Montag - 16. März 2020
Internationale Chemie-Olympiade macht Station bei Bayer in Bergkamen

„Chemie ist faszinierend“

Elisabeth Ebel vom Heinrich-Heine-Gymnasium und Annika Winterberg vom Bert-Brecht-Gymnasium gehören zu den 20 besten Chemie-Schülerinnen und -Schülern in Nordrhein-Westfalen / Beide Oberstufen-Schülerinnen konnten zur Belohnung besondere Erfahrungen in den Laboren der Bayer-Ausbildung sammeln
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Im Ausbildungslabor erlebte Elisabeth Ebel Chemie hautnah – hier beim Bedienen einer Dreihalskolben-Rührapparatur.

Bergkamen, 16. März 2020 – Forscher sein. Innovationen nachspüren. Neue Moleküle zur Bekämpfung von Krankheiten oder zum Schutz von Pflanzen entwickeln – so weit sind die Teilnehmer der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO) noch nicht. Aber sie verfügen über eine wichtige Voraussetzung: großes Interesse an Naturwissenschaften. Aus diesem Grund hat Bayer die jungen Chemietalente aus ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) zu einem ganztägigen experimentellen Workshop nach Bergkamen eingeladen. Hier konnten sie Versuche durchführen, die an ihren Schulen nicht möglich sind – wegen fehlender Ausstattung.

„Chemie ist voll faszinierend“, sagt Elisabeth Ebel, die über ihren Lehrer Malte Hellwig zur Chemie-Olympiade kam. „Der meinte, ich solle doch mal mitmachen.“ Dafür musste sich die 16-Jährige jedoch einiges an Wissen aneignen, das nicht Bestandteil des Unterrichts ist. „Das war schon anstrengend, das alles zu lernen“, bestätigt Annika Winterberg vom Bert-Brecht-Gymnasium, die sich ebenfalls für die zweite Runde des Wettbewerbs qualifizieren konnte. Zumindest in der Anfangszeit war sie beim Lernen aber nicht alleine: „Drei Mitschüler haben mich zu den Seminaren und Vorlesungen begleitet, aber ich war die einzige, die dann die erforderliche Hausarbeit abgegeben hat.“

Beide Schülerinnen freuten sich über die Erfahrungen, die sie machen konnten. „So ein Versuch ist an der Schule gar nicht möglich“, meint Elisabeth. „Das ist hier schon komplizierter“, sagt auch Annika mit Blick auf die Dreihalskolben-Rührapparatur, die sie eine knappe Stunde lang aufgebaut hat. Dennoch will nur Elisabeth im kommenden Jahr nochmals an der Chemie-Olympiade teilnehmen. Annika zieht es dagegen eher zur Biologie-Olympiade. „Ich wollte zwar immer etwas mit Chemie machen“, sagt sie, „aber jetzt habe ich gemerkt, dass ich Bio oder Pharmazie noch spannender finde.“ Doch weil im nächsten Jahr auch die Abiturprüfungen anstehen, weiß sie noch nicht, ob sie sich dann nochmal zusätzlichen Lernstress antun möchte.

„Solche Veranstaltungen sind ein echtes Highlight. Sechs Stunden Experimentieren, noch dazu an einem eigenen Arbeitsplatz, das kann keine Schule bieten. Das geht nur mit Hilfe starker Partner in Industrie und Forschung“, macht Birgit Vieler, Landesbeauftragte der IChO, deutlich. „Wir freuen uns, Jugendlichen auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus die spannende Welt der Naturwissenschaften näherzubringen“, betont Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bergkamener Bayer-Standortes. Auf diese Weise trage Bayer dazu bei, junge Menschen bei der Wahl eines Ausbildungsberufs oder bei der Vorbereitung auf ein späteres Studium zu unterstützen.

In diesem Jahr waren elf Schülerinnen und Schüler, die an der zweiten Runde der IChO 2020 in NRW teilgenommen hatten, zum gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeiten eingeladen. Aufgrund von Erkrankungen konnten jedoch nur sechs wirklich nach Bergkamen kommen. Ausgerüstet mit Messzylindern, Tropftrichtern, Thermometern und Kugelkühlern machen sich anderen die Nachwuchsforscher an die vorgegebene Aufgabe: die Synthese eines pharmazeutischen Wirkstoffs zur Behandlung von Fieber und Schmerzen. Was für andere kompliziert klingt, erledigen die Schülerinnen und Schüler der Klassen zehn bis dreizehn mit Begeisterung – wobei ihnen Bayer-Auszubildende tatkräftig zur Seite stehen – in der 1:1-Betreuung. „Besser geht nun wirklich nicht. Davon können wir an der Schule nur träumen“, so Vieler.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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