Dienstag - 28. April 2020
Hauptversammlung

Aus den Ausführungen von Werner Baumann

Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG

(Es gilt das gesprochene Wort)


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

Wer in dieser außergewöhnlichen Zeit ein verlässlicher Partner bleiben will, muss manchmal zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. Auch wir tun dies heute – gemeinsam mit Ihnen. In diesem Sinne begrüße auch ich Sie sehr herzlich zur ersten virtuellen Hauptversammlung in der Geschichte von Bayer – und überhaupt zur ersten virtuellen Hauptversammlung eines Dax-Unternehmens.

Ich muss zugeben, dass dies eine ganz besondere Situation für uns alle hier ist. Einerseits sind wir damit digitaler Pionier – andererseits fehlt uns der direkte Austausch mit Ihnen. Denn sehr gerne hätte ich Sie heute persönlich vor Ort in Bonn begrüßt. Aber die Corona-Krise lässt dies leider nicht zu. Das ist schmerzlich, aber in dieser Situation auch richtig, denn wenn es um Ihre Sicherheit und Gesundheit geht, gibt es keine Kompromisse.

Natürlich haben wir auch intensiv geprüft, ob wir unsere Hauptversammlung auf einen späteren Termin verlegen sollen. Dies hätte jedoch bedeutet, dass Sie monatelang hätten warten müssen, um Ihr Frage- und Stimmrecht auszuüben. Zudem wollen wir heute den Weg frei machen für die pünktliche und vollständige Auszahlung Ihrer Dividende.

Aus diesen Gründen nutzen wir in Ihrem besten Interesse heute die neuen gesetzlichen Möglichkeiten für eine virtuelle Hauptversammlung. Wir wollen damit auch zu einem kleinen Stück Normalität in diesen schwierigen Zeiten beitragen.

Normalität bedeutet auch, dass ich Sie heute über das abgelaufene Geschäftsjahr und auch das erste Quartal informieren werde. Ich werde über das operative Geschäft genauso sprechen wie über die Meilensteine unserer strategischen Entwicklung. Dabei werden Sie sehen: Wir haben hart gearbeitet. Und wir haben geliefert. Das, was wir Ihnen versprochen haben, haben wir erfolgreich in die Tat umgesetzt.

Doch, meine Damen und Herren,

das Corona-Virus ist derzeit das mit Abstand dominierende Thema. Ich möchte Ihnen deswegen berichten, wie wir bei Bayer mit dieser Pandemie umgegangen sind – und weiterhin umgehen. Und ich werde Ihnen erläutern, welche Einflüsse wir auf unsere Geschäfte sehen.

Ich denke, ich kann auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit genauso wie für meine Vorstandskollegen sprechen, wenn ich sage, dass die vergangenen zwei Monate zu den größten Herausforderungen unseres Berufslebens zählen. Wir alle mussten mit Einschränkungen umgehen, die wir uns nie hätten ausmalen können. Beruflich, privat, und nicht selten beides gleichzeitig.


(2020-1502-1)

Was dabei immer ganz oben auf der Agenda steht, ist die Sicherheit und Gesundheit unserer mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit Beginn der Krise bewerten wir die Lage immer wieder neu und passen unsere Schutzmaßnahmen an die jeweilige Situation an. Ob Schutzmasken, Schutzkleidung, Abstandsregeln, die Trennung von Schichten oder Temperaturkontrollen am Eingang: Bei uns gilt Safety first – und zwar ohne Wenn und Aber.

Ich bin persönlich sehr froh, dass alle diese Maßnahmen greifen. Wir können so unseren laufenden Produktionsbetrieb aktuell gut aufrechterhalten. Warum das so wichtig ist, möchte ich Ihnen kurz erläutern:


(2020-1502-2)

Wir haben in vielen Ländern gesehen, dass ab einem gewissen Verlauf der Pandemie nur noch die Betriebe fortgeführt werden durften, die zur Versorgung der Menschen als unbedingt notwendig eingestuft wurden. Wo immer das der Fall war, gehörte Bayer dazu.

Gesundheit und Ernährung zählen zu den lebenswichtigen Grundbedürfnissen der Menschen. Patienten, Konsumenten und Landwirte auf der ganzen Welt vertrauen uns und unseren Produkten. Wir haben deshalb in den vergangenen Wochen alles in unserer Macht Stehende unternommen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.

Unsere Kolleginnen und Kollegen sind sich dieser wichtigen Aufgabe mehr denn je bewusst. Und sie tragen tagtäglich mit unglaublichem Einsatz und Kreativität dazu bei, dass wir – im wahrsten Sinne des Wortes – liefern können. Und darauf sind wir alle sehr stolz!

