Donnerstag - 29. November 2018
Kardioprotektive Wirkung von ASS:

Kopfschmerzpatienten mit Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko

Analgetika und ASS – Wechselwirkungen berücksichtigen / Leitliniengerechtes Beratungsgespräch unterstützt PTA und Apotheker
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Unbeeinträchtigt gegen Kopfschmerzen

Leverkusen, 29. November 2018 – Als Lehrer möchte Frank R. immer auf alles vorbereitet sein. Jede Unterrichtsstunde genau zu planen ist für ihn so selbstverständlich, wie ein geregelter Tagesablauf. Eine gewisse ‚Routine‘ hat er auch mit Arzneimitteln, denn wie 6,5 Millionen Bundesbürger nimmt Frank regelmäßig ein niedrig dosiertes ASS-Präparat zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarkts ein. (1) Es verwundert deshalb nicht, dass er bei einem seiner regelmäßigen Apothekenbesuche ein Arzneimittel auf Vorrat kaufen will, um auch auf seine gelegentlichen Kopfschmerzen immer gut vorbereitet zu sein.

Kundenwunsch: Analgetikum und niedrig dosierte ASS

Um sein neues Rezept für niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) einzulösen, geht Frank nach dem Unterricht in die Apotheke. Wie viele andere Kunden ist auch er während seines Apothekenbesuchs abgelenkt: Das Handy am Ohr erscheint viel wichtiger, als das eigentliche Vorhaben sein Rezept einzulösen. Er diskutiert lautstark mit seiner Tochter während er nur nebenbei „… und einmal Ibuprofen gegen Kopfschmerzen bitte!“ in Richtung HV-Tisch ruft.

Beratung in der Selbstmedikation – auf patientenspezifische Faktoren achten

Bei Kunden wie Frank sind Fachwissen und Fingerspitzengefühl der PTA gefordert. Denn gerade in der Selbstmedikation gilt es, neben den geäußerten Produktwünschen auch Kontraindikationen oder Arzneimittel-Wechselwirkungen zu beachten. Aber auch patientenspezifische Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körpergewicht sowie Grunderkrankungen sind mit einzubeziehen. (2) Die PTA stellt sich dieser Herausforderung leitliniengerecht und weiß sofort, dass Ibuprofen in Franks Fall nicht die richtige Empfehlung ist.

Kardioprotektive Wirkung von ASS bleibt erhalten

Zu Franks Überraschung erklärt ihm die PTA zunächst, dass NSAR wie Ibuprofen das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko schon bei kurzzeitiger Einnahme erhöhen können. (3,4,5,6) Sein Wunschpräparat kann außerdem die kardioprotektive Wirkung der niedrig dosierten Acetylsalicylsäure aufheben. (7) Sie empfiehlt deshalb ein rezeptfreies Analgetikum, das die kardioprotektive Wirkung seines niedrig dosierten ASS-Präparats nicht aufhebt: zum Beispiel Aspirin®.

Frank ist zunächst skeptisch, da die PTA ihm zusätzlich ein Analgetikum ebenfalls mit dem Wirkstoff ASS empfiehlt. Doch sie erklärt ihm: Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist bei kurzzeitiger Einnahme von Aspirin in analgetischer Dosierung zusätzlich zur Einnahme niedrig dosierter ASS-Präparate nicht zu erwarten, da bereits eine vollständige Hemmung der Thrombozytenfunktion durch das niedrig dosierte ASS-Präparat vorliegt. (7) Zufrieden mit der Beratung entscheidet sich Frank für die Empfehlung und widmet sich wieder seinem Telefon.


1) Laut IMS-Zahlen 2016 2 Bally M et al. BMJ 2017; 357: j1909
2) Pharmazeutische Zeitung online. Selbstmedikation – in der Apotheke gut beraten. http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=22983, letzter Abruf 19.10.2018
3) Bally M et al. BMJ 2017; 357: j1909
4) Sondergaard KB et al. Eur Heart J Cardiovasc Pharmacother 2017; 3: 100–107
5) Bhala N et al. Lancet. 2013; 382: 769–779
6) Schmidt M et al. Eur Heart J Cardiovasc Pharmacother 2016; 2: 108–118
7) Catella-Lawson F et al. NEJM 2001; 345: 1809–1817

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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