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Donnerstag - 19. März 2020
Aktuelle Forschung:

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe fördert Abheilung nach ablativer Laser-Therapie, Tattoo-Entfernung und bei Radiodermatitis

Aktuelle Studien schaffen Evidenz für den Einsatz von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe in Indikationen, die über klassische Wundbehandlung hinausgehen / Genexpressionsanalysen zeigen: Dexpanthenol reguliert die Stressantwort über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und fördert die Zellwanderung
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Prof. Dr. Jens Malte Baron, Aachen: Studie belegt, dass Bepanthen® Wund- und Heilsalbe die Abheilung nach ablativer Laser-Therapie, Tattoo-Entfernung und bei Radiodermatitis fördert.

Leverkusen, 19. März 2020 – Die vielseitigen positiven Effekte der Dexpanthenol-haltigen Bepanthen® Wund- und Heilsalbe sind schon lange bekannt, trotzdem bringt die aktuelle Forschung immer neue Aspekte hervor. Bereits 2009 haben in-vitro-Zellkultur-Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Jens Malte Baron, Aachen, einen signifikanten Einfluss von Dexpanthenol und Pantothenat auf die Zellproliferation humaner dermaler Fibroblasten und epidermaler Keratinozyten sowie einen antioxidativen Effekt auf die dermalen Fibroblasten gezeigt.(1)

Baron betont: „Dass der stimulierende Einfluss auf die Wundheilung insbesondere auf dem Wirkstoff Dexpanthenol beruht, zeigt sich in der Untersuchung von Einzelsubstanzen – insbesondere von Dexpanthenol und Calciumpantothenat, einem Salz der Pantothensäure.“(1)

Evidenz für innovative Einsatzgebiete von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe

Die Erkenntnisse zum Wirkansatz von Dexpanthenol in der Bepanthen® Wund- und Heilsalbe führten dazu, dass sie auch in Anwendungsgebieten, die über die klassische Wundbehandlung hinausgehen, erfolgreich eingesetzt werden kann. Die dafür nötige Evidenz liefern eine Reihe aktueller Studien. Zum Einsatz kommen dabei auch Untersuchungen an 3D-Vollhautmodellen aus humanen Keratinozyten und Fibroblasten, die weitgehend den anatomischen und physiologischen Eigenschaften menschlicher Haut beziehungsweise Schleimhaut entsprechen.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe fördert Wundheilung nach Lasertherapie

In einer 2015 publizierten Studie wurde das 3D-Hautmodell mit einer fraktionierten ablativen CO2-Lasertherapie geschädigt – einem chirurgischen Verfahren zur Abtragung oberflächlicher Gewebeschichten – und dann mit der Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Vaseline behandelt. Unter der Salbe mit fünf Prozent Dexpanthenol kam es zu einer deutlichen Besserung des Wundverschlusses.(2) „Die Hautmodelle unterstreichen den wundheilungsfördernden und antiinflammatorischen Einfluss einer topischen Behandlung mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe im Vergleich zu Vaseline“, hob Baron hervor.(2)

In der Untersuchung konnte außerdem gezeigt werden, dass die Behandlung mit Dexpanthenol die Expression von Genen, die insbesondere in die frühen Phasen der Wundheilung involviert sind, beeinflusst – darunter Gene, die inflammatorische Mediatoren wie Interleukin (IL)-1, IL-6 und IL-8, das Enzym Hämoxygenase (HMOX1), CXCL1 und -16 sowie die Matrix-Metallo-Proteinase MMP3 kodieren.(2)

Klinische Studie bestätigt Therapievorteil gegenüber Vaseline

Die Daten des Hautmodells und der Genexpressionsanalysen stehen im Einklang mit einer klinischen Studie, die den Einfluss von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe bzw. Vaseline auf den Verlauf der Wundheilung nach Einsatz eines ablativen Lasers untersuchte. In den ersten Tagen nach dem Eingriff fiel die Messung des relativen Wunddurchmessers sowie der Beurteilung der Wunde durch Arzt und Patient unter der Wund- und Heilsalbe günstiger aus als unter Vaseline. Die verbesserte Wundheilung führte auch zu einem signifikant besseren kosmetischen Ergebnis.(3)

„Diese Daten legen nahe, dass die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe direkt nach der ablativen Lasertherapie angewendet werden sollte. Behandelt werden sollte mindestens einmal pro Tag über mindestens fünf Tage – ein Zeitraum, nach der die meisten oberflächlichen Wunden weitgehend abgeheilt sind“, empfiehlt Baron.

