Mittwoch - 23. Mai 2018
Therapiemanagement funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen:

Wenn der Gastrointestinaltrakt gereizt ist – Reizmagen, Reizdarm oder beides?

Die Symptome von Reizmagen und Reizdarm können überlappen und sind daher oft nur schwer zu differenzieren / Patienten mit überlappenden Symptomen sind einem hohen Leidensdruck ausgesetzt / Eine Multi-Target-Therapie mit dem einzigen für beide Indikationen zugelassenen und zudem evidenzbasierten Phytotherapeutikum kann helfen
more imagesdownload
Bei bis zu 30 Prozent der Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen überlappen Funktionelle Dyspepsie und der Reizdarm sowie deren Symptome.

Leverkusen, 23. Mai 2018 – Unter den funktionellen gastrointestinalen Erkrankungen nehmen die Funktionelle Dyspepsie sowie der Reizdarm eine zentrale Stellung ein. Während bei der Funktionellen Dyspepsie die Symptome charakteristischerweise im Oberbauch lokalisiert werden, spielen sich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms eher im Bereich des Dickdarms ab. Ausgelöst werden können sie u. a. durch eine gestörte Motilität, Übersensibilität im Magen-Darm-Bereich oder eine persistierende Mikroentzündung im Magen bzw. Duodenum(1) nach Infektionen. Auch eine genetische Prädisposition und psychopathologische Merkmale können nicht ausgeschlossen werden.

Ein aktueller Review weist darauf hin, dass bei bis zu ca. 30 Prozent der Betroffenen die Symptome allerdings nicht klar abgegrenzt und einer der beiden Erkrankungen zuzuordnen sind.(2) Es konnte beobachtet werden, dass Patienten mit einer Funktionellen Dyspepsie bereits im Follow-up Reizdarmbeschwerden zeigten. Auch kann eine Reizdarmsymptomatik im Schnitt nach zwei bis zehn Jahren einer Reizmagensymptomatik weichen.

Zudem belegt eine kürzlich publizierte Studie, dass bei Überlappung der Syndrome die Beschwerden wie z. B. Blähungen, Übelkeit, Erbrechen oder das Gefühl eines belastenden Stuhlgangs häufig schwerer ausgeprägt sind.(3) Zudem wiesen die 110 Probanden, die die Kriterien sowohl für eine Funktionelle Dyspepsie als auch für einen Reizdarm erfüllten, deutlich höhere Depressionswerte auf als Patienten ohne überlappende Symptomatik.

Als Risikofaktoren, eine überlappende Beschwerdesymptomatik auszubilden, wurden für den Reizmagen Blähungen und ein postprandiales Distresssyndrom und für den Reizdarm Übelkeit, Blähungen und ein Gefühl der unvollständigen Entleerung nach Stuhlgang verifiziert. Die schwere Ausprägung der Symptome bei Überlappungspatienten ist oftmals der Grund dafür, dass sie einem hohen Leidensdruck ausgesetzt sind. Eine frühzeitige Diagnose und die rasche Einleitung eines effektiven Therapiemanagements sind daher indiziert.

Multi-Target-Ansatz auch bei überlappenden Symptomen effektiv

Doch gerade die Diagnostik gestaltet sich in der Regel nicht einfach. Während für die meisten organischen Erkrankungen etablierte Verfahren eingesetzt werden, fehlen bis heute diagnostische Möglichkeiten, die einen Nachweis funktioneller Störungen erlauben. Die Diagnosestellung erfolgt durch Ausschlussdiagnostik. Durch die Verfügbarkeit umfassend wirksamer Therapeutika, die in beiden Krankheitsbildern effektiv sind, spielt jedoch die Diagnose für die Therapie funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen eine sekundäre Rolle.

Denn als effektive und sichere Therapieoption bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen haben sich Phytopharmaka wie Iberogast® bewährt. Durch seine Multi-Target-Wirkung auf die pathophysiologischen Ursachen können sowohl die Beschwerden von Reizmagen als auch die des Reizdarms schnell und sicher wieder ausbalanciert werden. Die Kombination aus Iberis amara und acht weiteren pflanzlichen Komponenten greift gleichzeitig an unterschiedlichen Punkten an, wie z. B. an Kalziumkanälen, Neuronen, afferenten Nervenfasern und cholinergen Neuronen in Muskelzellen. Dort normalisieren die Heilpflanzen die gestörte Motilität, verringern die Hypersensibilität, senken die Säureproduktion und wirken Entzündungen entgegen.

