Montag - 16. Juli 2018
Freeze-Fracture Transmissions-Elektronenmikroskopie (FF-TEM):

Lipidlamellen in Bepanthen® Sensiderm sichtbar gemacht

Aktuelle Untersuchungen visualisieren die lamellare Organisation der Lipide in Bepanthen® Sensiderm mithilfe der FF-TEM-Technik(1)
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Nach dem Freeze-Fracturing von Bepanthen® Sensiderm Creme erkennt man mit Hilfe der Transmissions-Elektronenmikroskopie große lamelläre Lipidareale (Pfeile) sowie kleine Lipidtröpfchen (Pfeilspitzen), eingebettet in eine hydrophile Matrix.

Leverkusen, 16. Juli 2018 – Die Hautbarriere von Menschen mit einer atopischen Dermatitis weist eine verminderte Funktion sowie eine veränderte Struktur auf: So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass drei Lipidkomponenten – Cholesterin, freie Fettsäuren und Ceramide – bei Menschen mit atopischer Dermatitis in geringerer Menge vorliegen als bei Hautgesunden, auch die Anzahl interzellulärer Lipidmembranen ist reduziert.(2) Die Penetration topisch applizierter Lipide in die interzellulären Räume des Stratum corneums spielt deshalb im Kontext der Reparatur der Hautbarriere eine essenzielle Rolle.(1)

Gefrierbruch-Technik visualisiert biphasische Struktur

Moderne Hautpflegeprodukte, die wie Bepanthen® Sensiderm Creme Ceramide enthalten, scheinen die Reparatur der Hautbarriere zu fördern.(3) Da eine lamellare Organisation der applizierten Lipide zur Stabilisierung der Hautbarriere beitragen könnte, hatte die aktuelle Untersuchung von Dähnhardt-Pfeiffer et al. das Ziel, die Lipidanordnung in Bepanthen® Sensiderm sichtbar zu machen. Sie nutzten dafür die so genannte Freeze-Fracture (Gefrierbruch-Technik) Transmissions-Elektronenmikroskopie (FF-TEM). Diese ermöglicht es, die typische und charakteristische biphasische Struktur von Emulsionen zu visualisieren.(4)

Um Artefakte – zum Beispiel Trennung oder strukturelle Veränderungen durch die Bildung von Eiskristallen – während der Probenaufbereitung zu minimieren, wurden die Proben mit der Jetfreezing-Technik extrem rasch eingefroren und dann erfolgte bei -100 Grad Celsius ein Freeze-Fracturing. Anschließend wurden die Proben unter dem Transmissions-Elektronenmikroskop betrachtet.(1)

Die Auswertung der so gewonnenen Bilder zeigt für Bepanthen® Sensiderm große lamellare Lipidareale sowie kleine Lipidtröpfchen, eingebettet in eine hydrophile Matrix. Auch in den Lipidtröpfchen waren kleine lamellare Lipidschichten erkennbar. Die Architektur dieser Lipidlamellen war vergleichbar mit jenen im Stratum corneum in gesunder menschlicher Haut.(1)

IL-31-haltiges 3D-Hautmodell simuliert atopische Dermatitis

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit aktuellen Daten von Huth et al., die positive Effekte der Ceramid-haltigen Bepanthen® Sensiderm Creme auf die Barrierefunktion atopischer Haut demonstrieren.(5) Dazu wurde bei einem humanäquivalentem 3D-Hautmodell durch Zugabe von Interleukin 31 (IL-31) der Hautzustand bei atopischer Dermatitis simuliert. Dann wurde das Hautmodell mit Bepanthen® Sensiderm Creme behandelt. Es zeigte sich, dass das Ceramid-haltige Topikum sowohl die Barrierestruktur als auch deren Funktion verbesserte und die erhöhte Durchlässigkeit von Allergenen reduzierte.(5)

1) Dähnhardt-Pfeiffer S et al., Pediatric Dermatol 2017;34 (Suppl 2):S56; Poster 172
2) Cork et al., J Invest Dermatol 2009; 129:1892-1908
3) Mollanazar N et al., Clinic Rev Allerg Immunol 2016;51:263-292
4) Mendrok-Edinger C et al., Cosmetics & Toiletries 2016;131:6
5) Huth et al., Experimental Dermatology 2018; doi: 10.1111/exd.13697


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