Da ist zum Beispiel unser Kollege Mehmet Cimit, der unseren Produktionsstandort in Garbagnate leitet. Garbagnate ist ein Vorort von Mailand in Norditalien, einem der weltweiten Epizentren der Pandemie. Mehmet Cimit und sein Team halten dort seit Wochen die Stellung und sichern die Produktion mit lebenswichtigen Medikamenten für Italien und den weltweiten Markt. Und was noch wichtiger ist: Gleichzeitig konnten sie sicherstellen, dass sich bisher kein einziger Mitarbeiter in Garbagnate mit COVID-19 infiziert hat. Was für eine großartige Leistung!

Genauso herausragend ist die Arbeit der Kollegen in unserer Lieferkette. Sie bringen unsere Produkte dorthin, wo sie gebraucht werden. Das ist eine riesige Kraftanstrengung in einer Welt, in der Grenzen geschlossen, Flüge gestrichen und bewährte Frachtwege unterbrochen sind. All das dient dazu, die Versorgung mit unseren Produkten sicherzustellen.

Natürlich führen wir unsere Geschäfte, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wir sind aber eben auch ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft. In den Ländern, in denen wir tätig sind. In den Städten und Gemeinden, in denen wir unsere Standorte betreiben und unsere Mitarbeiter mit ihren Familien leben. Deswegen ist es uns genauso wichtig, vor Ort Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, schnell, unbürokratisch und auch mal unkonventionell anzupacken!


(2020-1502-3)

Wir sind im ständigen Austausch mit Regierungen, Gesundheitsbehörden, Hilfsorganisationen oder Krankenhäusern weltweit, um vor Ort konkret und pragmatisch zu unterstützen: mit Medikamenten und Sachspenden, mit unserem Know-how und unserer Arbeitskraft oder auch mit dringend benötigter finanzieller Unterstützung. Konkret unterstützen wir laufende Studien, die bestehende Medikamente auf eine mögliche Wirkung gegen das Corona-Virus testen. Ebenso spenden wir große Mengen an Medikamenten, die den Menschen helfen könnten.

Ein gutes Beispiel ist Chloroquin, ein seit langem genutztes Malaria-Medikament von Bayer. Wir haben mittlerweile große Mengen Chloroquin an zahlreiche Länder gespendet, darunter auch China, Italien, die USA und Deutschland. Untersuchungen in Laboren und Kliniken haben erste Hinweise geliefert, dass Chloroquin, bei der Behandlung von Patienten mit COVID-19 helfen könnte. Als verschreibungspflichtiges Medikament darf Chloroquin selbstverständlich nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

Hinreichende Ergebnisse erhoffen sich die Wissenschaftler in den kommenden Wochen. Sollte der Nutzen wissenschaftlich bestätigt werden, könnte zum Beispiel Chloroquin im großen Maßstab global eingesetzt werden. Wenn das der Fall wäre, würden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um ausreichende Mengen des Medikaments herzustellen – auch in Deutschland. Dabei würden wir das Mittel ausschließlich für das Gemeinwohl produzieren und kostenlos an Regierungen abgeben.

Darüber hinaus gibt es unzählige Beispiele, wo unsere Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt die Dinge konkret voranbringen: Nehmen Sie das Beispiel unserer Kollegin Kirsten Leineweber, die in Wuppertal ein Forschungsteam für Herz-Kreislauf-Erkrankungen leitet. Sie hat bewirkt, dass heute Beatmungsgeräte von Bayer in Wuppertaler Krankenhäusern stehen. Sie und ihr Team haben auch dafür gesorgt, dass die Testgeräte aus der Medikamentenforschung von Bayer in medizinische Labore geliefert wurden und dort jeden Tag Tausende zusätzliche Corona-Tests durchführen.

Wir haben in Berlin mehr als 140 Kolleginnen und Kollegen freigestellt, die sich für die Arbeit in unserem neuen Testlabor gemeldet haben. Wir spenden darüber hinaus in zahlreichen Ländern auch andere Medikamente und Self-Care-Produkte, zum Beispiel Antibiotika oder auch Vitamin-Präparate.

Chet Barber, ein amerikanischer Kollege in der technischen Entwicklung in St. Louis, sah im Fernsehen einen Bericht über eine Firma, die mit einem 3D-Drucker spezielle Gesichtsmasken herstellt. Vier Tage später haben wir selbst mit der Produktion begonnen. Seither stellen unsere Kollegen in St. Louis jeden Tag 500 dieser Schutzmasken her und liefern sie an die umliegenden Krankenhäuser und Feuerwehren.

Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Es sind eher einzelne Schlaglichter, die exemplarisch zeigen, wie sich unsere Leute mit unglaublicher Eigeninitiative engagieren. Mich macht das sehr stolz. Da zu sein, wenn es besonders darauf ankommt. Die zu unterstützen, die es am meisten benötigen. So erlebe ich dieses Unternehmen seit mehr als 30 Jahren und eben ganz besonders in diesen Tagen.

Deshalb möchte ich mich im Namen des Vorstands, aber sicherlich auch im Namen von Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement sehr herzlich bedanken.

Meine Damen und Herren,
die Corona-Krise fordert uns alle. Sie bestärkt uns aber auch in der Ausrichtung unseres Unternehmens – wir halten Kurs und sind in den richtigen Geschäften aktiv. Denn was könnte es Wichtigeres geben, als zu der weltweiten Versorgung mit Gesundheit und Ernährung beizutragen?

Wir halten auch Kurs bei den umfangreichen Maßnahmen, die wir Ende 2018 angestoßen und seit der Hauptversammlung 2019 intensiv weiter vorangetrieben haben. Dabei haben wir uns auch das enttäuschende Abstimmungsergebnis bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr zu Herzen genommen. Wir haben uns intensiv mit Investoren ausgetauscht, haben die geäußerten Kritikpunkte aufgenommen und daran gearbeitet, besser zu werden. Sie werden sehen, dass sowohl die strategische wie auch die operative Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr genau dem entspricht, was wir Ihnen versprochen haben.


(2020-1502-4)

Denn bei unserem Kapitalmarkttag Ende 2018 haben wir ambitionierte mittelfristige Finanzziele kommuniziert und über strategische Schwerpunkte gesprochen, unter anderem auch im Bereich Nachhaltigkeit. Unmittelbar davor hatten wir umfangreiche Portfolio-, Effizienz- und Strukturmaßnahmen beschlossen, um Bayer für die Zukunft gut aufzustellen. Heute kann ich sagen, dass wir in allen diesen Bereichen unsere Versprechen gehalten haben. Wir haben im Geschäftsjahr 2019 unsere Finanzziele erreicht, obwohl wir – gerade was den Agrarsektor angeht – mit einem schwierigen Marktumfeld zu kämpfen hatten.

Wir haben auch geliefert bei den angekündigten Portfoliomaßnahmen. Unser Animal-Health-Geschäft soll für 7,6 Milliarden Dollar an Elanco verkauft werden. Den Abschluss dieser Transaktion erwarten wir unverändert für Mitte dieses Jahres. Darüber hinaus haben wir uns von unserem Anteil am Standortdienstleister Currenta genauso erfolgreich getrennt wie von den Marken Dr. Scholl’s™ und Coppertone™. Alle diese Portfoliomaßnahmen konnten wir 2019 früher als geplant umsetzen. Und was noch wichtiger ist: Wir haben damit attraktive Veräußerungserlöse in Höhe von knapp 10 Milliarden Euro für Bayer erzielt.

Bei den Effizienz- und Strukturmaßnahmen sind wir sehr gut vorangekommen. Ab 2022 sollen damit jedes Jahr Brutto-Beiträge in Höhe von 2,6 Milliarden Euro erzielt werden. Die geplanten Synergien aus der Integration im Agrarbereich sind darin enthalten. 2019 haben wir bereits 30 Prozent dieser Effizienzziele realisiert. Damit kommen wir auch hier schneller voran als geplant.

Meine Damen und Herren,

bereits beim Vollzug der Übernahme von Monsanto hatten wir über die Bedeutung von Nachhaltigkeit gesprochen. Ich hatte Ihnen bei unserer Hauptversammlung vor zwei Jahren versprochen, dass wir mit derselben Entschlossenheit an unseren Nachhaltigkeitszielen arbeiten werden wie an unseren Finanzzielen. Auch hier haben wir geliefert. Wir haben 2019 unsere Nachhaltigkeitsziele neu – und wie wir meinen – sehr ambitioniert definiert. Wir haben beschlossen, dass Bayer im Jahr 2030 ein zu 100 Prozent klimaneutrales Unternehmen sein wird.

Darüber hinaus haben wir uns konkrete Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt und diese in Strategie, operativen Zielvorgaben und unserem Vergütungssystem verankert. Das System der Vorstandsvergütung, über das Sie heute abstimmen, legt fest, dass ab dem kommenden Jahr 20 Prozent der langfristigen variablen Vorstandsvergütung von unseren Nachhaltigkeitszielen abhängen. Damit sind wir einer der Vorreiter unter den Dax-Unternehmen.

