Dienstag - 7. Mai 2019
Lefax® – Medizinischer Expertenworkshop:

Interdisziplinäre Experten sind sich einig: Eltern mit Schreibabys benötigen dringend zeitnahe und adäquate Unterstützung

Diskussionsrunde mit spezialisierten Hebammen, Pädiatern, Psychologen und Erziehungswissenschaftlern zum Thema Säuglingskoliken und Schreibabys / Folgen für Säuglinge dürfen nicht unterschätzt werden

Leverkusen, 7. Mai 2019 – Bayer Vital lud Ende März Experten zu einem interdisziplinären Dialog über das oft kontrovers diskutierte Thema „Säuglingskoliken und Schreibabys“ ein. In einem medizinischen Expertenworkshop standen Ursachen, Diagnosestellung sowie mögliche Therapieformen im Fokus. Aber auch die emotionale Unterstützung betroffener Familien in einer anstrengenden Lebensphase, bildete für die Teilnehmer – die alle im Arbeitsalltag im engen Kontakt mit Müttern und Vätern von Schreibabys stehen – einen Gesprächsschwerpunkt.

Eltern oft verunsichert über Ursachen des Schreiens und Umgang mit Symptomen
Seit Jahrzehnten forschen Fachkreise zu den Ursachen exzessiven Schreiens bei Säuglingen. „Das Schreikinder häufig vermehrt Luft im Bauch haben, ist eine logische Konsequenz des exzessiven Schreiens, die Ursache liegt aber mutmaßlich woanders“, so Dr. Julika Vogelreuter, Initiatorin der Veranstaltung. Von „Säuglings- oder Dreimonatskoliken“, „Meteorismus“ bis hin zu „Regulationsstörungen“ – eine Vielzahl von unterschiedlichen Symptomatiken bzw. Bezeichnungen sorgen bei betroffenen Eltern für Unsicherheit und auch in Fachkreisen werden nicht immer einheitliche Termini verwendet. Nach Meinung der Teilnehmer werde bisher keine dieser Benennungen dem komplexen Thema gerecht und so wurde darüber diskutiert, ab wann ein exzessiv schreiendes Kind eine Regulationsstörung aufweist.

Exzessives Säuglingsschreien ist ein bei Neugeborenen häufig auftretendes Phänomen, dessen Pathogenese mutmaßlich auf mehreren Faktoren basiert. Viele betroffene Eltern stehen der Situation oft ratlos gegenüber und sind überfordert im Umgang mit ihrem Baby. Die Experten betonten, dass hier Hebammen auch als Wissensvermittler in Sachen Entwicklungsaufklärung gefragt seien.

Beratung ist das A und O: Eltern beruhigen, Sicherheit und Ruhe vermitteln
Die Hebamme ist häufig die erste Ansprechpartnerin für betroffene Eltern. Bei der Behandlung von Schreibabys ist – neben dem Ausschluss körperlicher Ursachen – der psychische Zustand der Eltern ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Bevor sich Fachleute möglichen Behandlungsoptionen zuwenden, sollten sie die Eltern beruhigen. Dr. Julika Vogelreuter spricht aus Erfahrung: „Aus meiner Tätigkeit als Hebamme und Mutter weiß ich, dass sich häufig die Überforderung und emotionale Belastung der Eltern auf den Säugling übertragen und so die Schreiattacken verstärkt werden können. Wenn Eltern im Kontakt mit dem Schreibaby aber Ruhe ausstrahlen, kann sich die Entspannung auch auf das Kind übertragen.“

Die Experten stimmten überein, dass Hebammen die Sorgen der Eltern grundsätzlich ernst nehmen und ihnen konkrete Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen sollten, um den oft hohen Leidensdruck der Mütter und Väter zu lindern, aber auch Gefahrensituationen wie Vernachlässigung oder Schütteltraumata zu vermeiden. Eine zeitnahe und adäquate Hilfestellung sei daher wichtig. Auch mögliche Folgen von verlängertem exzessivem Schreien, welches über die ersten drei Lebensmonate hinausgeht, sollte nicht unterschätzt werden: Kurz- bis mittelfristig könne es bei den Kleinen zu verschiedenen Störungen wie Spielunlust, Essens-Auffälligkeiten und motorischen Defiziten kommen. Laut der Experten neigen in wenigen Fällen Schreibabys langfristig sogar zu Hyperaktivität, ADHS oder Bindungsstörungen.

Luft im Babybauch häufig eine Folge des Schreiens – aber auch Verstärker
Bekannt ist, dass die Luftansammlung im Babybauch die Folge des Luftschluckens während des Schreiens ist – in manchen Fällen ist diese Ansammlung jedoch unter Umständen bereits eine Mitursache für den Unruhezustand des Säuglings. „Neben sanften Bauchmassagen, dem Fliegergriff und diversen Beruhigungstechniken können Eltern medikamentöse Behandlungsmethoden, wie das Lefax® Pump-Liquid an die Hand gegeben werden, die der Luft im Babybauch entgegenwirken“, so Dr. Julika Vogelreuter.

Der in Lefax® enthaltene Wirkstoff Simeticon ist ein stabiles, oberflächenaktives Makromolekül, das rein physikalisch – also nur lokal – wirkt und nicht in die Blutbahn aufgenommen wird. Dank der entschäumenden Wirkung beseitigt das Präparat die Luftbläschen im Babybauch, befreit festsitzende Luft und schützt vor neuer Gasbildung. Der Wirkstoff wird nach der Magen-Darm-Passage unverändert ausgeschieden. Das Lefax® Pump-Liquid wurde speziell für Babys und Kleinkinder entwickelt und kann dank der praktischen Dosierpumpe ohne lästiges Tröpfchenzählen verabreicht werden. „Der psychologische Faktor, dass Eltern aktiv ihrem Kind helfen können, ist nicht zu unterschätzen“, so Dr. Julika Vogelreuter. „Wenn sich einer entspannt, fällt es dem anderen auch viel leichter.“

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de.

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