Donnerstag - 10. Juni 2021
Breiter Wirkansatz:

Laif® 900: Effekte auch auf Neuroinflammation

Aktuelle In-vitro-Studien belegen den multifaktoriellen Ansatz des pflanzlichen Antidepressivums / Laif® 900 reduziert Neuroinflammation und fördert Neuroplastizität, außerdem werden deregulierte Stressantwort und gestörte Neurotransmission normalisiert
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Der hochdosierte Johanniskraut-Extrakt Laif® 900 zeigt bei Depressionen einen breiten Wirkansatz.

Leverkusen, 10. Juni 2021 – Neben genetischer Vulnerabilität und körperlichen Erkrankungen bzw. externen Noxen können eine gestörte Neurotransmission und Neuroinflammation sowie eine deregulierte HPA-Achse eine zentrale Rolle bei der Pathogenese einer Depression spielen. Aktuelle präklinische Daten zeigen, dass hochdosierter Johanniskraut-Extrakt (Laif® 900) allen drei Pathomechanismen entgegenwirkt und damit weit mehr kann als bislang vermutet.

Chronischer Stress kann entzündliche Prozesse begünstigen

Eine übersteigerte Stressantwort bzw. chronischer Stress können entzündliche Prozesse begünstigen.(1) Dies lässt sich beispielsweise anhand von erhöhten Spiegeln an Entzündungsmarkern, insbesondere Tumornekrosefaktoren wie TNF-α und Interleukinen wie IL-6, nachweisen. Über diese Zytokine kann das Immunsystem in die Pathogenese der Depression eingreifen. Darüber hinaus können auch aktivierte Gliazellen proinflammatorische Zytokine freisetzen und so lokal zum Entzündungsgeschehen beitragen. Die entzündlichen Prozesse wirken neurodegenerativ und erfordern Reparaturvorgänge und die Stimulierung von Neuroplastizität.

Laif 900 wirkt antiinflammatorisch und fördert die Zellreparatur

Johanniskraut-Extrakt erwies sich in Zellen aus verschiedenen Bereichen der Stressachse sowie des Immunsystems als potenter Hemmer der Inflammation. In In-vitro-Untersuchungen wirkte Laif® 900 der Entzündungskaskade entgegen, indem es die Genexpression proinflammatorischer Zytokine wie TNF-α, IL-6 und IL-1β oder auch deren Ausschüttung reduzierte.(1)

Zusätzlich fördert der Johanniskraut-Extrakt die Zellreparatur – nachweisbar zum Beispiel als Steigerung der Mikrogliabeweglichkeit in vitro.(2) Mit Johanniskraut-Extrakt behandelte Nervenzellen aus dem Hippocampus wiesen außerdem ein gesteigertes Wachstum der Neuriten auf.(1) Das deutet neben der Reparatur von Nervenzellen auch auf eine Förderung der Plastizität des Nervengewebes hin, angeregt durch die Behandlung mit Laif® 900.

Positiver Einfluss auf deregulierte Stressantwort und gestörte Neurotransmission

Zum multifaktoriellen Wirkmechanismus von Johanniskraut-Extrakt bei Depressionen gehört auch ein positiver Einfluss auf die bei chronischem Stress deregulierte HPA-Achse*: Bei chronischem Stress kann Laif® 900 die deregulierte Stressantwort und die Expression des Stressgens FKBP5 normalisieren – ein Ergebnis von In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen.(1) Weitere Studien untermauern den schon bekannten positiven Einfluss von Laif® 900 auf die bei einer Depression gestörte Neurotransmission. Der Johanniskraut-Extrakt hemmt in vitro die Wiederaufnahme von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin in präsynaptische Neurone.(1)

Bei der Behandlung einer komplexen Erkrankung wie der Depression kann es deshalb vorteilhaft sein, ein Antidepressivum wie Laif® 900 mit einem breiten Wirkansatz einzusetzen.


* HPA: hypothalamic-pituitary-adrenal axis (dt. Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde-Achse)
(1) Dillenburger B et al. Nervenheilkunde 2020;39(9):565–571
(2) Bonaterra GA et al. Frontiers in Pharmacology 2020;11 (online), doi: 10.3389/fphar.2020.603575

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