Gleichzeitig haben wir 2019 erneut demonstriert, was uns als Wissenschaftsunternehmen ausmacht. Für Forschung und Entwicklung haben wir insgesamt 5,3 Milliarden Euro investiert. Das ist ein Rekordwert: Bayer ist seit mehr als 150 Jahren ein wissenschaftsbasiertes Unternehmen. Aber es wurde noch nie so viel für Forschung und Entwicklung ausgegeben wie im vergangenen Jahr.


(2020-1502-5)

Mehr als 16.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten bei uns in der Forschung und Entwicklung. Wir kooperieren weltweit mit mehr als 8000 unterschiedlichen Partnern. Unser Unternehmenszweck bringt es auf den Punkt: „Science for a better life“. In der Praxis arbeiten die Wissenschaftler bei Bayer immer an konkreten Projekten zum Wohle von Patienten, Konsumenten oder Landwirten. Dazu ein paar Beispiele:

Erst vor ein paar Wochen haben wir in Europa die Zulassung für unser neues Krebsmedikament Nubeqa™ erhalten. Es ist ein Medikament mit einer neuartigen Molekülstruktur gegen Prostatakrebs, das wir gemeinsam mit einem finnischen Partner entwickelt haben.

Im Agrarbereich läuft seit Januar ein Pilotprojekt in Mexiko mit einer neuen innovativen Maispflanze, dem so genannten Kurzhalmmais. Diese Pflanze benötigt weniger Wasser und kann schwierigen Umweltbedingungen wie starkem Wind besser standhalten. Zudem kann der neue Mais besser bewirtschaftet werden und dadurch für den Landwirt deutlich höhere Erträge erzielen. Mit dem, was wir hier bisher gesehen haben, sind wir sehr hoffnungsvoll, dass diese Innovation den Maisanbau und damit den Anbau einer der wichtigsten Kulturpflanzen überhaupt revolutionieren kann – und zwar für Kleinbauern genauso wie für große landwirtschaftliche Betriebe.

In unserer Division Consumer Health setzen wir verstärkt auf die Marke Elevit™, die weltweite Nummer 1 für Vitamine in der Schwangerschaft. Studien sagen eindeutig, dass Nährstoffe und Vitamine in der Schwangerschaft und nach der Geburt wichtige Auswirkungen auf die Gesundheit von Babys und Kleinkindern haben. Die ersten 1000 Tage in der Entwicklung sind die wichtigsten überhaupt. Im vergangenen Jahr haben wir die Marke durch Innovationen gezielt weiter gestärkt, etwa durch Sortimentserweiterung für die Zeit nach der Geburt oder durch ein Direktvertriebsmodell in einigen Ländern.

Seit 2016 forschen unsere Kolleginnen und Kollegen bei BlueRock an Therapien mit Stammzellen, die zum Beispiel gegen Parkinson helfen könnten. Heute ist die Ursache dieser Krankheit nicht therapierbar. Mit dem neuen Ansatz könnte es eines Tages vielleicht sogar möglich sein, Parkinson zu heilen. Das ist unser Ziel, auch wenn wir hier noch ganz am Anfang stehen. BlueRock war übrigens die erste Investition von Leaps by Bayer, unserer Abteilung für disruptive Innovationen. 2019 hat Bayer BlueRock komplett übernommen, um damit die Basis für eine langfristige Führungsposition im Bereich der Zell- und Gentherapie zu schaffen.


(2020-1502-6)

Meine Damen und Herren,

damit komme ich zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2019 im Einzelnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Bayer-Konzern einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseinflüsse und Portfolioveränderungen, so wie wir allgemein unsere Umsatzveränderungen berichten, wuchs unser Geschäft um 3,5 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – betrug 11,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Wert, der jemals bei Bayer erzielt wurde. Beim Free Cashflow konnten wir 4,2 Milliarden Euro erzielen und damit selbst das obere Ende unserer Zielvorgaben übertreffen. Gleichzeitig konnten wir die Nettofinanzverschuldung um rund 1,6 Milliarden Euro senken.


