Donnerstag - 8. November 2018

Weltweite Umfrage unterstreicht den Wunsch der Patienten nach besserer Information und Vorbereitung bei bildgebender Diagnostik

Ein Viertel der befragten Patienten fühlte sich im Vorfeld nicht gut genug aufgeklärt, und 60% wünschten sich weitergehende Informationen / Persönliches Arzt-Patienten-Gespräch ist weiterhin wichtig, doch viele Patienten zeigten sich auch offen für Informationen auf digitalem Weg / Ergebnisse der Umfrage wurden im Rahmen des Internationalen Tags der Radiologie vorgestellt, um das Verständnis der Radiologen für die Erfahrungen ihrer Patienten weiter zu verbessern

Berlin, 8. November 2018 – Die Bayer AG hat heute die Ergebnisse einer neuen weltweiten Umfrage präsentiert: Wie fühlen sich Patienten wirklich vor, während und nach einer bildgebenden diagnostischen Maßnahme (MRT und/oder CT), und was kann noch getan werden, um die Erfahrung für diese Patienten zu verbessern? Mit Antworten von 1.085 Patienten aus sieben Ländern ist die Umfrage Teil einer fortlaufenden Initiative, die helfen soll, die Bedürfnisse von radiologischen Patienten besser zu verstehen und auf diese einzugehen. Die Ergebnisse werden im Rahmen des Internationalen Tags der Radiologie vorgestellt, der dieses Jahr die medizinische Bildgebung des Herzens als Schwerpunkt hat. Etwa ein Drittel aller diagnostischen radiologischen Maßnahmen weltweit entfallen auf die kardiale Bildgebung.

Ein wesentliches Ergebnis der Umfrage war der Bedarf der Patienten nach mehr Aufklärung: 44% betonten ausdrücklich, dass sie mehr persönlichen Austausch im Arzt-Patienten-Gespräch wünschen, 26% möchten mehr Informationen auf digitalem Weg. Dies ist deswegen so wichtig, weil eine gute Vorbereitung der Patienten durch geeignete Aufklärung nachweislich zu einem qualitativ besseren Bildergebnis beiträgt und dadurch die Diagnose unterstützt. Gut aufgeklärte Patienten sind während der Bildgebung ruhiger und können sich besser entspannen. Dadurch werden Bewegungsartefakte vermieden(1). Des Weiteren reduziert eine gute Aufklärung und Führung des Patienten seine Angst(2). Mehr als die Hälfte (55%) der Umfrageteilnehmer berichteten von Angstgefühlen während des bildgebenden Verfahrens.

„Diese Umfrage-Ergebnisse liefern uns wertvolle Erkenntnisse darüber, wie wir die Bildgebung weiter optimieren können, und zwar sowohl medizinisch als auch emotional für die Patienten“, sagte Dr. Raymond Y. Kwong, Direktor für die kardiale Magnetresonanzdiagnostik und Associate Professor an der Harvard Medical School in Boston, USA. „Für den Patienten ist die Beurteilung eines radiologischen Bildes von großer Bedeutung, besonders wenn der Verdacht auf eine schwere Erkrankung vorliegt. Die Ergebnisse der Umfrage helfen uns, die Patienten bestmöglich auf die Untersuchung vorzubereiten. Gute Aufklärung beruhigt die Patienten und hilft ihnen, die Instruktionen, die sie während der diagnostischen Untersuchung erhalten, besser umzusetzen. Damit wird eine gute Bildqualität erzeugt, die letztendlich zu einer sicheren Diagnose beiträgt.“

Mehr als 80% der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die Qualität des Aufklärungsgesprächs mit dem überweisenden Arzt, dem Radiologen und/oder dem medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA) für sie der entscheidende Faktor bei der bildgebenden Maßnahme war. Dies unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit des persönlichen Austausches zwischen medizinischem Personal und Patienten. Ein Beispiel: Ein Patient aus Japan erzählte in der Umfrage „vor Beginn der Untersuchung hatte ich ein bisschen Angst. Aber dank der beruhigenden Worte meines Arztes konnte ich mich entspannen und die Untersuchung wie vorgesehen beenden.“

„Wir leben in einer Zeit, in der jeder Mensch jederzeit und überall Zugang zu Informationen hat. Da überrascht es vermutlich nicht, dass sich Patienten auch mehr Informationen zu ihren bildgebenden Maßnahmen wünschen“, sagte Dr. Thomas Balzer, Leiter Medical & Clinical Affairs Radiology bei Bayer. „Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Aufklärung: ruhige Patienten fühlen sich vor, während und nach einer radiologischen Untersuchung gut aufgehoben und haben Vertrauen zum medizinischen Personal. Bayer hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der diagnostischen Bildgebung Informationsmaterialien für Patienten und Radiologen erarbeitet, um im Interesse aller die individuelle Aufklärung des Patienten zu verbessern.“

Wenn Sie sich für weitere Informationen zur Umfrage und den detaillierten Ergebnissen interessieren, besuchen Sie die Bayer Radiologie Webseite. Dort finden Sie auch noch mehr Inhalte zu Bayers Engagement am Internationalen Tag der Radiologie und dem diesjährigen Hauptthema ‚Kardiale Bildgebung‘.

Über die Umfrage
Die internationale Umfrage bei Patienten mit einer diagnostischen Bildgebung wurde im Auftrag von Bayer von der Firma Healthcare Research Worldwide (HRW) durchgeführt. Befragt wurden 1.085 Patienten in den USA, Brasilien, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan und Südkorea. Die Umfrage fand online statt. Die Patienten hatten vor ihrer Teilnahme an der Befragung innerhalb der letzten 12 Monate eine CT- oder MRT-Untersuchung mit oder ohne Kontrastmittel erhalten.

-----------
(1) Törnqvist E, Månsson Å, Larsson E-M, Hallström I. Impact of extended written information on patient anxiety and image motion artifacts during magnetic resonance imaging. Acta Radiol. 2006; 5: 474-80.
(2) Grey SJ, Price G, Matthews A. Reduction of anxiety during MR imaging: a controlled trial. Magnetic Resonance Imaging. 2000;18(3): 351-355.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Mehr Informationen finden Sie unter www.pharma.bayer.com
Folgen Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/pharma.bayer
Folgen Sie uns auf Twitter: @BayerPharma

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Download Center
0
Datei(en) gesammelt

Download Center öffnen