FACHPRESSE
Donnerstag - 7. Oktober 2021
Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2021

STW 5: Relevanter therapeutischer Baustein bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden im Kindesalter

Die komplexe Pathogenese von Reizdarmsyndrom und funktioneller Dyspepsie erfordert einen multimodalen Therapieansatz, den man besonders mit Phytopharmaka abdecken kann / Im Vergleich zu Erwachsenen sind die Therapieoptionen bei Kindern deutlich begrenzter / Der Wunsch der Eltern nach einer effizienten, sicheren und gleichzeitig natürlichen Therapie für ihre Kinder hebt die Relevanz evidenzbasierter Phytotherapie hervor / Daten aus Erhebungen mit über 40.000 Kindern und die Zulassung ab drei Jahren machen Iberogast® Classic zu einem wichtigen Baustein in der Behandlung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern
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Priv.-Doz. Dr. med. Jan Däbritz beleuchtete in seinem Fachvortrag auf dem KKJ wichtige und aktuelle Aspekte zur Ätiologie, Diagnostik und Therapie von FGID (functional gastrointestinal diseases) bei Kindern.

Leverkusen, 7. Oktober 2021 – „Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern – Diagnose und effektive Therapieansätze“ machte das diesjährige Industriesymposium im Rahmen des Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin (KKJ) 2021 zum Thema. Privatdozent Dr. med. Jan Däbritz, Rostock, stellte in diesem Zusammenhang die Herausforderungen bei der Einordnung gastrointestinaler Beschwerden im Kindesalter anhand der Rom-IV-Kriterien in den Fokus. Professor Dr. med. Michael Radke, Rostock, hob die Relevanz von Phytopharmaka bei der multimodalen Behandlung von Kindern mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen hervor.

Diagnose und Therapie funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern

Chronisch-rezidivierende Bauchschmerzen bei Kindern stellen einen häufigen Vorstellungsgrund in der gastroenterologischen Praxis dar. Nicht selten werden sie durch funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom und funktionelle Dyspepsie verursacht. In seinem Vortrag zur Diagnose und Therapie funktioneller gastrointestinaler Erkrankungen bei Kindern stellte Privatdozent Dr. Däbritz bezüglich dieser beiden Indikationen zunächst die Relevanz der Differenzialdiagnostik heraus. Bei Vorliegen klinischer Warnzeichen sollten laborchemische Blut- und Stuhluntersuchungen durchgeführt werden. „Zur individuellen Therapie schmerzdominierter Magen-Darm-Beschwerden gehört neben der Aufklärung und der Evaluierung von Lebensweise und Ernährungsgewohnheiten auch die Beruhigung der Patienten sowie deren Eltern“, so Däbritz. Da bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen auch die Psyche der Betroffenen eine relevante Rolle spielt, sollte sie bei der Therapieplanung berücksichtigt werden. Wird durch allgemeine Maßnahmen wie Stressabbau und – bei Bedarf – eine Umstellung auf ausgewogene Ernährung keine Besserung erzielt, können in einem nächsten Schritt medikamentöse Therapieoptionen in den individuellen Behandlungsansatz einbezogen werden.

STW 5: evidenzbasierte Säule der Therapie bei Kindern

In seinem Vortrag „Pflanzliche Arzneimittel als effektiver Therapieansatz“ richtete Prof. Radke den Fokus auf die Behandlung von Reizdarmsyndrom und funktioneller Dyspepsie bei Kindern. In der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom1 liegt ein Schwerpunkt hierbei auf dem psychologischen Aspekt. „Psychische Faktoren werden besonders bei Kindern vermehrt als ursächlich für die Beschwerden diskutiert“, erläuterte Radke und führte weiter aus: „Die medikamentöse Therapie bei Reizdarmsyndrom sollte symptomorientiert gestaltet werden, da es wie bei funktioneller Dyspepsie keine Standardtherapie gibt.“ Hinzu kommt, dass die medikamentösen Therapieoptionen bei Kindern begrenzt sind.(1) Ist deren Einsatz indiziert, ist laut Radke der Wunsch nach einer natürlichen Therapie sehr präsent und die Phytotherapie daher hochrelevant für die Behandlung. Wichtig ist für den Experten bei der Auswahl der Phytotherapeutika, dass sie hinsichtlich des Nachweises der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit dieselben wissenschaftlichen Anforderungen an Evidenz erfüllen wie synthetische Arzneimittel auch – so wie STW 5 (Iberogast® Classic). Das bewährte Phytopharmakon ist zur Therapie von Reizdarmsyndrom und funktioneller Dyspepsie ab einem Alter von drei Jahren zugelassen.

Multi-Target-Ansatz zur gleichzeitigen Linderung unterschiedlicher Symptome

Funktionelle gastrointestinale Erkrankungen verursachen einen hohen Leidensdruck bei Kindern und Jugendlichen. Die Symptome reichen von Magenschmerzen, Völlegefühl und Magen-Darm-Krämpfen über Blähungen bis hin zu Sodbrennen und Übelkeit. Sie können einzeln, aber auch in Kombination auftreten. „Im Alter zwischen 8 und 17 Jahren leiden etwa 30 Prozent der Kinder mit funktioneller Dyspepsie auch unter einem Reizdarmsyndrom und zeigen eine überlappende Symptomatik“, erläuterte Radke in seinem Vortrag. Ein modernes Behandlungskonzept bei solch einem Beschwerdebild mit großer Symptombreite stellt die Multi-Target-Therapie mit STW 5 dar. Durch die einzigartige Kombination von neun Heilpflanzenextrakten mit verschiedenen molekularen Wirkmechanismen können unterschiedliche Ursachen und Symptome funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen gleichzeitig adressiert und gelindert werden. So kann laut Radke mit STW 5 auch dem Wunsch der Eltern nach einem effektiven, sicheren und natürlichen Arzneimittel für ihre Kinder entsprochen werden.


Quelle:
Symposium „Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern – Diagnose und effektive Therapieansätze“ im Rahmen des Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin (KKJ) 2021, Berlin, 07.10.2021; Veranstalter Bayer Vital GmbH.

Literatur:
(1) S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom, AWMF-Registernummer 021/016 verfügbar unter: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/021-016l_S3_Definition-Pathophysiologie-Diagnostik-Therapie-Reizdarmsyndroms_2021-07.pdf

Über Iberogast® Classic
Iberogast® Classic ist ein pflanzliches Kombinationspräparat zur Behandlung funktioneller und motilitätsbedingter Magen-Darm-Beschwerden bei Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Bauchkrämpfen, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und Sodbrennen. Durch seine spezifische Zusammensetzung und Dosierung ausgewählter Heilpflanzenextrakte sorgt Iberogast® Classic insbesondere durch den hohen Anteil motilitätsregulierender Komponenten bei einer eher akuten, situativ ausgelösten Symptomatik schnell für Linderung. Die Einnahme von Iberogast® Classic erfolgt dreimal täglich vor oder zu einer Mahlzeit, indem 10 Tropfen (Dosierung für Kinder von 3 bis 5 Jahren), 15 Tropfen (Kinder von 6 bis 12 Jahren) oder 20 Tropfen (Jugendliche ab 12 Jahren) in etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Iberogast® Classic ist durch zahlreiche Studien belegt. Mit über 98 Millionen Anwendern sowie Studien und Erhebungen mit mehr als 50.000 Patienten gehört Iberogast® zu einem der meisterforschten pflanzlichen Arzneimittel weltweit.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de


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