(2020-1502-7)

Unser Agrargeschäft entwickelte sich besonders stark in Lateinamerika. In Nordamerika konnten wir das Niveau des Vorjahres halten, obwohl extreme Regenfälle in den USA unseren Kunden zu schaffen machten. Hier sehen Sie Aufnahmen von Betrieben im Mittleren Westen. In einigen amerikanischen Bundestaaten ist seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie so viel Regen gefallen wie im Sommer 2019. In anderen Teilen der Welt, etwa Europa oder Australien, hatten Landwirte 2019 mit dem genau gegenteiligen Extrem zu kämpfen, also Dürre und Trockenheit. Das unterstreicht einmal mehr, wie gerade Landwirte und damit auch wir von Klimaveränderungen betroffen sind. 2019 war das akquirierte Agrargeschäft erstmals im gesamten Jahr enthalten. Der Ergebnisbeitrag und die Synergien aus der Integration führten bei Crop Science zu einem sprunghaften Anstieg des EBITDA, um rund 81 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro.


(2020-1502-8)

Die Umsätze in unserem Pharmageschäft wuchsen 2019 um 5,6 Prozent. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren waren das starke Wachstum in China sowie unsere beiden Top-Produkte Xarelto™ und Eylea™. Der Umsatz mit beiden Medikamenten stieg um jeweils rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist also weiterhin eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Das Ergebnis unserer Pharmasparte wuchs im Geschäftsjahr 2019 um fast sieben Prozent. Eigentlich war der Anstieg aus dem laufenden Geschäft sogar deutlich höher, da es 2018 einen Sonderertrag aus einer Meilensteinzahlung in Höhe von rund 190 Millionen Euro gab.

Unser Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten konnte 2019 beim Umsatz zulegen. Ein erfreuliches Wachstum erzielten wir in der Kategorie Allergie und Erkältung, insbesondere bei unserem Antihistaminikum Claritin™. Beim Ergebnis blieb Consumer Health auf dem Niveau des Vorjahres.

Meine Damen und Herren,

selbstverständlich wollen wir Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre, an diesem erfolgreichen Jahr angemessen beteiligen. Deshalb haben wir der Hauptversammlung eine Dividende von 2,80 Euro pro Aktie vorgeschlagen. Das entspricht der Höhe des Vorjahres. Gleichzeitig liegt die Ausschüttungsquote mit rund 44 Prozent vom bereinigten Ergebnis pro Aktie oberhalb des Zielkorridors von 30 bis 40 Prozent. Für uns ist es wichtig, Ihre Dividende auch in diesen unsicheren Zeiten pünktlich und vollständig auszuzahlen.


(2020-1502-9)

Auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnten wir die positive operative Entwicklung fortsetzen. Die Zahlen dazu haben wir gestern veröffentlicht. Insgesamt war unser Jahresauftakt stark durch die Corona-Krise geprägt. Hier hat sich gezeigt, dass wir mit unserem Produktportfolio für Gesundheit und Ernährung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich wirtschaften und einen positiven Beitrag leisten können. Die Pandemie hat einerseits zu Umsatzwachstum geführt, weil in einigen Geschäftsfeldern die Nachfrage stark gestiegen ist. Dabei gehen wir davon aus, dass ein Teil dieses Anstiegs bei Kunden, Verbrauchern und Patienten auch Vorratskäufen zuzuschreiben war. Andererseits wird unser Geschäft durch die Einschränkungen teilweise auch negativ beeinflusst. Unter dem Strich ist es uns aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen gelungen, unseren Geschäftsbetrieb weltweit aufrecht zu erhalten.

Der Konzernumsatz im ersten Quartal erhöhte sich um sechs Prozent auf 12,8 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 10,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Wir konnten in allen drei Divisionen bei Umsatz und Ergebnis zulegen. Eine besonders starke Nachfrage sahen wir bei Consumer Health, etwa bei Nahrungsergänzungsmitteln.


(2020-1502-10)

Meine Damen und Herren,

kommen wir zum Rechtskomplex Glyphosat: Wie Sie wissen, gibt es in den USA zahlreiche Klagen in diesem Zusammenhang. Diese Zahl ist über die vergangenen Quartale hinweg weiter gestiegen, wobei die Zahl der Kläger natürlich nichts darüber aussagt, ob die geltend gemachten Ansprüche begründet sind.

Unsere Position dazu ist unverändert. Sie stimmt überein mit der Bewertung der weltweiten Zulassungsbehörden. Dort arbeiten Experten, die für die Sicherheit von Produkten und damit von Menschen verantwortlich sind. Sie haben wiederholt und auf Basis aktueller Informationen bestätigt, dass Glyphosat-haltige Produkte bei bestimmungsgemäßem Einsatz sicher sind. Landwirte auf der ganzen Welt vertrauen seit Jahrzehnten auf Glyphosat, um ihre Ernten zu schützen.