Um nicht nur die Sicherheit der einzelnen Komponenten nachzuweisen, sondern auch ihren Beitrag zur Gesamtwirkung, z. B. durch synergistische und/oder additive Wirkung der einzelnen Bestandteile, zu ermitteln, wurde das Präparat eingehend untersucht. So wurden in zahlreichen pharmakologischen Studien die Multi-Target-Wirkmechanismen aufgeklärt und das günstige Nutzen-Risiko-Verhältnis nachgewiesen.(4) Durch die flüssige Einnahme sind die Inhaltsstoffe schnell am Wirkort und können die Beschwerden bereits nach Minuten mindern.(5)

Die Iberis-amara-Kombination ist das einzige in Deutschland zugelassene Arzneimittel, das sowohl für die Behandlung von Reizdarm als auch Reizmagen zugelassen ist. Zahlreiche prospektive klinische und retrospektive Studien und Erhebungen an mehr als 50.000 Patienten belegen die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit des Phytopharmakons.(6) Auf dieser Basis wurde es daher auch von der Kommission der DGVS in die Leitlinien und Therapieempfehlungen für beide Indikationen sowie in die Rome-IV-Kriterien bei Funktioneller Dyspepsie aufgenommen.

Über Iberogast
Iberogast ist ein klinisch bewährtes pflanzliches Arzneimittel, das bei zahlreichen Verdauungsstörungen im Zusammenhang mit funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen und Reizdarm wirksam eingesetzt werden kann. Seine einzigartige Kombination besteht aus neun Heilpflanzen wie beispielsweise Iberis amara (Bittere Schleifenblume), die durch Zusammenwirken und gegenseitige Ergänzung bei gastrointestinalen Symptomen rasche Linderung verschaffen können. Die Einnahme von Iberogast erfolgt dreimal täglich vor oder während einer Mahlzeit, indem einfach 20 Tropfen einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit (kein Grapefruitsaft) zugesetzt werden. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Iberogast wurde in klinischen Studien einschließlich randomisierter Doppelblindstudien und Metaanalysen mit mehr als 7.000 Patienten nachgewiesen.

(1) Es wird angenommen, dass geringgradige Entzündungsreaktionen im Duodenum eine Aktivierung der mukosalen Immunantwort nach sich ziehen. Symptome wie eine verminderte Fundus-Relaxation oder auch systemische Symptome des zentralen Nervensystems sind die Folge. Fan K, Talley NJ. Functional dyspepsia and duodenal eosinophilia: A new model. Journal of digestive diseases. 2017; 18: 667-677
(2) Enck P, Azpiroz F, Boeckxstaens G, Elsenbruch S, Feinle-Bisset C, Holtmann G, Lackner JM, Ronkainen J, Schemann M, Stengel A, Tack J, Zipfel S, Talley NJ. Functional dyspepsia. Nature reviews. Disease primers 2017; 3: 17081
(3) Choi YJ, Kim N, Yoon H, Shin CM, Park YS, Kim JW, Kim YS, Lee DH, Jung HC. Overlap between irritable bowel syndrome and functional dyspepsia including subtype analyses. Journal of gastroenterology and hepatology 2017; 32: 1553-1561
(4) Allescher HD, Abdel-Aziz H. Mechanism of action of stw 5 in functional dyspepsia and ibs: The origin of multi-target. Dig Dis 2017; 35: 18-24
(5) Raedsch R, Vinson B, Ottillinger B, Holtmann G. Early onset of efficacy in patients with functional and motility-related gastrointestinal disorders: A non interventional study with Iberogast® Wien Med Wochenschr DOI 10.1007/s10354-017-0578-y
(6) Ottillinger B et al., STW 5 (Iberogast®) – a safe and effective standard in the treatment of functional gastrointestinal disorders. Wien Med Wochenschr 2013; 163: 65-72

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/BayerPresse_DE

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Download Center
0
Datei(en) gesammelt

Download Center öffnen

Ansprechpartner