Dienstag - 24. März 2020

Sonderprüfer bestätigt: Due-Diligence-Prozesse von Bayer für M&A-Transaktionen sind angemessen

Leverkusen, 24. März 2020 – Die freiwillige Sonderprüfung bei der Bayer AG ist mit der Vorlage des Prüfberichts durch Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking, Goethe-Universität Frankfurt, abgeschlossen – mit einem für das Unternehmen positiven Ergebnis. Die Prüfung wurde auf Basis von Projekten aus der jüngeren Vergangenheit durchgeführt, um die Angemessenheit der konzerninternen Vorgaben und Anforderungen bei zukünftigen wesentlichen M&A-Transaktionen beurteilen zu können. In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht stellte Böcking fest, dass die konzerninternen Vorgaben und Anforderungen von Bayer hinsichtlich der Durchführung von Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen von wesentlichen M&A-Transaktionen angemessen sind. Außerdem bestätigte er, dass zahlreiche unternehmensinterne Berichtslinien bis zur Unternehmensführung für die Berichterstattung durch die Mitarbeiter, die mit Due-Diligence Prüfungen im Rahmen von wesentlichen M&A-Transaktionen betraut sind, in angemessenem Umfang bestehen und eine Kontrolle der M&A-Transaktionen, deren Prozesse und Berichtslinien stattfindet.

„Bayer hat mir weitreichende Einblicke in die Organisation gegeben und umfangreiche Unterlagen vorgelegt“, sagte Böcking. „Auf Basis einer eingehenden und sorgfältigen Prüfung und Auswertung der mir vorgelegten Unterlagen und erteilten Auskünfte komme ich zu dem Ergebnis, dass die von mir geprüften Vorgaben, Anforderungen und Berichtslinien im Zusammenhang mit wesentlichen M&A-Transaktionen angemessen sind.“

Das Unternehmen sieht seine sehr hohen Standards durch das Ergebnis der freiwilligen Sonderprüfung bestätigt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Werner Wenning, sagte: „Der Bericht von Herrn Professor Böcking zu den M&A Prozessen bei Bayer bestätigt eindrucksvoll, dass in unserem Unternehmen mit höchster Professionalität und Sorgfalt gearbeitet wird.“

Über die eigentliche Sonderprüfung hinaus hat Böcking verschiedene Empfehlungen gegeben, um die bestehenden Due-Diligence-Prozesse und Berichtslinien noch weiter zu verbessern. Diese Empfehlungen hat Bayer aufgegriffen und teilweise bereits umgesetzt.

Bayer hatte sich mit dem Aktionär Prof. Christian Strenger auf eine freiwillige Sonderprüfung verständigt. Der daraus resultierende Bericht von Prof. Böcking schließt die freiwillige Sonderprüfung ab und ist auf der Internetseite von Bayer abrufbar.

Dort finden sich auch die ausführlicheren Stellungnahmen zu den Rechtsgutachten von Rechtsanwalt Dr. Ralph Wollburg, Linklaters, und Prof. Dr. Mathias Habersack, Ludwig-Maximilians-Universität München, die zu dem Schluss kamen, dass der Bayer-Vorstand bei seinen Entscheidungen im Rahmen der Monsanto-Übernahme in jeder Hinsicht sorgfältig und im Einklang mit seinen aktienrechtlichen Pflichten gehandelt hat. Außerdem veröffentlicht ist dort die unabhängige Überprüfung von Stellungnahmen einer renommierten US Kanzlei zu möglichen Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Glyphosat und der diesen Wirkstoff enthaltenden Roundup™-Produkten vor der Monsanto-Übernahme. Dabei kam der US-Rechtsanwalt James B. Irwin zu dem Ergebnis, dass diese Stellungnahmen mögliche Risiken gründlich und im Einklang mit professionellen Standards behandeln und angemessen bewerten.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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