Dienstag - 25. Juni 2019
Dualer Wirkmechanismus für effektive Wirkung:

Bifonazol in Canesten® EXTRA bekämpft auch exotische Pilzerreger

Migration, Handel und Tourismus tragen zu einem veränderten Erregerspektrum von Mykosen bei / Bifonazol bekämpft auch Erreger wie „Thailandpilz“, Candida africana, Trichophyton benhamiae und andere nicht-endemische Pilzerreger
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Prof. Dr. Hans-Jürgen Tietz erläutert die Gründe und Problematik von exotischen Pilzerregern.

Leverkusen, 25. Juni 2019 – In den letzten Jahren konnte bei Pilzinfektionen ein verändertes Erregerspektrum beobachtet werden. Zu den Gründen gehören Migration, weltweiter Tourismus und der Handel mit exotischen Haustieren. So wird beispielsweise der hochvirulente Trichophyton (T.) mentagrophytes Typ IV, auch bekannt als „Thailandpilz“, als „Souvenir“ aus Asien mitgebracht. Der derzeit häufigste zoophile Dermatophyt ist T. benhamiae wird vom Meerschweinchen auf Menschen übertragen. Auch der Hefepilz Candida africana, der hochentzündliche Mykosen hervorrufen kann, tritt vermehrt bei uns auf.(1)

„Die neuen Erreger sind oft nicht so einfach zu erkennen. Umso wichtiger ist deshalb die Frage, ob etablierte Antimykotika in der Lage sind, diese Pilzinfektionen erfolgreich zu behandeln“, verdeutlichte Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, Berlin, die Problematik.

Bifonazol: Auch gegen Problem-Dermatophyten effektiv

In der aktuellen Studie wurde deshalb mit Hilfe eines Agar-Diffusionstests eine Sensibilitäts-Testung durchgeführt. Dazu wurden die Erreger auf der Oberfläche eines Mediums (u.a. Dermatophyten-Agar) ausgespachtelt und dann das jeweilige Antimykotikum in ein Reservoir eingebracht. An der Größe des ausgebildeten Hemmhofes kann die Sensibilität des Erregers gegenüber dem Antimykotikum abgelesen werden.(1)

Die Auswertung der Sensibilitätstestung zeigt, dass Canesten® EXTRA (Bifonazol) ein breites Wirkspektrum gegen Dermatophyten, Hefen, Schimmelpilze und Bakterien besitzt. Auch die neuen Erreger sind gegenüber Bifonazol hochempfindlich.1

„Die Studie zeigt deutlich, dass die vorhandenen Wirkstoffe geeignet sind, auch die neuen Erreger erfolgreich zu behandeln. Vor allem breit wirksame Substanzen wie zum Beispiel Bifonazol haben eine hohe und lückenlose Wirkung“, so Tietz und ergänzte: „Aufgrund seines dualen Wirkmechanismus ist Bifonazol das einzige Azol, gegen das auch die Problemkeime T. mentagrophytes, T. interdigitale und T. benhamiae empfindlich sind.“

Dualer Wirkmechanismus und antibakterielle Wirkung

Canesten® EXTRA (Bifonazol) greift im Gegensatz zu anderen Antimykotika gleich an zwei Stellen in die kaskadenartige Ergosterol-Synthese der Pilzerreger ein und hat so eine stärkere fungizide Wirkung als Substanzen, die nur an einer Stelle eingreifen.(2) Für Bifonazol spricht außerdem, dass die Substanz neben seiner antimykotischen auch über eine antibakterielle Wirkung verfügt.(1)

„Das ist relevant, da viele exotische Mykosen mit bakteriellen Erregern superinfiziert sind. Besonders bei Menschen mit Diabetes kann das Zusammenspiel von Dermatophyten und Candida albicans Wegbereiter für schwere Infektionen durch Streptokokken und Staphylokokken sein. Eine breit wirksame antimykotische und antibakterielle Therapie ist in dieser Situation essenziell“, kommentiert Tietz das Ergebnis.

1) Tietz HJ, Gunkel U, Apotheken-Depesche 2018;25(5-6):20-24
2) Plempel M et al., Arzneim Forsch 1983;33:517-524

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