Wo stehen wir konkret in diesem Rechtskomplex? Es gibt drei Fälle, bei denen erstinstanzliche Urteile gegen unser Unternehmen vorliegen. In allen diesen Fällen haben wir Berufung eingelegt. Mit einer Entscheidung im ersten Berufungsverfahren rechnen wir im Sommer dieses Jahres.

Parallel dazu laufen unter Vorsitz des Mediators Ken Feinberg die Gespräche zu einer möglichen Einigung mit der Klägerseite. Wir haben sehr früh erklärt, dass wir uns konstruktiv an den Mediationsgesprächen beteiligen. Wir haben dabei einige Fortschritte erzielt, bevor der Ausbruch von COVID-19 auch dieses Thema überlagert hat. Ganz konkret hat es dazu geführt, dass zahlreiche Termine abgesagt werden mussten. Das hat den Verhandlungsfortschritt erheblich verlangsamt. Auch Ken Feinberg hat dies ja vor kurzem erklärt. Der Inhalt der Verhandlungen ist selbstverständlich vertraulich. Ich bitte Sie daher um Ihr Verständnis, dass ich auf Details nicht eingehen kann.

Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass sich unsere grundsätzliche Haltung nicht verändert hat:

- Wir beteiligen uns weiterhin konstruktiv an der Mediation.

- Unabhängig von der Dauer der Verhandlungen werden wir eine Lösung weiterhin nur dann akzeptieren, wenn sie wirtschaftlich sinnvoll und so strukturiert ist, dass zukünftige Fälle effizient zu einem Abschluss gebracht werden. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Rezession und teils erheblichen Liquiditätsherausforderungen gilt das mehr denn je.

Wir sind davon überzeugt, dass wir damit die Interessen des Unternehmens und auch Ihre Interessen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, bestmöglich vertreten.


(2020-1502-11)

Meine Damen und Herren,

wenn wir im Zusammenhang mit COVID-19 nach vorne schauen, müssen wir derzeit mit vielen Unsicherheiten umgehen. Wir stecken mitten in einer Krise, deren weiterer Verlauf derzeit nicht abgeschätzt werden kann. Für uns ist es auch in den nächsten Monaten zunächst einmal entscheidend, dass wir unsere Lieferketten so widerstandsfähig wie möglich halten und damit den Geschäftsbetrieb weiter sichern können. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Faktoren, die unsere Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr beeinflussen werden:

Wir müssen zum Beispiel sehen, wie sich der weitere Verlauf der Krise auf die Finanzmärkte auswirkt oder auf die Zahlungsfähigkeit unserer Kunden.

Wir müssen auch beobachten, wie sich die Nachfrage nach unseren Produkten entwickelt. Es kann sein, dass sich die Nachfrage nach einiger unserer Pharmaprodukte verringert, wenn Patienten nicht zum Arzt können und geplante Behandlungen verschoben werden.

Bei unseren verschreibungsfreien Produkten müssen wir analysieren, ob es sich bei der derzeit hohen Nachfrage vor allem um Vorratshaltung handelt oder tatsächlich um einen erhöhten Verbrauch.

Auch in der Landwirtschaft müssen wir abwarten, wie sich die Nachfrage entwickelt, zum Beispiel nach Nutzpflanzen, die auch für Biotreibstoff eingesetzt werden.

Unsere Prognose für das Gesamtjahr 2020 haben wir im Februar veröffentlicht, also bevor sich COVID-19 zu einer Pandemie entwickelte. Diese Prognose entspricht nach wie vor unseren Zielvorgaben. Wir gehen davon aus, dass 2020 auch weiterhin durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst wird. Eine verlässliche Bewertung positiver wie auch negativer Effekte wird erst im weiteren Jahresverlauf möglich sein.

Neben allen Herausforderungen sehen wir aber auch eine Reihe von Chancen für unser Unternehmen. Ich glaube, dass wir aus diesen außergewöhnlichen Zeiten auch etwas für die Zukunft von Bayer lernen können. Drei wesentliche Beobachtungen möchte ich gerne zum Abschluss meiner Rede mit Ihnen teilen.


(2020-1502-12)

Meine erste Beobachtung ist, dass sich im Umgang mit der Corona-Krise gerade einmal mehr sehr eindrucksvoll bestätigt, wie relevant unsere Geschäfte sind.

Wenn Sie darüber nachdenken: Wer sind unsere Helden in diesen Tagen? Ich würde sagen: Es sind die Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus. Es sind die Verkäuferinnen und Verkäufer im Supermarkt. Es sind diejenigen, die Masken oder Medikamente herstellen, an Impfstoffen forschen oder die Versorgung mit Lebensmitteln aufrechterhalten.