Tattoo-Entfernung: Schnellere Abheilung mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe

„Neben ablativen CO2-Lasern kommen eine Reihe weiterer Laser-Systeme in der Dermatologie zum Einsatz – beispielsweise der Picosekunden-Laser zur Entfernung von Tattoos“, so Baron und ergänzte: „In einer noch nicht publizierten Untersuchung konnten wir im Hautmodell demonstrieren, dass auch beim Einsatz dieses Laser-Typs eine einmal tägliche Nachbehandlung mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe über fünf Tage mit einer schnelleren Heilung des Hautmodells assoziiert ist. Die Genexpressionsanalyse bestätigt, dass Dexpanthenol regenerative Prozesse wie Gefäßneubildung sowie Entwicklung anatomischer Strukturen fördert und Stressantwort und Zellbewegung reguliert.“

Radiodermatitis bzw. -mukositis: Bessere Regeneration der Haut unter Dexpanthenol-haltigen Topika

Eine weitere bisher noch nicht publizierte Studie widmete sich dem Einsatz von Dexpanthenol bei Schädigungen an Haut und Schleimhaut durch Strahlentherapie, wie sie beispielsweise bei einer Tumorerkrankung angewendet wird und als Nebenwirkung die Radiodermatitis bzw. Radiomukositis auslöst. Zum Einsatz kamen ein Haut- sowie ein Schleimhautmodell, bei denen durch Bestrahlung eine Radiodermatitis bzw. eine Radiomukositis simuliert wurde. Die Läsionen wurden über eine Woche mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Bepanthen® Lösung behandelt.

„In beiden Modellen konnte unter dem Einfluss von Dexpanthenol im Vergleich zu Placebo eine bessere Regeneration der Hautintegrität und der Basalzellschicht erzielt werden. Unter dem Einfluss von Dexpanthenol war außerdem die Aktivität der proliferierenden basalen Keratinozyten erhöht. Gezeigt werden konnte auch, dass die Regulierung von Genen, die für Mitoseaktivität, die Rekrutierung der Immunzellen und den Aufbau der Hautbarriere bzw. die Wundheilung zuständig sind, durch Dexpanthenol positiv beeinflusst wird“, berichtete Baron.

Dass die schnellere Regeneration der Haut bzw. Schleimhaut relevante Vorteile für den Patienten hat, bestätigt eine klinische Studie: Sie untersuchte den Effekt von Bepanthen®-Lösung bei Patienten, die sich wegen eines Kopf/Hals-Tumors einer Bestrahlung unterziehen mussten. Patienten, die zusätzlich zur Standardmundhygiene die Dexpathenol-haltige Bepanthen® Lösung mit einer Munddusche applizierten, litten signifikant weniger an Mundtrockenheit und Stomatitis als Patienten, die nur die Standard-Mundhygiene anwendeten. Den Autoren zufolge könnte dies dazu beitragen, die Lebensqualität der Tumorpatienten zu erhöhen und die Abbruchraten der Bestrahlungstherapie zu senken.(4)

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(1) Wiederholt T et al., Exp Dermatol 2009; 18(11)969-978
(2) Marquardt Y et al., Laser Surg Med 2015;47:257-265
(3) Heise R. et al., Cutan Ocul Toxicol. 2019 Mar 21:1-16
(4) Wilhelm-Buchstab T et al., Oral Cancer 2001;3:59-67

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