Montag - 30. Juli 2018
26. Fortbildungswoche Dermatologie:

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe unterstützt Wundheilung nach ablativer Lasertherapie

Neue klinische Studie zeigt Vorteile der Dexpanthenol-haltigen Salbe im Vergleich zu Vaseline

Leverkusen, 30. Juli 2018 – Bisher gibt es keine Standardbehandlung zur Nachversorgung einer fraktioniert ablativen Lasertherapie bei lichtbedingten Hautschäden – Hersteller von Lasergeräten sprechen keine einheitliche Empfehlung aus. Eine klinische Studie unter der Leitung von Professor Dr. Jens Malte Baron, Aachen, untersuchte deshalb bei dieser Indikation die Wirkung von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe, die seit vielen Jahren zur Unterstützung der Heilung von oberflächlichen leichten Haut- und Schleimhautschädigungen (1) eingesetzt wird.

Vorteile bei der frühen Wundheilung durch Bepanthen® Wund- und Heilsalbe

In der Studie wurde bei Patienten mit einem ablativen CO2-Laser eine medizinisch notwendige Abtragung lichtgeschädigter Haut durchgeführt. Im gelaserten Hautareal entstehen dabei standardisierte Läsionen – Ausgangspunkt für die Beurteilung des Wundheilungsverlaufs und der Funktion der Hautbarriere. Die Wundfläche wurde bei jedem Patienten in zwei Bereiche aufgeteilt, die anschließend über sieben Tage mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Vaseline behandelt wurden.

Die Auswertung zeigt insbesondere in der frühen Phase der Wundheilung positive Effekte des Dexpanthenol-haltigen Topikums: Unter Bepanthen® Wund- und Heilsalbe fiel die visuelle Beurteilung der Wunde durch den Arzt, die kosmetische Beurteilung durch Patient und Arzt und die Messung des relativen Wunddurchmessers mittels digitaler Dermatoskopie in den ersten Tagen zugunsten der Wund- und Heilsalbe aus.

„Diese Daten legen nahe, dass Dexpanthenol-haltige Salben wie die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe in der Klinik sowie in der ambulanten Versorgung direkt nach einer ablativen Lasertherapie ein- bis zweimal täglich über mindestens drei bis fünf Tage angewendet werden sollten“, so Baron im Rahmen der 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie, München. Basis dieser klinischen Studie waren umfangreiche In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zum Effekt von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auf die Wundheilung.

Dexpanthenol reguliert wundheilungsassoziierte Gene

Im Jahr 2015 publizierte Daten der Arbeitsgruppe um Baron demonstrieren an einem humanäquivalenten 3D-Hautmodell, das oberflächliche Hautverletzungen abbildet, einen positiven Einfluss von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auf die Wundheilung. (2) Baron betonte: „Dass die stimulierenden Effekte auf die Wundheilung insbesondere auf dem Wirkstoff Dexpanthenol beruhen, belegt nicht nur die histologische Untersuchung. Auch auf der Ebene der Genexpression ließen sich modulierende Effekte nachweisen.“ (2)

So wirkt die Behandlung der Hautmodelle mit Dexpanthenol in vivo und in vitro auf die Expression von Genen, die insbesondere in die ersten Phasen der Wundheilung involviert sind. Unter anderem wird die Expression des Enzyms Hämoxygenase (HMOX1) stimuliert, das die Bildung von reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) verhindert. Verstärkt exprimiert werden außerdem Gene, die die Matrix-Metallo-Proteinase MMP3 kodieren. (3) MMP3 ist für die Kontraktion der Fibroblasten verantwortlich und leitet die Wundheilung ein, besitzt aber auch antientzündliche Eigenschaften. (4)

Verbesserter Wundverschluss auch bei neuem 3D-Schleimhautmodell

Neu entwickelt wurde ein 3D-Schleimhaut-Modell, bei dem analog zu den Untersuchungen mit dem 3D-Hautäquivalent mit einem CO2-Laser standardisierte oberflächliche Läsionen induziert wurden. Anschließend wurden die Hautmodelle über drei Tage mit Bepanthen® Augen- und Nasensalbe behandelt. Es zeigte sich ebenfalls ein deutlich verbesserter Wundschluss unter dem Dexpanthenol-haltigen Topikum im Vergleich zum Topikum ohne Dexpanthenol. „Auch das Genexpressionsprofil und die histologischen Untersuchungen des 3D-Schleimhautmodells stehen im Einklang mit den Ergebnissen der Untersuchungen am Hautmodell“, so Baron.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe bewährt bei oberflächlichen Hautschäden

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe kann neben der Versorgung von Hautschäden nach ablativer Lasertherapie (ein chirurgisches Verfahren zur Abtragung oberflächlicher Gewebeschichten) bei zahlreichen anderen oberflächlichen Hautschäden eingesetzt werden. Das gilt beispielsweise bei kleinen Alltagsverletzungen und trocken-rissiger Haut. Die Salbengrundlage – eine reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsion – bildet auf der Wunde einen atmungsaktiven Schutzfilm und erhält so die wundheilungsfördernde feuchte Umgebung. Das in der Salbe enthaltene Dexpanthenol stabilisiert zusätzlich die Funktion der Hautbarriere und stimuliert die Hautheilung. (5-7)

Mittagsseminar „Hautnah und top(isch) aktuell – News aus Forschung und Praxis“, im Rahmen der 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie, München 26. Juli 2018; Jenapharm GmbH & Co, Bayer Vital GmbH.

(1) Fachinformation Bepanthen® Wund- und Heilsalbe, Stand September 2013
(2) Marquardt Y et al., Laser Surg Med 2015;47:257-265
(3) Schmitt L. et al., Laser Med Sci 2018;33(4):765-772
(4) Bullard KM et al., J Surg Res 1999;84:31-34
(5) Wiederholt T et al., Exp Dermatol 2008;18(11):969-78
(6) Ebner F et al., Am J Clin Dermatol 2002;3:427-433
(7) Camargo FB et al., J Cosmet Sci 2011;62:361-370

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Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de


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