Development for Agriculture bei AWS. „Wir haben Bayer unterstützt, indem wir uns ausgehend von ihrer Vision vorgearbeitet haben. Damit wollten wir sicherstellen, dass Project Carbonview eine Chance hat, von den Produzenten im großen Maßstab angenommen zu werden.“

Project Carbonview erleichtert den Informationsaustausch zwischen den Erzeugern und der verarbeitenden Industrie. Mit Bayer als Partner und mit der Unterstützung von AWS können wir die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten und eine skalierbare digitale Lösung entwickeln, die überall einsetzbar ist“, ergänzt Jake Joraanstad, Mitgründer und CEO von Bushel.

Project Carbonview startet in der Saison 2022 mit Maisproduzenten aus den USA. Anschließend soll die Lösung auf andere Weltregionen und Kulturen wie Getreide und Sojabohnen ausgeweitet werden. Das Pilotprojekt untersucht, wie das Tool den Ethanol-Produzenten helfen kann, den Einfluss des Maisanbaus auf ihre Emissionsberichterstattung zu bemessen. Zudem wird geprüft, wie Nutzer bewährte Praktiken mit verschiedenen Communities teilen können, um bei den Emissionen neue Maßstäbe zu setzen.

Project Carbonview ist die neueste Entwicklung im Rahmen der Bayer Carbon Initiative. Diese Initiative fördert intelligente, klimaschonende Methoden und bietet Landwirten neue Einnahmequellen durch Maßnahmen, die der Atmosphäre CO2 entziehen und im Boden speichern. Das übergeordnete Ziel ist es, die Landwirtschaft und das Ernährungssystem zu dekarbonisieren.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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