Montag - 2. Juli 2018

Seresto® bietet noch mehr Schutz: In vielen europäischen Ländern jetzt zugelassen, um das Risiko von Leishmaniose bei Hunden zu senken

Seresto® ist jetzt in vielen Europäischen Ländern zugelassen, um das Risiko von Infektionen mit Leishmania infantum durch Sandfliegen bei Hunden für bis zu acht Monate zu senken / Leishmaniose bei Hunden ist eine vektorübertragene Krankheit von globaler Bedeutung / L. infantum ist zoonotisch und kann zu schwerwiegenden Erkrankungen bei Hunden und Menschen führen
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Seresto® ist jetzt in vielen europäischen Ländern bei Hunden zugelassen, um das Risiko einer Infektion mit Leishmania infantum durch Sandfliegen für bis zu acht Monate zu reduzieren.

Monheim, 2. Juli 2018 – In einem dezentralen Verfahren haben nationale Behörden vieler europäischer Länder vor kurzem Seresto® die Zulassung erteilt, um das Risiko von durch Sandfliegen übertragener Leishmaniose bei Hunden für bis zu acht Monate zu senken. Damit wird der jetzt schon umfassende Schutz von Seresto® vor Ektoparasiten und vektorübertragenen Krankheiten (VBD) zusätzlich erweitert.

Leishmaniose bei Hunden wird durch das Protozoon Leishmania infantum verursacht und stellt eine vektorübertragene Krankheit dar, die in fast allen Ländern auftritt und sowohl für die Tier- als auch die Humanmedizin von großer Bedeutung ist.(1) L. infantum wird gewöhnlich durch Bisse von Sandfliegen übertragen, und unter Parasitologen wächst die Sorge, dass sich die Krankheit durch den Klimawandel und immer mehr Reisen von Haustieren stärker verbreiten könnte.

„Wir beobachten immer mehr Fälle von Leishmaniose bei Hunden in Gebieten, in denen sie zuvor nicht aufgetreten ist“, betont Dr. Markus Edingloh, Head of Global Veterinary Scientific Affairs bei Bayer Animal Health. „Hunde, die reisen oder aus endemischen Gebieten eingeführt werden, bereiten uns bezüglich der Verbreitung der Krankheit die größte Sorge. Darüber hinaus sorgt der Klimawandel für eine Ausbreitung des Vektors. Deswegen ist es sehr wichtig, dass sich Tierärzte dieser Krankheit bewusst sind und für Hunde, die in endemische Gebiete reisen oder dort leben, eine angemessene Vorbeugung anbieten.“

Es gibt bei Hunden ein breites Spektrum möglicher klinischer Anzeichen, die auf eine Leishmaniose hindeuten können. Dazu gehören allgemeine Lymphknotenschwellungen, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Fieber, Hauterkrankungen, Augenerkrankungen sowie neurologische oder vaskuläre Störungen. Die Erkrankung kann dabei milde bis lebensbedrohliche Verläufe nehmen.(2),(3) Bei Menschen ist L. infantum häufig für die schlimmste Form der Leishmaniose, nämlich der viszeralen Leishmaniose, verantwortlich, die tödlich enden kann.

Auch wenn L. infantum in aller Welt vorkommt, ist der Erreger vor allem in Südamerika und im Mittelmeerraum verbreitet. Es gibt schätzungsweise 3.500 Fälle von zoonotischer viszeraler Leishmaniose pro Jahr beim Menschen in Brasilien und 875 im Mittelmeerraum.(1)

In einigen Regionen zeigen aber über 80 Prozent der mit Leishmaniose infizierten Hunde gar kein Symptome(1). Dennoch können diese Tiere – genauso wie die Hunde, die klinische Symptome zeigen – immer noch zur Weiterverbreitung der Krankheit beitragen, indem sie zwischen 10 und 80 Prozent der Sandfliegen infizieren, von denen sie gebissen werden(4). Deswegen ist die Vorbeugung weiterer Infektionen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, für die Gesundheit von Mensch und Hund von zentraler Bedeutung. Denn nicht jeder Fall kann anhand klinischer Anzeichen identifiziert werden.

