Mittwoch - 30. Mai 2018

Großes Engagement für Mensch und Umwelt

Die Bayer Werkskläranlage Rutenbeck wird 40 Jahre
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Turmbiologie der Werkskläranlage

Wuppertal, 30. Mai 2018 – Die Bayer Werkskläranlage Rutenbeck an der westlichen Stadtgrenze von Wuppertal feiert ihren 40. Geburtstag. „Ich bin stolz darauf, dass wir für unsere Produktion am Standort Wuppertal eine biologische Werkskläranlage mit modernster Technik betreiben und es uns in Kooperation mit dem Wupperverband gelungen ist, eine hohe Umwelt- und Wasserqualität zu erzielen sowie immer ressourcenschonender und emissionsärmer zu arbeiten“, sagt Standortleiter Dr. Holger Weintritt. Gerade an der Wasserqualität der Wupper zeige sich, welche Anstrengungen in den vergangenen Jahrzehnten von der Industrie allgemein unternommen wurden, um Mensch und Umwelt zu schützen und sogar neuen Lebensraum zu schaffen, so der Wupperpate. Heute sind wieder Wasservögel an der 115 Kilometer langen Lebensader im Tal beheimatet und der fischreiche Fluss lockt Angler und Spaziergänger an seine Ufer.

Circa zwei Kilometer Luftlinie vom westlichen Ende des Werksgeländes entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kläranlage des Wupperverbandes Buchenhofen befindet sich die Bayer Werkskläranlage. Über verschiedene Klärstufen und biologische Prozesse wird das benutzte Wasser aus dem Werk hier aufgefangen und gereinigt. Die Anlage wird rund um die Uhr betrieben und hat heute eine hydraulische Belastung von rund 3.500 Kubikmetern pro Tag. „Das völlig geschlossene System hatte ursprünglich eine Kapazität von 20.000 Kubikmetern pro Tag. Durch neue Technologien und ressourcenschonendere Produktionsverfahren konnte die Menge an Reinigungs- und Waschwässern im Werk sowie der Energieverbrauch kontinuierlich reduziert werden“, sagt Werksingenieur Volker Klotzki. Wie generell bei Bayer werden auch hier Sicherheit und Risikobewusstsein groß geschrieben und laufend trainiert. „Sauberes Wasser ist für uns alle die Grundlage des Lebens“, betont Klotzki.

Mit dem Wandel des Bayer Standortes seit 1999 vom Standort für Pflanzenschutz und Pharma zum modernen Standort für Life Sciences haben sich ebenso die Anforderungen an die Werkskläranlage kontinuierlich verändert. Auch nutzen die Betriebe neue Verfahren der Wasseranalytik. „Zum Schutz von Mensch und Umwelt überprüfen wir ständig die Wasserqualitäten und Abläufe und entwickeln diese entsprechend der heutigen hohen Anforderungen nach den höchsten Umweltstandards effizient weiter“, so Betriebsleiter Frank Niemeyer. Die Anlage ist zertifiziert und wird regelmäßig von den zuständigen Behörden geprüft.

Bereits seit 1997 besteht eine enge Kooperation der Bayer Werkskläranlage mit der Kläranlage Buchenhofen, der größten Kläranlage des Wupperverbandes. So übernimmt die Kläranlage Buchenhofen den Ablauf und den Überschussschlamm aus der Bayer Kläranlage. Die Betriebsgebäude der Bayer Kläranlage werden mit der thermischen Abwärme aus der Verbrennungsanlage des Klärwerks Buchenhofen geheizt. Diese Synergie spart Kosten und spart Kohlendioxid (CO2) ein und trägt zur Schonung von fossilen Brennstoffen bei. „Auch für den Wupperverband ist die Kooperation ein Erfolgsmodell. Die Übernahme des Abwassers in unser Klärwerk Buchenhofen bringt noch mehr Sicherheit in das Gesamtkonzept; zudem wird die Wupper um rund eine Tonne Stickstoff pro Woche entlastet, das ist ein großer ökologischer Gewinn“, sagt Georg Wulf, Vorstand vom Wupperverband. Bayer profitiert unter anderem vom Engagement des Wupperverbandes im Hochwasserschutz seit dem Bau der Talsperren. Hierdurch wird der Pegel auf ein sicheres Höchstmaß gegen Überflutung begrenzt.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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