FACHPRESSE
Dienstag - 7. Dezember 2021
Bayer Hämophilie-Spendenprogramm:

Bewerbungsaufruf zum JOINT HEALTH Programm zur Förderung der Gelenkgesundheit gestartet

Bayer fördert mit JOINT HEALTH Projekte zum Erhalt und zur Verbesserung der Gelenkgesundheit von Menschen mit Hämophilie mit insgesamt 250.000 Euro / Unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät bei der Preisvergabe im Hinblick auf Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte / Bewerbungsschluss ist der 18. März 2022 / Bislang wurden 22 Initiativen unterstützt

Leverkusen, 7. Dezember 2021 – Das Spendenprogramm JOINT HEALTH von Bayer geht in die fünfte Runde: Ab sofort können sich Fachleute im Bereich der Hämophilie um einen Förderbeitrag von bis zu 50.000 Euro für innovative Konzepte zum Erhalt oder zur Verbesserung des Gelenkstatus von Hämophiliepatienten bewerben. Hämophilie ist in Deutschland dank moderner Versorgung und Therapien heute gut behandelbar. Dennoch sind durch Gelenkblutungen und die sich darauf entwickelnden Hämarthrosen weiterhin häufige Folgeerscheinungen, die sich auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken. Genau hier setzt das JOINT HEALTH Programm an und stellt dafür zum fünften Mal insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 18. März 2022. Die Bekanntgabe der Spendenempfänger erfolgt zum Welthämophilietag 2022.

Zur Bewerbung eingeladen sind in diesem Jahr zusätzlich auch solche Initiativen, denen es durch Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen gelingt, in der Pandemie einen wirkungsvollen Beitrag zur Gelenkgesundheit und Versorgung von Menschen mit Hämophilie zu leisten. Initiativen, die ganz unabhängig von der Pademie entwickelt wurden, sind selbstverständlich auch weiterhin willkommen.

Bedingungen für die Teilnahme an JOINT HEALTH

Zur Bewerbung bei JOINT HEALTH zugelassen sind therapeutische Konzepte zur Prävention von Gelenkschäden oder innovative Therapieansätze zur Verbesserung von Mobilität, Muskulatur und Motorik. Auch Aus- und Weiterbildungsangebote oder Patientenprogramme zur Optimierung der Adhärenz bei der Prophylaxetherapie können eingereicht werden. Ebenso können eigene wissenschaftliche Forschungsarbeiten, Studien oder Erhebungen auf dem Gebiet der Gelenkgesundheit mit dem JOINT HEALTH Spendenprogramm gefördert werden.

Bewerben können sich Hämophilie-Zentren, Kliniken und andere ärztliche oder pflegerische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft sowie privat geführte Institutionen, sofern sie sich im Zusammenschluss mit einem gemeinnützigen Verein bewerben, einem gemeinnützigen Verein angeschlossen sind oder einen gemeinnützigen Gesellschaftszweck haben (Firmierung: gGmbH). Die ausgewählten Spendenempfänger verpflichten sich, die zweckentsprechende Verwendung der Fördersumme gegenüber Bayer und dem wissenschaftlichen Beirat zu dokumentieren.

Informationen zu JOINT HEALTH sowie das Bewerbungsformular zum Download sind einsehbar unter https://www.faktorviii.de/JointHealthSpendenprogramm oder können angefordert werden bei joanna.filip@bayer.com.

Wissenschaftlicher Beirat evaluiert die Bewerbungen nach fachlichen Kriterien

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät Bayer bei der Spendenvergabe. Er beurteilt die Bewerbungen nach deren Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte und bewertet ihre Effektivität im Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Darüber hinaus sind die wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit weitere Evaluationskriterien.

Zum JOINT HEALTH Beirat gehören sechs Experten aus den Bereichen Hämophilie und Orthopädie: der ehemalige Leiter des Hämophilie-Zentrums Bonn Dr. Hans-Hermann Brackmann, Björn Drebing für die Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG) e.V., die Hämostaseologin und Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Carmen Escuriola Ettingshausen, Leiterin des Hämophiliezentrums Rhein-Main/HZRM, der Chefarzt der Kölner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Prof. Dr. Peter Pennekamp, der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V. Christian Schepperle und Dr. Elinor Switzer, Project Managerin Journals bei Thieme Publishers, u.a. zuständig für die Fachzeitschrift „Thrombosis and Haemostasis“.

Die Spendenempfänger 2020

2020 fiel die Wahl des wissenschaftlichen Beirats auf folgende Projekte, deren Initialisierung, Realisierung, Fortführung und/oder Verbesserung mit den Förderbeiträgen unterstützt wird:



    Institut
    Projekt
    Medizinische Fakultät der MLU Halle-Wittenberg, Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
    Funktionelle MRT-Analyse der Kniegelenke bei Patienten mit Hämophilie im Altersverlauf – eine explorative Vergleichsstudie
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizinische Psychologie
    HEP-Test-Q interactive –Web-basierte subjektive Erfassung der körperlichen Funktionsfähigkeit
    Universitätsklinikum Halle (Saale), Krukenberg-Krebszentrum Halle
    Aufbau altersangepasster Bewegungsangebote für Menschen mit Hämophilie - Das “Bring Joy to your Joint˝-Projekt
    Universitätsklinikum Jena, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin/ Sektion Hämostaseologie
    Evaluation der quantitativen ultraschallgestützten Osteodensitometrie bei Patienten mit Hämophilie
    Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn
    Trabecular Bone Score und Hämophilie – Untersuchung der Knochenstruktur mittels TBS iNsight bei erwachsenen Hämophiliepatienten
    Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
    Hämophiliezentrum
    Universitätsklinik Bonn
    40 Jahre Langzeit-Outcome von 35 Patienten mit schwerer Hämophilie A, die seit 1979 eine intensive Prophylaxe mit Faktor VIII-Konzentrat erhalten haben




Über Hämophilie A
Hämophilie betrifft nahezu 400.000 Menschen weltweit. Es handelt sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei der eines für die Blutgerinnung verantwortliches Protein fehlt oder fehlerhaft gebildet wird. Hämophilie A ist die am häufigsten auftretende Form der Hämophilie, bei der ein Mangel oder Defekt des Faktor VIII auftritt. Patienten sind daher von wiederholten Blutungen in Muskeln, Gelenken oder anderen Gewebearten betroffen, die mit der Zeit zu dauerhaften Gelenkschäden führen können. Da die Blutgerinnung langsamer erfolgt als bei gesunden Individuen, können äußere Verletzungen schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht angemessen behandelt werden. Von Hämophilie A sind Menschen weltweit betroffen mit einer geschätzten Häufigkeit von 1 zu 5.000 männlichen Lebendgeburten. So leben heute etwa 6.000 Menschen in Frankreich, 4.300 in Deutschland und 13.000 in den USA mit Hämophilie A.


Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Kontakt


Svenja Krämer

Bayer Vital GmbH Communication
General Medicine und Oncology
Telefon: +49 214 30-58274