Die gemeinnützige, wissenschaftliche Vereinigung LeishVet(5) empfiehlt zur Vorbeugung die Anwendung eines lange wirksamen topischen Insektizids während die Sandfliegen aktiv sind: „Hunde, die in endemischen Gebieten leben oder dorthin reisen, sollten während der gesamten Zeit, in der ein Risiko besteht, mit Sandfliegen in Kontakt zu kommen, durch ein lange wirksames topisches Insektizid geschützt werden.“

Seresto®, ein Halsband, das die Wirkstoffe Imidacloprid und Flumethrin nach und nach abgibt, kann daher Infektionen mit Leishmania infantum bei Hunden für bis zu acht Monate erheblich reduzieren. Klinische Feldstudien in endemischen Gebieten haben gezeigt, dass das Risiko, von Sandfliegen mit Leishmania infantum infiziert zu werden, bei Hunden, die das Halsband tragen, viel geringer ist als bei unbehandelten Hunden. Die Wirksamkeit der Verringerung des Risikos einer Infektion mit Leishmaniose lag dabei zwischen 88,3 und 100 Prozent.(6),(7),(8)

Seresto® behandelt die Tiere gegen eine Reihe von Ektoparasiten und beugt diesen vor. Dank dieser neuen Indikation wird der indirekte Schutz gegen ein breites Spektrum von VBD einschließlich Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose und Leishmaniose noch einmal erweitert. Indem das Risiko der Übertragung entsprechender Erreger gesenkt wird, ist das Halsband eine ideale Wahl für Tierärzte, die umfassenden Schutz bieten wollen. Die lange Wirksamkeit von bis zu acht Monaten steht im Zentrum der neuen Bayer-Kampagne #8monthsoflove, die das Bewusstsein für VBD bei Hunden und für eine entsprechende Vorbeugung schärfen soll.

„Im Gespräch mit Haustierhaltern haben wir festgestellt, dass sie Seresto® als vorbeugendes Gesundheitsprodukte sehen“, erläutert Michael Wilson, Global Brand Manager für Seresto®. „Das bot dem Global Brand Team die Gelegenheit, Seresto® von einem funktionalen Floh- und Zeckenhalsband zu einer Lösung zu entwickeln, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Haustiere und ihrer Besitzer unterstützt.“

Auf diesen Erkenntnissen aufbauend hat das Global Brand Team die Marke neu positioniert, um sie noch stärker von anderen Produkten am Markt abzuheben, und dabei gezeigt, wie die Marke eine aktive Rolle im Leben der Haustierbesitzer spielt und dafür sorgt, dass den gemeinsamen glücklichen Momenten nichts im Wege steht.

Denn für verantwortungsbewusste Haustierhalter gibt es nichts Wichtigeres als zu wissen, dass es ihrem Liebling gut geht, und viele weitere schöne Momente gemeinsam erleben zu können.

Weitere Informationen finden Sie auf www.seresto.com.

(1) Otranto, D. et al. (2013) The prevention of canine leishmaniasis and its impact on public health Trends in Parasitology. Juli 2013, Vol 29;7, 339-345
(2) BSAVA Infectious Diseases Factsheet – Leismania. Oktober 2016
(3) LeishVet Guidelines. Canine and Feline Leishmaniosis. Februar 2018
(4) Gradoni, L. Assessment of the use of Seresto collars in the prevention of canine leishmaniosis transmitted by sand flies (Phlebotomus perniciosus) and the treatment of the dog flea (Ctenocephalides canis) in dogs. Oktober 2016
(5) http://www.leishvet.org/
(6) Otranto D, Dantas-Torres F, de Caprariis D, et al. Prevention of canine leishmaniosis in a hyper-endemic area using a combination of 10% imidacloprid/4.5% flumethrin. PLoS One. 2013, Vol.8, p.e56374.
(7) Brianti E, Gaglio G, Napoli E, et al. Efficacy of a slow-release imidacloprid (10%)/flumethrin (4.5%) collar for the prevention of canine leishmaniosis. Parasit Vectors. 2014, Vol.7, p.327.
(8) Brianti E, Napoli E, Gaglio G, Falsone L, et al. Field Evaluation of Two Different Treatment Approaches and Their Ability to Control Fleas and Prevent Canine Leishmaniosis in a Highly Endemic Area. PLoS Negl Trop Dis. 2016, Vol.10, p.9


Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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