Gesundheit und Ernährung – diese beiden Branchen erweisen sich in dieser Krise gerade überall als essenziell. Genau in diesen Branchen ist Bayer heute ein weltweit führendes Unternehmen.

Die Bedeutung unseres Unternehmens zeigt sich aber auch unabhängig von COVID-19. Nehmen Sie das Beispiel Klimawandel, eine weitere drängende Menschheitsaufgabe. Experten zufolge benötigen wir zwei Dinge, um den Klimawandel zu bekämpfen: Reduzierung und Anpassung.

Bei der Reduzierung geht es darum, Treibhausgasemissionen einzusparen und gleichzeitig erfolgreich zu wirtschaften. Hier hat sich Bayer klar zu dem Ziel bekannt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Aber vor allem haben wir die Verantwortung angenommen, als Markt- und Innovationsführer der Agrarindustrie zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beizutragen. Das kann dabei helfen, Emissionen in der Dimension mittelgroßer Staaten einzusparen. Kaum ein anderes Unternehmen kann Beiträge in dieser Größenordnung ermöglichen.

Aber der richtige Umgang mit dem Klimawandel erfordert eben auch Anpassung. Menschen auf der ganzen Welt sind schon heute vom Temperaturanstieg betroffen, und das wird weiter zunehmen. Ganz besonders gilt das für Kleinbauern in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen. Sie sind entscheidend für die regionale Versorgung mit Lebensmitteln. Aber ihnen fehlen die Mittel und die Expertise, um noch mehr Dürren oder Überschwemmungen zu überstehen. Mit jedem Jahr steigt die Gefahr von Ernteverlusten, Unterernährung und damit anderen Krankheiten.

Das Beste, was wir bei der Anpassung an den Klimawandel tun können, ist laut Bill Gates „sicherzustellen, dass die Menschen in armen Ländern gesund genug sind, um den Klimawandel zu überleben.“ Gesundheit und Ernährung – diese Branchen sind systemrelevant, auch im Umgang mit dem Klimawandel.


(2020-1502-13)

Die zweite Lehre aus dieser Krise ist die Bedeutung der Wissenschaft. Wir haben in den vergangenen Jahren eine beunruhigende Fehlentwicklung gesehen, die das Vertrauen in die Wissenschaft und allgemein in die Rolle von Experten geschwächt hat. Man hatte manchmal den Eindruck, dass Fakten nur dann akzeptiert werden, wenn sie auch zum eigenen Weltbild passen.

Jetzt in der Corona-Krise schlägt die Stunde der Wissenschaft und der Experten. Auf den Rat der Forscherinnen und Forscher wird wieder gehört. Ob als Berater von Regierungen, in den Krankenhäusern oder bei der Entwicklung von Impfstoffen – die Experten haben eine gewichtige Stimme, und das ist auch gut so. Es bleibt zu hoffen, dass diese Rückkehr zur wissenschaftsbasierten Diskussion uns auch nach der Krise erhalten bleibt – wir werden unseren Teil dazu beitragen.


(2020-1502-14)

Und es gibt noch eine dritte Erkenntnis aus der aktuellen Krise für die Zukunft von Bayer. Wir erleben in diesen Tagen, wie die globale Grundversorgung von Menschen in den Vordergrund tritt. Dabei geht es nicht um Luxusprodukte für wenige, sondern um den überlebenswichtigen Zugang zu Gesundheit und Ernährung für möglichst viele Menschen weltweit. Das ist der richtige Ansatz, und es ist auch der Schlüssel für eine wirklich nachhaltige Entwicklung.

Wir haben uns im vergangenen Jahr bei Bayer sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was Nachhaltigkeit für ein Unternehmen unserer Größe und Verantwortung eigentlich bedeutet.

Die Vereinten Nationen haben vor ein paar Jahren insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 aufgestellt, die so genannten Sustainable Development Goals.

Über den Klimaschutz und Bayers systemrelevante Rolle habe ich bereits gesprochen. Nachhaltigkeit ist aber weit mehr als Klima. Es geht darum, viele Herausforderungen gleichzeitig anzugehen und unter Wahrung der natürlichen Ressourcen die Lebensbedingungen für möglichst viele Menschen zu verbessern. Mit den Produkten und Lösungen von Bayer können wir zu mehreren Zielen der Vereinten Nationen einen substanziellen Beitrag leisten. Wir können ein systemischer Faktor sein, um die Ziele bis 2030 zu erreichen.

Dieses Bewusstsein spiegelt sich in unseren eigenen Nachhaltigkeitszielen wider, die wir ebenfalls bis 2030 aufgestellt haben. Darin bekennen wir uns ausdrücklich dazu, mehrere 100 Millionen Menschen und deren Familien zusätzlich zu erreichen.

