Mittwoch - 16. Dezember 2020

Bayer verstärkt Engagement zur Unterstützung von Kleinbauern in Asien

Bayer und seine Partner weiten die Better Life Farming Alliance auf Bangladesch und Indonesien aus – mehr Kleinbauern erhalten besseren Zugang zu innovativen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Lösungen / 2021 wird die Initiative „Better Farms, Better Lives“ auf die chinesische Provinz Hubei ausgedehnt – 200.000 Landwirte in der Region bekommen sofortige Hilfe in Form von Pflanzenschutzmitteln, Marktzugang und Unterstützung für ihre Gesundheit
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Bayer-Vertreter und lokale Führungskräfte eröffnen Bangladeschs neuestes Better Life Farming Center. Es ist eines von 50 im Land.

Monheim, 16. Dezember 2020 – Die Better Life Farming Alliance (BLFA) wurde jetzt auch in Bangladesch und Indonesien eingeführt. Dieses Partnerschaftsmodell von Bayer bringt Stakeholder auf der ganzen Welt zusammen, um Kleinbauern in Entwicklungsländern ganzheitliche und innovative Lösungen anzubieten.

Die BLFA trägt zu vielen Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung bei, die darauf abzielen, den Hunger zu beenden und Ernährungssicherheit zu erreichen. Dafür verschafft die Allianz den Kleinbauern Zugang zu einem holistischen landwirtschaftlichen Produktionsmanagementsystem. Damit unterstützt sie die ländliche Entwicklung, indem sie die wirtschaftlichen Möglichkeiten für Kleinbauern verbessert und sie mit Märkten verbindet – und so auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen stärkt.

„Das Better-Life-Farming-Modell hat Kleinbauern geholfen, ihre Ernteerträge und die Rentabilität ihrer landwirtschaftlichen Betriebe zu steigern. Dies brachte auch Fortschritte auf dem Weg von einer Subsistenzlandwirtschaft hin zu einer kommerziellen Landwirtschaft. Darüber hinaus hat es die ländlichen Gemeinden befähigt, zusätzliche Einkommen zu erzielen und ihren Lebensunterhalt zu verbessern“, sagte D Narain, Bayer-Manager in Südasien und globaler Sponsor der Kleinbauerninitiative. „Mit den Better-Life-Farming-Zentren wollen wir ein integrativeres Agrarökosystem schaffen, in dem alle Bedürfnisse der Kleinbauern unter einem Dach behandelt werden – von den Betriebsmitteln über agronomische Beratung, die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten bis hin zu Marktverbindungen und Finanzlösungen. In Zukunft planen wir, die Better Life Farming Alliance in ganz Asien und darüber hinaus zu erweitern.“

Jedes Better Life Farming Center wird von einem ländlichen Agrarunternehmer betrieben, der den Landwirten Produkte und Dienstleistungen aus dem Portfolio der Partner anbietet. Neben Bayer ist auch die International Finance Corporation (IFC), ein Mitglied der Weltbankgruppe, als Partner in Bangladesch und Indonesien dabei. In Bangladesch ist der Mischkonzern ACI der lokale Partner. Indonesiens lokale Partner sind Mercy Corps Indonesia sowie die Einzelhändler CV Rahmawati und CV Gunung Subu.

In Bangladesch und Indonesien werden die Partner der BLFA eine einzigartige Palette von Produkten und Dienstleistungen wie Saatgut, Pflanzenschutzmittel, Marktzugänge und Finanzlösungen anbieten. Das übergeordnete Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass Kleinbauern durch nachhaltige Landwirtschaft Ernteerträge und ihre Einkommen steigern können.

Bis heute hat Bayer in Bangladesch 50 Better Life Farming Centers eröffnet. In Indonesien sind 82 Zentren in Betrieb, von denen 15 im Besitz von Unternehmerinnen sind.

Covid-Herausforderungen für Kleinbauern in China

Um Kleinbauern in China zu unterstützen, deren Betriebe von der Covid-19-Pandemie betroffen sind, wird Bayer seine Initiative „Better Farms, Better Lives“ im Jahr 2021 auf dieses Land ausweiten.

Better Farms, Better Lives“ – im vergangenen Juni offiziell gestartet – steht im Einklang mit der Bayer-Mission „Health for all, Hunger for none“. Im Rahmen des Programms bietet Bayer Kleinbauern in gefährdeten Gemeinden in Afrika, Asien und Lateinamerika kostenloses Saatgut und Pflanzenschutzmittel sowie Unterstützung beim Marktzugang und Hilfe bei Gesundheits- und Sicherheitsthemen. Bisher hat diese Initiative mehr als 1,5 Millionen Kleinbauern in 17 Ländern unterstützt. Die zusätzlichen Ressourcen werden die Ernährungssicherheit verbessern und gleichzeitig dazu beitragen, dass aus der COVID-19-Gesundheitskrise keine Hungerkrise wird.

„Kleinbauern sind für mehr als zwei Drittel unserer Lebensmittelproduktion verantwortlich, aber viele von ihnen wurden von COVID-19 getroffen“, sagte Jens Hartmann, Leiter der Region Asien-Pazifik bei Bayer Crop Science. „Wir sind daher erfreut, dass unsere Initiative ‚Better Farms, Better Lives‘ ihnen geholfen hat, gestärkt aus dieser Pandemie herauszukommen. Die glücklichen Gesichter der Landwirte, als sie die Unterstützungspakete erhielten, berührten unser Herz und sagten uns, dass die Bemühungen von Bayer zusammen mit unseren Partnern in den Ländern sehr geschätzt werden.“

Im November hatte Bayer angekündigt, dass 200.000 Kleinbauern im chinesischen Xiangyang, in der Provinz Hubei, ab 2021 am Programm „Better Farms, Better Lives“ teilnehmen werden. In dem Gebiet, welches von Überschwemmungen bedroht ist, werden Reis und Weizen angebaut. Kleinbauern erhalten speziell auf die Bedürfnisse jedes Landwirts zugeschnittene Pakete, die eine Kombination aus Pflanzenschutzlösungen von Bayer, persönlicher Schutzausrüstung sowie Sicherheits- und Schulungsmaterialien umfassen.

Insgesamt plant Bayer die Unterstützung von zwei Millionen Kleinbauern, die in den am stärksten betroffenen Gebieten der 18 Länder leben, in denen die Initiative tätig ist. Kleinbauern sind für die Gewährleistung der Ernährungssicherheit in China von entscheidender Bedeutung. Die Covid-19-Pandemie hat jedoch ihre Fähigkeit beeinträchtigt, ausreichend Nahrung für ihre Familien und Gemeinden anzubauen.

Rund 550 Millionen Landwirte weltweit arbeiten auf Farmen, die kleiner als 10 Hektar sind. Bayer hat sich verpflichtet, bis 2030 100 Millionen Kleinbauern in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen zu stärken. Die sofortige Reaktion auf COVID-19 durch die Initiative „Better Farms, Better Lives“ ergänzt die laufende Unterstützung von Kleinbauern.

Weitere Informationen zur Bayer-Initiative „Better Farms, Better Lives“ und ihrem Engagement für Kleinbauern finden Sie unter https://www.cropscience.bayer.com/people-planet/global-impact/smallholder-farmers/covid-19-food-security. Weitere Informationen zur Better Life Farming Alliance finden Sie unter www.betterlifefarming.com.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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