In unterversorgten Gebieten weltweit wollen wir mit unseren Gesundheitsprodukten für den alltäglichen Gebrauch unterstützen. Wir wollen Kleinbauern in Entwicklungsländern den Zugang zu innovativer Landwirtschaft ermöglichen.

Und wir wollen sicherstellen, dass Frauen in Entwicklungsländern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können, indem sie Zugang zu modernen Verhütungsmitteln haben.

Unsere Ziele für 2030 sind sehr ambitioniert – und auch danach werden wir weiter an Nachhaltigkeit und Lösungen für ein besseres Leben arbeiten. Diese grundlegende Haltung steckt in unserer Vision für Bayer: „Health for all, hunger for none”.

Wir können einen wichtigen Beitrag leisten, um Krankheiten vorzubeugen, sie zu behandeln oder sogar zu heilen. Um die alltägliche Gesundheit des Einzelnen zu verbessern. Oder um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und gleichzeitig nachhaltig zu wirtschaften.

Unsere Vision ist vor COVID-19 entstanden. Dennoch glaube ich, dass wir gerade in diesen Tagen der Krise besonders spüren, wie essenziell die Ziele sind, für die wir arbeiten. „Health for all, hunger for none” – dieser Gedanke soll Bayer in den kommenden Jahren prägen und antreiben.

Meine Damen und Herren,

ich spreche heute zu Ihnen auf ungewöhnliche Art und Weise und in ungewöhnlichen Zeiten. Ich habe Ihnen dargelegt, wie Bayer mit dem derzeitigen Ausnahmezustand umgeht. Wie wir an vielen Stellen mitanpacken, um diese Situation zu meistern. Ich habe Ihnen berichtet, was wir 2019 alles unternommen haben, um Wort zu halten und die Ankündigungen gegenüber unseren Aktionären und unseren gesellschaftlichen Stakeholdern in die Tat umzusetzen. Ich habe Ihnen erläutert, wie sich unser operatives Geschäft vor der Ausbreitung von COVID-19 entwickelt hat und auch, welche Faktoren einen Einfluss auf das Geschäft haben werden. Und zuletzt habe ich aufgezeigt, was wir aus dieser weltweiten Pandemie lernen können und warum uns diese Erfahrung weiter in den Entscheidungen bestärkt, die wir für die Zukunft von Bayer getroffen haben.

Klar ist: Der Kampf gegen das Corona-Virus ist noch längst nicht vorbei. Die Unsicherheiten, die damit verbunden sind, dauern weiter an. Klar ist aber auch: Das, was Bayer immer ausgezeichnet hat, zeigt sich auch jetzt. Bei uns stehen die Menschen im Zentrum. Wir arbeiten an konkreten Lösungen. Unsere Kunden können sich auf uns verlassen. Wir werden unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Einer, der diese DNA von Bayer seit Jahrzehnten verkörpert und gleichzeitig für den Mut steht, notwendige Veränderungen auf den Weg zu bringen, ist unser Aufsichtsratsvorsitzender Werner Wenning. Wie Sie wissen, endet mit der heutigen Hauptversammlung seine Amtszeit und damit ohne Frage auch eine Ära in unserem Unternehmen.

Herr Wenning steht seit 54 Jahren im Dienst unseres Unternehmens – und hat damit mehr als ein Drittel der fast 160-jährigen Geschichte von Bayer mitgeschrieben, davon mehr als 20 Jahre in Vorstand und Aufsichtsrat. Dazu gehört auch die konsequente Ausrichtung unseres Unternehmens auf Gesundheit und Ernährung.

Mit Professor Dr. Norbert Winkeljohann übernimmt nun eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit die Nachfolge an der Spitze des Aufsichtsrates. Er gehört dem Gremium bereits seit zwei Jahren an und hat dort den Prüfungsausschuss geleitet. Gleichzeitig verfügt er über einen frischen Blick von außen und Erfahrung in anderen Unternehmen.

Lieber Herr Professor Winkeljohann, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und dem Aufsichtsrat unter Ihrer Leitung.

Bei Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, bedanke ich mich für die Unterstützung im vergangenen Jahr und für Ihre Aufmerksamkeit in dieser für eine Hauptversammlung ungewohnten Form. Ich hoffe, dass ich Ihnen einen guten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in unserem Unternehmen geben konnte. Auf Ihre Fragen, die Sie uns vorab übermittelt haben, werden wir im weiteren Verlauf der Hauptversammlung eingehen.

Vielen Dank!

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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